Ist die Spezielle Relativitätstheorie falsifizierbar?

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Ist die Spezielle Relativitätstheorie falsifizierbar?

Beitragvon Harald Maurer » Do 27. Sep 2012, 13:36

Trigemina hat geschrieben:...Wenn also die eine Uhr nach einer Sekunde zum Stillstand kommt und diese Zeit auf dem Display anzeigt, ist in einem dazu bewegten Bezugssystem entsprechend weniger Eigenzeit verstrichen, die von einer 2. Uhr im bewegtem Bezugssystem korrekt angezeigt würde...

Die eine Uhr kann nicht nach einer Sekunde zum Stillstand kommen, weil sie vom Licht des anderen IS nach 0,577 s vom Licht getroffen wird und daher stehenbleibt, wenn sie 0,5 s anzeigt! Die beiden Laufzeiten 1 s und 0,577 s beziehen sich auf t=t'=0 und haben dieselbe zeitliche Ausgangsbasis. Das Licht, das wg. c=const quasi vom anderen System mitgeführt wird, käme daher tatsächlich früher an!
Man kann ja nicht behaupten, dass jedes IS sein eigenes Licht hätte, und das Licht des bewegten Systems keinen Einfluss auf die Uhr hat. Die Uhr reagiert einfach auf das Licht, das früher ankommt. Und das ist das Licht, das im bewegten System konstant bleibt.
Da muss man sich schon entscheiden: entweder kommt das Licht zu unterschiedlichen Zeiten an oder nicht. Kommt es in beiden Systemen gleichzeitig an und die Uhr zeigt 1 s in beiden Systemen, dann entspicht das der GT mit c-v im bewegten System! Wird die Ungleichzeitigkeit nur durch ungeeignet synchronisierte Uhren im bewegten System "erzeugt", dann ist das physikalisch ohne Bedeutung. Man kann ja auch nicht, wenn man den Bus versäumt, seine Uhr zurückdrehen und nochmal auf den Bus warten, weil man jetzt ja früher an der Haltestelle steht! Entweder ereignet sich etwas früher oder nicht. Ist es nicht früher, und nur eine Uhr geht falsch, kann von Relativität der Gleichzeitigkeit keine Rede sein!

Grüße
Harald Maurer
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Re: Ist die Spezielle Relativitätstheorie falsifizierbar?

Beitragvon Harald Maurer » Do 27. Sep 2012, 14:53

Hier ein der wundersamen Erklärungen für die nicht minder wundersame RdG:
Bild
Dazu lesen wir hier http://de.wikibooks.org/wiki/Einsteins_Welt folgenden Text:
"Gleichzeitig" ist relativ.
Machen wir ein einfaches Gedankenexperiment: Wir befinden uns auf einem sehr langen Bahnsteig. In zwei Punkten A und B, die sich links und rechts von uns in gleicher Entfernung befinden, schlagen gleichzeitig zwei Blitze ein. Die Gleichzeitigkeit dieser beiden Ereignisse können wir mit synchron gehenden Uhren in den Punkten A und B kontrollieren aber auch einfach daran erkennen, dass die Lichtsignale der beiden Blitze genau gleichzeitig bei uns eintreffen.

Ferner nehmen wir an, ein sehr langer Zug bewege sich mit großer Geschwindigkeit auf dem Gleis neben dem Bahnsteig vorbei. Die beiden Blitze schlagen, bevor sie auf den Bahnsteig treffen, durch den Zug. Auf dem Dach des Zuges stehe ebenfalls ein Beobachter, der sich im Moment des Blitzeinschlags gerade auf unserer Höhe befindet. Dieser Beobachter fährt mit dem Zug dem rechten Blitz entgegen und vor dem linken Blitz davon. Folglich wird das Lichtsignal von rechts ihn früher erreichen als das Lichtsignal von links. Da aber die Geschwindigkeiten der beiden Lichtsignale für den Beobachter - unabhängig von seiner Bewegung relativ zu uns - gleich sind, kommt der Beobachter zu dem Schluss, dass der rechte Blitz früher eingeschlagen hat als der linke.
Ende des Zitats.

Derart schauerlicher Unsinn wird uns verkauft, obwohl es ein Postulat geben soll, demnach das Licht in jedem IS konstant c hat! Hat aber das Licht im IS des Zuges konstant c, dann kann der Zug dem rechten Blitz nicht entgegen und vor dem linken Blitz nicht davon fahren und das Lichtsignal von rechts kann den Beobachter nicht früher erreichen als das Lichtsignal von links, denn dann hätte das Licht ja c-/+v im System des Zuges. Ist aber die LG der beiden Lichtsignale für den Beobachter im Zug gleich c (wie es das Postulat ja behauptet!) so werden ihn die Signale auch gleichzeitig erreichen und für den Schluss, dass der rechte Blitz früher eingeschlagen hat als der linke, gibt es keinen Grund!

