M+G und die -Beweise-

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Re: M+G und die -Beweise-

Beitragvon Ernst » Do 16. Aug 2012, 21:17

Kurt hat geschrieben:Sie konnten keine zwei Strahlen vergleichen die exakt den gleichen Weg zurücklegten weil das technisch nicht möglich ist.

Natürlich ist das technisch möglich. Weil es technisch möglich ist, haben sie erfolgreich gemessen. Du denkst nur, daß es unmöglich ist, weil dein Denken ohne Wissen erfolgt.

Du hast die Frage noch nicht beantwortet:

Wie kann man mit einer Meßeinrichtung einen zutreffenden Meßwert messen, wenn die Meßeinrichtung den Meßwert gar nicht liefern kann?
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Re: M+G und die -Beweise-

Beitragvon Kurt » Do 16. Aug 2012, 22:06

Ernst hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Sie konnten keine zwei Strahlen vergleichen die exakt den gleichen Weg zurücklegten weil das technisch nicht möglich ist.

Natürlich ist das technisch möglich.


Wie ist das technich möglich, fange mit dem Strahlteiler an, erkläre wie das Licht den Teiler verlassen muss, dann ihn wieder treffen muss, damit die Spiegelung/Nichtspiegelung der beiden Strahlen exakt/perfekt an der Leuchfläche ankommt.

http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Beamsplitter-1.png&filetimestamp=20100407174643

Das Signal kommt bei 1 rein, wird aufgeteilt und geht dann, von beiden Umlaufwegen kommend, wieder bei 1 raus.

Erkläre wie sie es geschafft haben, ohne Abgleich die beiden Teilstrahlen exakt phasengleich bei 1 wieder rauszukriegen.
Wenn du das hast dann gehts mit den Spiegeln weiter, wenn diese durch sind dann mit den beiden Teilern wegen dem -kleinem- Lichtweg.
Dann schaum mal wer noch was behauptet.


Gruss Kurt


Ach das hab ich übersehen!
Wie kann man mit einer Meßeinrichtung einen zutreffenden Meßwert messen, wenn die Meßeinrichtung den Meßwert gar nicht liefern kann?


Gegenfrage:
wie kann man mit einer Messeinrichtung einen Messwert messen wenn das technisch nicht möglich ist?

Nocheine: wozu war denn der vermeintlich gemessene (aber nicht messbare) Messwert zutreffend?
Doch wohl nicht zum erwartetem, oder doch?
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Re: M+G und die -Beweise-

Beitragvon Kurt » Sa 18. Aug 2012, 22:17

Hallo Leute,

auch wenn Ernst immer sagt ich soll die Originaliteratur lesen, so passt doch seine Behauptung nicht ins Bild.
M + G haben nie behauptet dass die beiden Lichtstrahlen exakt den gleichen Weg nehmen.
Sie waren sich des Umstandes bewusst dass ein Abgleich der Lichtstrecken notwendg ist.
Im Link sind, neben dem Prinzip der Lichtlaufwege (141) auch ein Einstellmechanismus für die Spiegel gezeigt.

Weil sie wussten dass es ohne Abgleich nicht geht, abgeglichen werden muss, sie dadurch keinen Nullbezug haben, haben sie einen Ersatznullbezug eingebaut.
Das sind die Strecken von A D C B A bzw. umgekehrt.

Die Überlegung dass dieser Weg nicht von der vermuteten Erdrotation ausreichend gering beeinflusst wird ist richtig.

Sie haben dann zwar eine Strichlage die von der Erdrotation unabhängig ist, sie wissen aber immer noch nicht wo der/ihr "richtig" Nullpunkt zu liegen kommt.
Und zwar "richtig" in Bezug zum grossem Kreis.
Denn nur wenn dazu ein absoluter Bezug besteht, oder der Unterschied dazu bekannt ist, ist es möglich diesen unbeeinflussten Kreis als Referenz für den beeinflussten zu verwenden.

Ohne Abgleich geht es auch beim -kleinem- Kreis nicht.
Es müssen die Spiegel und Strahlteiler so justiert werden das sowohl der -kleine Kreis- als auch der grosse ihr Licht an der Überlagerungsfläche zur Wirkung/interferenz bringen konnten.

