M+G und die -Beweise-

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Re: M+G und die -Beweise-

Beitragvon Kurt » Sa 4. Aug 2012, 21:08

Solkar hat geschrieben:Kurt, nur interessiert es mich, und anscheinend auch so manch Anderen, doch eher nur knapp unterhalb des Steissbeins, was Sie so alles wollen.


Noch so einer der nichts zu sagen hat (nichts sagen kann).
Schau an.
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Re: M+G und die -Beweise-

Beitragvon Kurt » So 5. Aug 2012, 12:13

Solkar hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Noch so einer der nichts zu sagen hat (nichts sagen kann).

Es ist nahezu tragisch mitanzusehen, wie Sie sich Aufmerksamkeit zu ertrotzen versuchen.

*PLONK*



Also doch nichts zu sagen, schade.
Welche Grundlage für dein Naturverständnis hast du eigentlich?
Formeln?


Gruss Kurt
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Re: M+G und die -Beweise-

Beitragvon Gerhard Kemme » So 5. Aug 2012, 16:12

Kurt hat geschrieben:das Thema um M+G, also der "Beweis" für das widersinnige Lichtverhalten zwischen dem MMI und M+G scheint wohl sehr fundamental zu sein.

Vorweg: Mit M+G meinst du den Versuch des Physikers Albert Abraham Michelson und Henry G. Gale!?
Die/meine Behauptung das M+G die Erdrotation nicht gemessen haben können ...

Mir wäre nicht ganz klar, wie du zu der Behauptung kommst - zumindest bei flüchtiger Duchsicht entsprechender Beschreibungen des Experimentes würde ich es doch für möglich halten, die Geschwindigkeit der Erdrotation daraus zu berechnen - lasse mich aber gerne belehren.
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Re: M+G und die -Beweise-

Beitragvon Kurt » So 5. Aug 2012, 17:20

Gerhard Kemme hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:das Thema um M+G, also der "Beweis" für das widersinnige Lichtverhalten zwischen dem MMI und M+G scheint wohl sehr fundamental zu sein.

Vorweg: Mit M+G meinst du den Versuch des Physikers Albert Abraham Michelson und Henry G. Gale!?


Ja.
Wicki
1925 gelang es Albert Abraham Michelson und Henry G. Gale mit einem Interferometer von 613 m Länge und 339 m Breite nach diesem Prinzip die Rotation der Erde mit einer relativen Genauigkeit von 2 % zu messen. Die relative Streifenverschiebung betrug 0,23.


Gerhard Kemme hat geschrieben:Mir wäre nicht ganz klar, wie du zu der Behauptung kommst - zumindest bei flüchtiger Duchsicht entsprechender Beschreibungen des Experimentes würde ich es doch für möglich halten, die Geschwindigkeit der Erdrotation daraus zu berechnen - lasse mich aber gerne belehren.


Nein, ist nicht möglich.
Denn um aus der Streifenverschiebung die Erdrotation berechnen zu können ist erstmal die Streifenverschiebung abzulesen, zu kennen.
Diese kann erst abgelesen werden wenn bekannt ist wo die Streifen sind wenn sie nicht verschoben sind.
Also ist erst festzustellen wo die Streifen sind wenn sich das Messinstrument im Ruhezustand befindet.
Diesen Ruhezustand hatten sie nicht.


Gruss Kurt
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Re: M+G und die -Beweise-

Beitragvon Gerhard Kemme » So 5. Aug 2012, 17:45

Kurt hat geschrieben:
Gerhard Kemme hat geschrieben:Mir wäre nicht ganz klar, wie du zu der Behauptung kommst - zumindest bei flüchtiger Duchsicht entsprechender Beschreibungen des Experimentes würde ich es doch für möglich halten, die Geschwindigkeit der Erdrotation daraus zu berechnen - lasse mich aber gerne belehren.


Nein, ist nicht möglich.
Denn um aus der Streifenverschiebung die Erdrotation berechnen zu können ist erstmal die Streifenverschiebung abzulesen, zu kennen.
Diese kann erst abgelesen werden wenn bekannt ist wo die Streifen sind wenn sie nicht verschoben sind.
Also ist erst festzustellen wo die Streifen sind wenn sich das Messinstrument im Ruhezustand befindet.
Diesen Ruhezustand hatten sie nicht.


Man hat eine Apparatur mit rechteckigem Strahlenverlauf, wobei in einer Ausgangsposition die Lichtstrahlen in den evakuierten Längsrohren parallel zur Rotationsrichtung der Erde laufen und in den Verbindungswegen dann rechtwinklig quer zur Rotationsrichtung. Nunmehr wäre es möglich, durch entsprechende Veränderung eine Überdeckung der Streifen herzustellen - somit hätte man einen Ausgangszustand. Wenn nunmehr die Vorrichtung geschwenkt wird, könnte man sich vorstellen, dass dann ein formelmäßiger Zusammenhang zwischen Winkel, Rotationsgeschwindigkeit der Erde und anderen Größen herstellbar wäre.
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Re: M+G und die -Beweise-

Beitragvon Kurt » So 5. Aug 2012, 18:22

Gerhard Kemme hat geschrieben:Man hat eine Apparatur mit rechteckigem Strahlenverlauf, wobei in einer Ausgangsposition die Lichtstrahlen in den evakuierten Längsrohren parallel zur Rotationsrichtung der Erde laufen und in den Verbindungswegen dann rechtwinklig quer zur Rotationsrichtung. Nunmehr wäre es möglich, durch entsprechende Veränderung eine Überdeckung der Streifen herzustellen - somit hätte man einen Ausgangszustand. Wenn nunmehr die Vorrichtung geschwenkt wird, könnte man sich vorstellen, dass dann ein formelmäßiger Zusammenhang zwischen Winkel, Rotationsgeschwindigkeit der Erde und anderen Größen herstellbar wäre.