Entweder gilt das Postulat im Zug oder es gilt nicht. Zuerst gilt es nicht, denn die Lichtsignale kommen nicht gleichzeitig an (es handelt sich daher um das Licht, das im System Bahnsteig konstant ist!) und dann wird es eingesetzt, um damit zu begründen, dass nicht die Laufzeiten zum Beobachter ungleich sind, sondern die Blitzeinschläge ungleichzeitig stattgefunden hätten! Kompletter Schwachsinn! Denn gilt das Postulat im Zug, dann kann der Beobachter im Zug eine Ungleichzeitigkeit der Blitzeinschläge gar nicht feststellen, denn dann kommen die Signale zwangsläufig gleichzeitig bei ihm an! Und eine RdG gibt es dann natürlich auch nicht!

So werden die Bezugssysteme vermischt: mit dem Licht, das im System Bahnsteig konstant ist, wird die Ungleichzeitigkeit der Signalankunft beim Beobachter im Zug begründet, mit dem Licht, das im Zug konstant ist wird danach die Ungleichzeitigkeit der Blitzeinschläge im System Bahnsteig konstruiert. Das Postulat wird im Zug zuerst missachtet und danach erst eingesetzt!
Das entspricht übrigens genau der Vorgangsweise, die Einstein schon in seinem §2 der ZEBK zelebriert.

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Re: Ist die Spezielle Relativitätstheorie falsifizierbar?

Beitragvon Ernst » Do 27. Sep 2012, 14:55

Harald Maurer hat geschrieben: Die eine Uhr kann nicht nach einer Sekunde zum Stillstand kommen, weil sie vom Licht des anderen IS nach 0,577 s vom Licht getroffen wird und daher stehenbleibt, wenn sie 0,5 s anzeigt!


Trigemina hat geschrieben:...Wenn also die eine Uhr nach einer Sekunde zum Stillstand kommt und diese Zeit auf dem Display anzeigt, ist in einem dazu bewegten Bezugssystem entsprechend weniger Eigenzeit verstrichen, die von einer 2. Uhr im bewegtem Bezugssystem korrekt angezeigt würde...

Ohne weiteren Kommentar.

Man kann ja auch nicht, wenn man den Bus versäumt, seine Uhr zurückdrehen und nochmal auf den Bus warten, weil man jetzt ja früher an der Haltestelle steht!

Das Abfahren des Busses ist ein Ereignis. Es findet nach mitteleuropäischer Zeit um 10 Uhr statt und nach Greenwich Meantime um 9 Uht statt. Da er um 9 Uhr losfuhr, kann er ja nicht um 10 Uhr halten. Denn 9 Uhr ist ja früher als 10 Uhr. So deine Logik, welche du der SRT unterjubelst.
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Re: Ist die Spezielle Relativitätstheorie falsifizierbar?

Beitragvon DerDicke » Do 27. Sep 2012, 16:28

Galilei macht Highway platt
===========================


Highway hat geschrieben:Nö, im Gegensatz zu dir habe ich es ja kapiert.

Ihr Ausweichversuch beweist das Gegenteil. Hier die Galilei Version von Julian-Maurer:
derDicke hat geschrieben:Ein Bahnarbeiter läuft mit u=2m/s über in voller Länge über einen stehenden Pritschenwagen der Länge 20m. (System A bzw. Strecke A0-A1). Neben ihm rollt ein Zug in seiner Laufrichtung mit v=1m/s (System B). Die Projektion des Pritschenwagens auf den Zug (Strecke B0-B1) besitzt die Länge 20m.

Es ist also abs(A0-A1)=abs(B0-B1)=20m und die Projektion des Arbeiters auf den Zug (i.e. seine pos. in B) durchläuft auch in voller Länge die Projektion des Pritschenwagens (Strecke B0-B1). Trotzdem hat der Arbeiter in dem Im Zug ruhenden Koordinatensystem B nur 10m zurückgelegt und nicht abs(B0-B1)=20m.

Immer noch überfordert?


Chief hat geschrieben:Der Dicke hat keine Argumente.

Sie weichen weinend aus, doch DerDicke tröstet Sie: Keiner zwingt Sie die Vergleichsrechnung H&K mit BS Erstmittelpunkt vs. H&K mit BS Sonnenmittelpunkt durchzuführen. Wenn Sies getan haben nennen Sie rechenweg und Ergebnis, wenn nicht geben Sies einfach zu. Das Leben kann so einfach sein.
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Re: Ist die Spezielle Relativitätstheorie falsifizierbar?