Sie hatten zwei Lichtstrecken in ihrer Anlage.
Jeder davon erzeugt ein Muster wenn der Abglich aller Spiegel und Strahlteiler passt.
Es ist aber nicht bekannt in welchem Verhältnis die beiden Lichtwege zueinander stehen.

Hier könnte nun Ernst mit seiner Behauptung weitermachen.
Das ist aber ebenso falsch wie seine erste.
Denn es ist unmöglich zu wissen wie die Phasenverhältnisse an der Ü-Fläche zu liegen kommen.
Es gibt keinen Zusammenhang der irgendwie erkennen lassen würde wie die beiden Lichtweg phasenmässig zueinander stehen.

Damit das klar ersichtlich ist diese Zeilen:
Angenommen der Lichtweg des grossen Kreises wäre 100% tig, so wie es Ernst behauptet.
Der kleine Weg geht die Abkürzung von C nach B.
Wenn nun der Abstand C B um nur einen einzigen nm anders wäre als der von E F,
dann wärs schon vorbei mit der Gemeinsamkeit.
Denn dann wäre die Strichabbildung zwischen dem grossem und den kleinem Kreis nicht mehr -überlegungskonform-, also unbrauchbar.

Beide Lichtkreise mussten, in Abhängigkeit zueinander, in akribischer Handarbeit gegenseitig abgeglichen werden.
Es ist danach nicht bekannt in welcher Phasenbeziehung die beiden Lichtkreise nach der Einjustierung zueinander stehen.

Somit ist eine Verwendung des kleinen Kreises in Bezug zum grossen nicht möglich.
Es sei denn man kennt die Phasenbeziehung der beiden zueinander.
Um diese zu kennen ist der grosse Kreis so zu stellen dass er kein Messignal trägt, es ist also die Erde anzuhalten.
Erst dann kann der Phasenunterchied der kleinen zum grossen Kreises ermittelt werden, vorher nicht.

Sie wussten also nicht, konnten nicht wissen, in welchem Bezu die beiden Lichtkreise zueinander stehen.
Das ist aber unbedingte Voraussetzung damit der kleine Kreis als Refernz für den grossen Kreis verwendet werden kann.
Diese Voraussetzung ist nur dann erfüllbar wenn die Erde angehalten wird.

Woher nahmen sie also ihren Messwert, einen Messweret der auffallend zum erwartetem Messwert passt.
Jeder mag es nennen wie er will, für mich heisst dass das sie sich was eingebildet/selber vorgemacht haben.
Der Wunsch etwas zu messen war vielleicht stärker als das Verständnis der Natur, der Einschränkungen der Technik.


Gruss Kurt
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Re: M+G und die -Beweise-

Beitragvon Ernst » So 19. Aug 2012, 11:49

Kurt hat geschrieben:Hallo Leute,...


Wie kann man mit einer Meßeinrichtung einen zutreffenden Meßwert messen, wenn die Meßeinrichtung den Meßwert gar nicht liefern kann?
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Re: M+G und die -Beweise-

Beitragvon Kurt » So 19. Aug 2012, 11:55

Ernst hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Hallo Leute,...


Wie kann man mit einer Meßeinrichtung einen zutreffenden Meßwert messen, wenn die Meßeinrichtung den Meßwert gar nicht liefern kann?
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Wie kann man behaupten das jemand einen zutreffenden Messwert gemessen hat/gemessen haben will, wenn das technisch nicht möglich ist!


Gruss Kurt


Zeig halt auf wie das was du behauptest (M+G gehaupten das nicht) gehen soll, zeigs!!
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Re: M+G und die -Beweise-

Beitragvon Ernst » So 19. Aug 2012, 12:54

Kurt hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Hallo Leute,...


Wie kann man mit einer Meßeinrichtung einen zutreffenden Meßwert messen, wenn die Meßeinrichtung den Meßwert gar nicht liefern kann?
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Wie kann man behaupten das jemand einen zutreffenden Messwert gemessen hat/gemessen haben will, wenn das technisch nicht möglich ist!