Die Messung beruht darauf dass eine Fläche umspannt wird, um diese Fläche sich die Apparatur zum "Raum" dreht, also Absolutdrehung zum Nullbezuig des Raumes stattfindet.
Je grösser die Fläche desto grösser das Ergebnis.
Umgekehrt heisst dass: keine umspannte Fläche, keine Wirkung.
Sie hätten diesen Umstand herbeiführen können indem sie die Fläche zu Null machten.
Das geht wenn man die Fläche -unwirksam- stellt.
Das konnten sie aber nicht.
Sie haben auch nicht am/überm Äquator gemessen, denn da wäre das bei liegender Fläche von Haus aus gegeben.


Gruss Kurt
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Re: M+G und die -Beweise-

Beitragvon Kurt » So 5. Aug 2012, 20:36

Chief hat geschrieben:Hallo Kurt,

Michelson hat hier erklärt wie der Nullpunkt bestimmt wurde. Vielleicht könntest Du einen Übersetzer auftreiben???


Nachdem er den halbdurchlässigen Spiegel beschrieben hat kam das:
Das System der Interferenzstreifen hätte seine zentrale oder unbunten Franse durch das Fadenkreuz halbiert werden, wenn sich der Äther mit der Erde dreht. Wenn der Aether nicht von der Erdbewegung Drehwinkel teilzunehmen, wird der zentrale Franse von das Fadenkreuz um den Betrag aus der Formel berechnet verlegt werden.
Ein Steuerelement ist eingerichtet, durch die Einführung von einem anderen paar Spiegel im Pfad um den Bereich der Schaltung so viel kleiner zu machen, dass die Verschiebung vernachlässigbar wäre


Wenn - dann - würde !

Wenn er einen Nullpunkt gehabt hätte hätte er messen können (theoretisch).
Er hatte aber keinen.
Auch der eingezogene kleine Kreis (ein anderes Paar Spiegel) kann den nicht bringen.


Gruss Kurt
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Re: M+G und die -Beweise-

Beitragvon Kurt » Mo 6. Aug 2012, 20:20

.
.
Da sich ja im MMI-Faden ein Verständnis für Interferenz rausbildet, welches unabdingbar ist um das Geschehen um M+G zu verstehen, ist es an der Zeit die Unterlagen zum M+G-Versuch zu sammeln.
Denn diese sind wichtig damit jeder abschätzen kann ob das was ich mir einbilde/ich behaupte, auch realistisch ist.

Wer irgendwelche Unterlagen oder sonstiges zu M+G hat der lege/stelle diese bitte ein.

Es kommt besonders auf die Interferenzbildung, besondersbesonders auf die verwendte Technik und deren Einsatz an.
Auch die -Überlegungen- wieso sie meinten die Erdrotation gemessen haben können sind wichtig.

Gruss Kurt
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Re: M+G und die -Beweise-

Beitragvon Kurt » Di 7. Aug 2012, 21:41

Kurt hat geschrieben:Wer irgendwelche Unterlagen oder sonstiges zu M+G hat der lege/stelle diese bitte ein.



Hier eine Zeichnung (Seite 141) die das Prinzip der Messeinrichtung zeigt.
Es sind sowohl der -grosse-, als auch der -kleine- Kreis erkennabr.
Der kleine Kreis sollte den fehlenden Nullpunkt ersetzen.
Das konnnte er aber nicht, das ist technisch unmöglich.

Die Aussagen zur Strichverschiebung berufen sich, wegen fehlender Möglichkeit die Erde anzuhalten, auf den "künstlichen" Nullpunkt.
Dieser ist aber unbrauchbar, denn um diesen zu verwenden muss er in einer festen Beziehung zum Hauptkreis stehen.
Er muss genau so beschaffen sein wie dieser, also die absolt gleichen Eigenschaften innerhalb einer Schwingperiode wie der grosse Kreis aufweisen.

Erst dann kann man, ausgehend davon dass der kleine Kreis nicht von der Erdrotation beeinflusst wird, ihn als Referenz für die Phasenlage beim grossem Kreis bei Null-Drehung verwenden.
Das ist unmöglich!

Somit ist es unmöglich dass M+G die Erdrotation gemessen haben können.

Gruss Kurt


Der Link:
http://articles.adsabs.harvard.edu/cgi-bin/nph-iarticle_query?1925ApJ....61..140M&data_type=PDF_HIGH&whole_paper=YES&type=PRINTER&filetype=.pdf
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Re: M+G und die -Beweise-

Beitragvon Ernst » Mi 8. Aug 2012, 10:07

Kurt hat geschrieben:Somit ist es unmöglich dass M+G die Erdrotation gemessen haben können.

So?
Was haben sie denn dann gemessen????
.
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