Beitragvon Harald Maurer » Do 27. Sep 2012, 16:41

Ernst hat geschrieben:Das Abfahren des Busses ist ein Ereignis. Es findet nach mitteleuropäischer Zeit um 10 Uhr statt und nach Greenwich Meantime um 9 Uht statt. Da er um 9 Uhr losfuhr, kann er ja nicht um 10 Uhr halten. Denn 9 Uhr ist ja früher als 10 Uhr. So deine Logik, welche du der SRT unterjubelst.

Nein, tue ich nicht. Die 1 s im IS_A und die 0577 s im IS_B sind nicht mitteleuropäische Zeit und Greenwich Meantime! :D

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Re: Ist die Spezielle Relativitätstheorie falsifizierbar?

Beitragvon Ernst » Do 27. Sep 2012, 17:35

Harald Maurer hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Das Abfahren des Busses ist ein Ereignis. Es findet nach mitteleuropäischer Zeit um 10 Uhr statt und nach Greenwich Meantime um 9 Uht statt. Da er um 9 Uhr losfuhr, kann er ja nicht um 10 Uhr halten. Denn 9 Uhr ist ja früher als 10 Uhr. So deine Logik, welche du der SRT unterjubelst.

Nein, tue ich nicht. Die 1 s im IS_A und die 0577 s im IS_B sind nicht mitteleuropäische Zeit und Greenwich Meantime! :D

Gleichnisse nicht gefällig? Na denn:

Im System Görlitz (MEZ) ist die Uhrzeit bei Abfahrt des Busses 10 Uhr. Im System Grennwich (EMT) ist die Uhrzeit bei Abfahrt des Busses 9 Uhr.

Im System A ist die Uhrzeit bei Ankunft des Lichtes 1s. Im System B ist die Uhrzeit bei Ankunft des Lichtes 0,557s.

Einfacher läßt sich der Sachverhalt wirklich nicht veranschaulichen.

Wer sich nur etwas in der SRT auskennt, folgert das selbstverständlich direkt aus der LT der Zeit.
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Re: SRT Uhr

Beitragvon Trigemina » Do 27. Sep 2012, 17:54

Ernst hat geschrieben:
Trigemina hat geschrieben: Da nach der SRT die Zeit keine absolute überall geltende Grösse darstellt und abhängig vom Bewegungszustand der Bezugssysteme ist, wäre es ja mehr als nur verwegen, eine Zauberuhr zu fordern, die für alle Bezugssysteme deren jeweiligen Eigenzeiten anzeigte, so wie dies die SRT-Kritiker absurderweise zu fordern scheinen und sie damit zu Fall gebracht haben wollen.

Ganz richtig. Nur solltest du nicht "die Kritiker" schreiben, sondern "einige". :(
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Ja, sorry Ernst, Du bist da eine grosse Ausnahme. :oops:

Harald Maurer hat geschrieben:Die eine Uhr kann nicht nach einer Sekunde zum Stillstand kommen, weil sie vom Licht des anderen IS nach 0,577 s vom Licht getroffen wird und daher stehenbleibt, wenn sie 0,5 s anzeigt!


Du vermischst da die Bezugssysteme. Was aus einem dazu bewegten Bezugssystem gemessen wird, ist für die Uhr im Ruhesystem des Experiments mit dem Lichtlaufweg von einer Lichtsekunde völlig irrelevant. Diese Uhr zeigt eine Sekunde an und weder etwas anderes noch dass sie irgendwie magisch aus einem dazu bewegten Bezugssystem beeinflusst und früher gestoppt würde.

So dämlich ist die SRT auch wieder nicht wie ihr (abzüglich Ernst) sie immer wieder hinzustellen versucht. Es gibt für die Uhr keinen Grund, eine andere Zeit für die Lichtlaufstrecke von einer Lichtsekunde zu messen als diese eine Sekunde. Und diese eine Sekunde wird aus einem anderen Bezugssystem mit anderen Uhren anders (früher) gemessen. Dies ist Gegenstand der SRT, die ihr falsch finden mögt, was ja auch euer gutes Recht ist; ihr aber etwas zu unterstellen, was nichts mit ihr zu tun hat, ist entweder unredlich oder folgt aus Unkenntnis - oder aus der blossen Diskussion willen.

Gruss
Trigemina
 
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Betrachter SRT

Beitragvon rmw » Do 27. Sep 2012, 19:06

Harald Maurer hat geschrieben:Die unterschiedlichen Zeiten sind aber keine Folge einer "Betrachtung", sondern zwangsläufig eine Folge des Postulats.

