Webseite "Kritische Stimmen zur RT" wieder online!

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Webseite "Kritische Stimmen zur RT" wieder online!

Beitragvon Ernst » Di 26. Jun 2012, 21:10

Highway hat geschrieben: Gleicher überstrichener Winkel an den Empfängern.

Quatsch. Mehr kann man dazu bei bestem Willen nicht sagen. :evil:

Es geht um Phasenwinkeldifferenzen am Empfänger und nicht um "überstrichene Winkel", was immer das sein soll.
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Re: Webseite "Kritische Stimmen zur RT" wieder online!

Beitragvon contravariant » Di 26. Jun 2012, 21:21

Highway hat geschrieben:Bist du schwer von Begriff? :roll:

Geht eigentlich.

Highway hat geschrieben:Gleicher überstrichener Winkel an den Empfängern.

sin(w*t) und sin(w*t+d). Gleicher überstrichener Winkel, udnd trotzdem eine Phasenverschiebung...

Highway hat geschrieben:Hast du einen physikalisch validen Vorschlag, wie das zu einer Phasendifferenz führen könnte? Nicht? Dann befindest du dich in bester Gesellschaft. Übermäßige Scham ist also fehl am Platz.

Laut konventioneller Äthertheorie ist die LG im bewegten Bezugssystem anisotrop.
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Re: Webseite "Kritische Stimmen zur RT" wieder online!

Beitragvon contravariant » Di 26. Jun 2012, 21:51

Highway hat geschrieben:Ich bin mir sicher, dass du dies nochmal überdenken willst. :lol:

Nein. Aber du darfst mir gerne zeigen was denn nun falsch ist, die gleich Kreisfrequenz, oder die Phasenverschiebung.

Highway hat geschrieben:Ah... jetzt versucht man es wieder nach der Methode: Erst mal ein paar komplizierte Begriffe in die Diskussion schmeißen, damit vom selbstverständlichen, wenn der IQ sich nicht in der nähe der Zimmertemperatur bewegt, Zusammenhang ablenken und Fehler in der Beurteilung dann angreifen. Das verschafft dann dikussionstechnisch ausreichend Luft um sich wieder frei schwimmen zu können.

Netter Versuch!

Du hattest nach dem physikalischen Grund der Phasenverschiebung gefragt, das ist er. Kann ich ja nichts dafür, dass er dir nicht passt.

Ausserdem habe ich das ja bereits mehrfach geschrieben. Im bewegten BS, also im BS des Interferometers, ist die Ausbreitungsgeschwindigkeit des Licht entlang der Bewegung zum Äther eine Andere als senkrecht zur Bewegung zum Äther. - Wenn die Äthertheorie denn richtig wäre.
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Re: Webseite "Kritische Stimmen zur RT" wieder online!

Beitragvon Ernst » Di 26. Jun 2012, 21:55

Highway hat geschrieben: Du weist nicht was ein überstrichener Winkel sein soll?

Aha: Überstrichener Winkel = Kreisfrequenz. :lol:
Bisher war überstrichener Winkel pro Zeit die Kreisfrequenz. Naja.
Bastel mal weiter an deinen Begriffen. Verstehen muß sie ja keiner.

Besser wäre allerdings, sich mit dem Begriff Phasengeschwindigkeit zu beschäftigen. Das ist nämlich der Parameter, der hier zum Verständnis führt:

w = λ(v) / T

Da T konstant bleibt und λ abhängig ist von v, laufen alle Phasen der Welle bei unterschiedlichem v mit unterschiedlicher Geschwindigkeit.
Und daß auf gleicher Strecke gleichzeitig erzeugte Phasen, welche mit unterschiedlicher Geschwindigkeit laufen, zu unterschiedlichen Zeiten am Ziel eintreffen, ist eine Binsenweisheit.
Daß das eine konstante Phasendifferenz der Wellen am Ziel beinhaltet, muß nicht mehr erwähnt werden?

32 mal durchlesen. Einmal nachdenken. Einmal überschlafen und Juchheißa, du hast es gepackt.
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Beitragvon contravariant » Di 26. Jun 2012, 22:14

Highway hat geschrieben:Weder noch! :lol:

Aha, dann ist beides richtig?
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Beitragvon contravariant » Di 26. Jun 2012, 22:27

Highway hat geschrieben:Nein, weil es nicht den Bedingungen im MM entspricht. Aber ich empfinde es als enorme Bestätigung, dass du versucht mit solchen Mitteln "formal" Recht zu behalten. Das zeigt nämlich, dass du gegen das eigentliche Argument nichts entgegenzusetzen hast, und das bedeutet ich habe Recht!

Herzlichen Dank für deine indirekte Beweisführung. ;)

Doch, auf dem Schirm gilt für die beiden Teilstrahlen eine ähnlich Beziehung. Sonst würde man kein Interferenzbild erhalten. Dabei hängt d natürlich noch von der Position auf dem Schirm ab.