Wer Fragen mit Gegenfragen beantwortet, zeigt, daß er in der gefragten Sache unfähig ist
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Re: M+G und die -Beweise-

Beitragvon Kurt » So 19. Aug 2012, 13:13

Ernst hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Wie kann man mit einer Meßeinrichtung einen zutreffenden Meßwert messen, wenn die Meßeinrichtung den Meßwert gar nicht liefern kann?
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Wie kann man behaupten das jemand einen zutreffenden Messwert gemessen hat/gemessen haben will, wenn das technisch nicht möglich ist!

Wer Fragen mit Gegenfragen beantwortet, zeigt, daß er in der gefragten Sache unfähig ist
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Ernst, ich kann nichts dafür wenn dein Weltbild zusammenbricht, es ist nicht meine Schuld.

Magst du auch ein Leben lang diese Falschaussage zu M+G geglaubt haben, diese vielleicht sogar Schülern vermittelt haben, es ändert nichts an der Tatsache dass sie den behaupteten Messwert nicht ermessen haben können.
Denn wenn es technisch unmöglich ist etwas zu messen dann gibts auch keinen (echten) Messwert.
Da kannst du noch so oft fragen:

Wie kann man mit einer Meßeinrichtung einen zutreffenden Meßwert messen, wenn die Meßeinrichtung den Meßwert gar nicht liefern kann?


Die Messeinrichtung hat nichts objektives messen können.
Es bleibt jedem selber überlassen sich Gedanken darüber zu machen wie sie an den scheinbaren Messwert kamen.
Warum der so sehr zum Erwartungswert passt.

Überlege mal:
Jedes Sagnac-Interferometer hat einen "Totbereich", der müsste vom Erwartungswert abgezogen werden.
Haben sie das getan?
Nein, denn sie hatten davon keine Ahnung.
Sie haben also, nach deiner Fasson, einen Wert ermessen der garnicht sein kann denn der wirklich gemessene Wert wäre um den -Totbereich- geringer.

Es hilft nichts, ihre Messung, ihr angebliches Messergebnis, war nicht möglich.


Gruss Kurt
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Re: M+G und die -Beweise-

Beitragvon Ernst » So 19. Aug 2012, 14:22

Kurt hat geschrieben: .....

Anstatt mit deinem Unwissen allesmögliche zu behaupten, beantworte doch endlich einfach mal die Frage:

Wie kann man mit einer Meßeinrichtung einen zutreffenden Meßwert messen, wenn die Meßeinrichtung den Meßwert gar nicht liefern kann?

Oder erstmal Äquivalentfragen:

Wie kann man mit einem Anemometer die zutreffende Windgeschwindigkeit messen, wenn doch ein Anemometer den Meßwert gar nicht liefern kann?
Wie kann man mt einem Quecksilberthermometer eine zutreffende Temperatur messen, wenn doch ein solches Thermometre den Meßwert gar nicht liefern kann.
Wie kann man mit einer Mikrometerschraube eine zutreffende Dicke messen, wenn sie doch den Meßwert gar nict liefern kann?

So, und nun wieder die obige Frage.
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Re: M+G und die -Beweise-

Beitragvon Harald Maurer » So 19. Aug 2012, 15:17

Noch ne Frage:
Wieso kann man mit einem Foucaultschen Pendel die Erdrotation messen und dabei den Nullpunkt beliebig festlegen, wenn doch der Sagnac-Effekt prinzipiell ganz dasselbe ist? Wieso sollte man bei einem Sagnac-Interferometer einen Nullpunkt benötigen, wenn doch die Verschiebung der Phasen, genauer die aufgrund von Dopplereffekten auftretende rotierende Beatfrequenz in einem direkten Zusammenhang mit der Rotation des Apparates stehen?
Beim Michelson-Gale Experiment ging es lediglich darum, ob sich eine für eine bestimmte Zeitdauer berechnete Phasenverschiebung innerhalb dieser Zeitdauer auch tatsächlich zeigt. Den Nullpunkt setzt man daher mit einem beliebigen Zeitpunkt fest und guckt nach einer der Berechnung zugrundeliegenden Zeitdauer hin, ob dann die zuerst registrierte Phasenlage in dem zuvor berechneten Ausmaß tatsächlich verschoben ist. Und das war der Fall - mit einer Genauigkeit von 2%.
Und das war's auch schon.

