Harald Maurer hat geschrieben:Noch ne Frage:
Wieso kann man mit einem Foucaultschen Pendel die Erdrotation messen und dabei den Nullpunkt beliebig festlegen,
Mit diesem Pendel, das unabhängig des Lichtleitbezuges der Erde funktioniert, also den Bezug für Materie, den Raumbezug, verwendet, kann die Erdrotation gemessen werden.
Damit man einen Messwert bekommt ist eine Anfangsposition festzulegen von der aus dann der Messwert als Winkelverschiebung der Pendelung gebenüber der Anfangsposition abgelesen werden kann.
Harald Maurer hat geschrieben:Wieso kann man mit einem Foucaultschen Pendel die Erdrotation messen und dabei den Nullpunkt beliebig festlegen, wenn doch der Sagnac-Effekt prinzipiell ganz dasselbe ist?
Das ist noch lange nicht durch.
Wenn diese unsinnige Verzögerung und das Wegsehen von der Realität einmal zu Ende ist dann ist vielleicht der Weg frei, der Boden vorhanden, um das Sagnacinterferometer mit dem Pendel zu vergleichen.
Dann wirds nämlich interessant!
Harald Maurer hat geschrieben:Wieso sollte man bei einem Sagnac-Interferometer einen Nullpunkt benötigen, wenn doch die Verschiebung der Phasen, genauer die aufgrund von Dopplereffekten auftretende rotierende Beatfrequenz in einem direkten Zusammenhang mit der Rotation des Apparates stehen?
Es gibt beim Sagnacinterferometer keine Dopplereffekte.
Es kompensieren sich auch keine.
Denn das geht nur wenn welche vorhanden sind.
Es gibt beim Sagnacinterferometer das sie verwendet hatten keine Beatfrequenz.
Hätten die eine gehabt, so wie sie beim Laserkreisel auftritt, dann wäre ein Messwert vorhanden gewesen.
M+G wollen eine Phasenverschiebung gemessen haben.
Wo stand denn die Phase von der aus sie, durch Auswertung des Musters, eine Verschiebung ablesen haben können?
Sie hatten keinen Nullpunkt, sie wussten dass sie keinen haben, sie haben versucht sich einen zu basteln.
Das ist technisch nicht möglich, also was wollen sie gemessen haben?
Harald Maurer hat geschrieben:Beim Michelson-Gale Experiment ging es lediglich darum, ob sich eine für eine bestimmte Zeitdauer berechnete Phasenverschiebung innerhalb dieser Zeitdauer auch tatsächlich zeigt.
Wie lange war denn die Zeitdauer?
Wann hat sie jeweils begonnen?
Harald Maurer hat geschrieben: Den Nullpunkt setzt man daher mit einem beliebigen Zeitpunkt fest und guckt nach einer der Berechnung zugrundeliegenden Zeitdauer hin, ob dann die zuerst registrierte Phasenlage in dem zuvor berechneten Ausmaß tatsächlich verschoben ist. Und das war der Fall - mit einer Genauigkeit von 2%.
Und das war's auch schon.
Der Nullpunkt wird also zu einem beliebigem Zeitpunkt festgesetzt, und wann wird dann hingeguckt um wieviel er sich verschoben hat?
Wie ist denn die der Berechnung zugrundliegende Zeitdauer bevor der Messwert dann abgelesen werden kann?
Nochmal damit ich nichts falsch verstehe:
Der Nullpunkt wird zu einem beliebigem Zeitpunkt festesetzt, es wird als ein Strich beim Überlagerungsmuster gemalt, irgendwo oder wie haben sie das gemacht?
Nein, ich kapiers nicht, leg das bitte so dar dass ich es auch einordnen und verstehen kann.
Gruss Kurt
Grüße
Harald Maurer