Ausgelöst wird die Phasenverschiebung durch die anisotropie der LG im bewegten BS. Darauf bist du nicht eingegangen.. Erstaunt mich nun nicht weiter.
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Beitragvon contravariant » Di 26. Jun 2012, 22:53

Highway hat geschrieben:Du schwadronierst von Dingen die du nicht durchschaust. Da kannst du noch soviel reden wollen. Keine Ahnung egalisiert man am besten durch lernen!

Da bin ich hier ja in bester Gesellschaft.

Highway hat geschrieben:Gleiche Frequenz bedeutet gleiche Winkeldifferenz (speziell für den anderen Nichtversteher) pro Zeit. Damit ist eine Phasendifferenz mit fortschreitender Zeit nicht möglich. (Gleiche Amplitude vorausgesetzt).

Also wenn ich pro Zeit die gleiche Winkeldifferenz (ich nenne sie man W) habe, also dW/dt = konstant, dann habe ich für W als Funktion der Zeit betrachtet W(t) = \int_0^t konstant dt' = konstant * t, also eine lineare Funktion in der Zeit. Also eine Phasendifferenz mit der Zeit. Vermute ich zumindest, denn deine Nomenklatur geht da ja munter durcheinander. Das scheint mir aber Teil der Diskussiontaktik zu sein. Denn so kannst du immer nachher behaupten, etwas ganz anderes gemeint zu haben.. An wen erinnert mich das bloß.

Aber das hat alles herzlich wenig mit dem MM-Experiment zu tun. Bei ruhendem Interferometer erhät man ein konstantes Interferenzbild. Erst wenn man das Interferometer dreht sollte sich da was ändern. Das hat aber nichts mit Winkeldifferenz/Zeit zu tun, sondern ist ein rein geometrischer Effekt.
Zuletzt geändert von contravariant am Di 26. Jun 2012, 22:55, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Ernst » Mi 27. Jun 2012, 13:24

Highway hat geschrieben: Gleiche Frequenz bedeutet gleiche Winkeldifferenz (speziell für den anderen Nichtversteher) pro Zeit. Damit ist eine Phasendifferenz mit fortschreitender Zeit nicht möglich. (Gleiche Amplitude vorausgesetzt)

Du verdeulichst, daß du überhaupt nicht verstehst, was mit der Phasendifferenz überhaupt gemeint ist:

Phasendifferenz.png
Phasendifferenz.png (9.78 KiB) 4386-mal betrachtet


Die beiden Wellen werden am Sender synchron und gleichpasig erzeugt. Infolge unterschiedlicher Strömungsgeschwindigkeit laufen sie unterschiedlich schnell und mit unterschiedlichen Wellenlängen. Im Ergebnis gelangen die Wellen zum Empfänger mit der gezeigten Phasendifferenz.
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Re: Webseite "Kritische Stimmen zur RT" wieder online!

Beitragvon Tontechniker » Mi 27. Jun 2012, 16:40

Highway hat geschrieben:Es ist ganz einfach. Richtig ist:

Wenn sich die Mediengeschwindigkeit ändert gilt:

1.) Die Frequenz bleibt konstant
2.) in der Folge bleibt die Kreisfrequenz bzw. der überstrichene Winkel pro Zeiteinheit konstant
3.) in der Folge bleibt die Phasendifferenz konstant

Kürzer kann man es wohl nicht auf den Punkt bringen.


Hallo Highway,

hast Du Dich schonmal mit Tontechnik beschäftigt? Eines der häufigsten Probleme in der analogen Aufnahmetechnik waren Frequenzauslöschungen aufgrund von Gleichlaufschwankungen bei synchronisierten Tonbändern, in Fachkreisen auch "Phasenschweinereien" genannt. Das sind Phasendifferenzen, die aufgrund von Geschwindigkeitsänderungen des Mediums auftreten.

Gruß
T.
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Re: Webseite "Kritische Stimmen zur RT" wieder online!

Beitragvon Tontechniker » Mi 27. Jun 2012, 17:23

Highway hat geschrieben:Welches Medium ist damit gemeint, dass Tonband oder die Luft als Übertragungsmedium?


In diesem Fall das Tonband, aber bei der Luft treten die gleichen Effekte auf, wenn auch in einem geringeren Ausmaß. Dass der. Hall in großen Raümen nicht nur "groß", sondern auch ... ich nenne es mal "warm" klingt, hängt damit zusammen. Dort wird der Schall immer wieder von allen Wänden reflektiert und bewegt sich dabei durch die Luft. Durch Bewegungen der Luft entstehen minimale Laufzeitschwankungen, und damit auch minimale sich verändernde Tonhöhenschwankungen und Phasenverschiebungen zwischen den Echos.
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