Grüße
Harald Maurer
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Re: M+G und die -Beweise-

Beitragvon Kurt » So 19. Aug 2012, 15:19

Ernst hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben: .....

Anstatt mit deinem Unwissen allesmögliche zu behaupten, beantworte doch endlich einfach mal die Frage:

Wie kann man mit einer Meßeinrichtung einen zutreffenden Meßwert messen, wenn die Meßeinrichtung den Meßwert gar nicht liefern kann?

Oder erstmal Äquivalentfragen:

Wie kann man mit einem Anemometer die zutreffende Windgeschwindigkeit messen, wenn doch ein Anemometer den Meßwert gar nicht liefern kann?
Wie kann man mt einem Quecksilberthermometer eine zutreffende Temperatur messen, wenn doch ein solches Thermometre den Meßwert gar nicht liefern kann.
Wie kann man mit einer Mikrometerschraube eine zutreffende Dicke messen, wenn sie doch den Meßwert gar nict liefern kann?

So, und nun wieder die obige Frage.
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Ernst, was soll das?
Warum machst du das?
Es ist doch klar dass M+G keinen Nullpunkt hatten von dem aus sie einen Messwert ablesen konnten (deine Behauptung der absolut gleichen Wege ist nicht ihre Behauptung).
Sie haben sich einen vermeinlichen selber gestrickt.
Dieser ist aber nicht brauchbar!!
Warum der nicht brauchbar ist hab ich geschrieben.
Warum verbeisst du dich in einem Satz den du immer wieder hervorkramst?
Dieser Satz entbindet dich nicht davor zu lesen, zu sehen, anzusehen, in deine Denke zu integrieren, was an Argumenten hier vorgebracht wurde.
Und der Satz zeigt klipp und klar dass deine Frage nur als Strohhalm für dich selber dient.
Du willst es nicht wahrhaben, es geht aber kein Weg vorbei.

Wie kann man mit einem Anemometer die zutreffende Windgeschwindigkeit messen, wenn doch ein Anemometer den Meßwert gar nicht liefern kann?

Man kann mit dem Windmesser (hier eins dass Impulse zählt) die Windgeschwindigkeit messen, er liefert also einen Messwert.
Dadurch dass man die Impulse zählt die pro Messperiode vom Wind veranlasst werden.
Der Nullpunkt für den Messwert ist Null Impulse pro Messzeitintervall.
(soll ich die anderen Wirkprinzipien auch noch herschreiben oder reicht das?)

Wie kann man mt einem Quecksilberthermometer eine zutreffende Temperatur messen, wenn doch ein solches Thermometre den Meßwert gar nicht liefern kann.


Man kann mit dem Quecksilberthermometer die Temperatur messen, es liefert also einen Messwert.
Dadurch dass man die Quecksilbersäule vor Gebrauch einjustiert.
Wenn das nicht gemacht wird ist es ebenfalls unmöglich absolute Werte abzulesen.
Der Nullpunkt, also der Bezug für den Messwert, wird auf eine bekannte Temperatur abgeglichen.
Sowas macht man z.B. mit Eiswasser.

Wie kann man mit einer Mikrometerschraube eine zutreffende Dicke messen, wenn sie doch den Meßwert gar nict liefern kann?


Man kann mit der Mikromterschraube kurze Strecken messen, es wird also ein Messwert geliefert.
Dadurch dass man diese ganz zusammendreht und dann von da aus den Absolutwert abliest.
Hier bildet der "Nullabstand" den Nullbezug.

Bei jeder der von dir gebrachten ? ist ein Abgleich notwendig, bzw. ein Stellen auf Null oder ene bekannte Referenz.

M+G hatten diese Möglichkeit nicht, wie also sollen sie einen Messwert abgelesen haben können der real sein soll.
Nein, es ist unmöglich.

Das Interferometer das M+G verwendet hatten ist nicht in der Lage den Messwert zu liefern der von ihnen, oder von wem auch immer, behauptet wird.
Das ist halt so.
Ich bin nicht schuld daran wenn du Probleme hast das zu akzeptieren.
Ich hätte aber erwartet dass du -objektiv- und logisch funktionierst.

Gruss Kurt
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