Ja das habe ich schon so verstanden. Aus der SRT folgt dass dieser Betrachter im anderen System die Uhren zu unterschiedlichen Zeiten stehen bleiben sieht. Und der andere Betrachter im mitbewegten System gleichzeitg. Und das ist, wie du sagst absurd, den beide Betrachter sehen die beiden Uhren (nach SRT) zu verschiedenen Zeiten stehen bleiben.
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Uhren

Beitragvon rmw » Do 27. Sep 2012, 19:20

Trigemina hat geschrieben:Die Zeitanzeige der Uhr im Ruhesystem des Experiments bleibt nach einer Sekunde stehen und wird so auf ihrem Display in allen Bezugssystemen angezeigt. Das heisst allerdings auch, dass Uhren in dazu bewegten Bezugssystemen entsprechend der Lorentz-Trafo eine andere Zeit anzeigen als die Uhr im Ruhesystem des Experiments.

Es geht aber nicht um das was Uhren im zum Experiment bewegten System anzeigen. Sondern es geht darum was der zum Experiment bewegte Beobachter auf den Uhren des Experimentssystems sieht.

Trigemina hat geschrieben:die für alle Bezugssysteme deren jeweiligen Eigenzeiten anzeigte

Wie gesagt um die Eigenzeit des Außenbeobachters geht es überhaupt nicht.

Trigemina hat geschrieben:So dämlich ist die SRT auch wieder nicht

Ich fürchte das ist sie doch.

Trigemina hat geschrieben:Und diese eine Sekunde wird aus einem anderen Bezugssystem mit anderen Uhren anders (früher) gemessen.

Es geht aber nicht um andere Uhren.
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Re: Ist die Spezielle Relativitätstheorie falsifizierbar?

Beitragvon Harald Maurer » Do 27. Sep 2012, 20:59

Trigemina hat geschrieben:Du vermischst da die Bezugssysteme. Was aus einem dazu bewegten Bezugssystem gemessen wird, ist für die Uhr im Ruhesystem des Experiments mit dem Lichtlaufweg von einer Lichtsekunde völlig irrelevant. Diese Uhr zeigt eine Sekunde an und weder etwas anderes noch dass sie irgendwie magisch aus einem dazu bewegten Bezugssystem beeinflusst und früher gestoppt würde.

Die Vermischung der Bezugssysteme findet in der SRT schon bei der Herleitung der RdG statt - wie schon mehrfach von mir beschrieben! Befinden sich im IS_A zwei Uhren, die nach Einsteinscher Vorschrift mittels der in diesem IS_A konstanten LG synchronisiert werden, so schlägt diese Synchronisation im relativ bewegten IS_B fehl, weil hier die Uhren von A den Lichtsignalen davon bzw. entgegen laufen und die Uhren in diesem IS_B daher früher bzw. später zu laufen beginnen. Den SIgnalen welchen Lichtes laufen sie davon? Das betrifft jetzt natürlich das Licht, das im IS_B konstant ist, diesem Licht laufen die Uhren davon bzw. entgegen - und so werden die Uhren im IS_A vom Licht im IS_B beeinflusst. Das ist nicht nur die Originalerklärung der RdG von Einstein, sondern findet sich in unzähligen Lehrbüchern und Webseiten. Wenn nun die Uhren im IS_A wegen der konstanten LG im IS_B früher oder später zu laufen beginnen - was selbstverständlich eine Vermischung der Bezugssysteme bedeutet - so werden sie auch aus der gleichen Ursache früher oder später gestoppt, wenn sie schon laufen würden und beim Lichteinfall stehen bleiben sollen. Deine Behauptung, die Uhr zeige eine Sekunde an und weder etwas anderes noch irgendetwas magisches aus einem dazu bewegten Bezugssystem könne sie beeinflussen und früher stoppen, ist daher falsch und widerspricht der Grundlage zur Herleitung der RdG. Die Uhren in A werden vom Licht in B sehr wohl beeinflusst - jedenfalls ist das nach SRT so, andernfalls gäbe es keinen Grund für das Versagen der Synchronisation im bewegten System und damit auch keinen Grund für die RdG!
Das ist so die typische Relativistenmanier. Einmal hü und einmal hott, die Argumente werden verdreht, so wie man's gerade braucht. Sie vergessen, woher die RdG überhaupt kommt und tun so, als könne man die Bezugssysteme völlig isoliert betrachten, was schon deshalb nicht der Fall sein kann, weil alle Ereignisse sich in beiden Bezugssystemen abspielen und diese schon hinsichtlich der Kausalitätsprüfung vermischt betrachtet werden müssen. Dass Uhren in einem System synchron zu laufen beginnen, und im anderen System wegen des auch hier gültigen Postulats asynchron zu laufen beginnen, wird für möglich gehalten, sollten sie jedoch nicht zu laufen beginnen sondern aufgrund der gleichen Relativität der SIgnale stehenbleiben, dann heißt es plötzlich, nichts könne die Uhren in A beeinflussen, was zum System B gehört - da gäbe es nichts magisches. Da gibt es aber nicht nur etwas magisches, sondern etwas absurdes: das Postulat von der konstanten Lichtgeschwindigkeit in allen Inertialsystemen!

Grüße
Harald Maurer
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