Trigemina hat geschrieben:Ausserdem widerspricht die AussageNun sendet diese Uhr, welche im IS Erdboden mit 10,23 MHz tickt
Deinem Statement 1.Im IS Erde wird die Uhr auf 10,229999995453 MHz justiert. Statement 1
Im Kontext ist mit der ersten Aussage das IS Erdboden als Bezugssystem gesetzt, in welchem sich die Uhr im Orbit bewegt.
Du verkennst dramatisch, daß die Frequenz einer Uhr bezugssystemabhängig ist.
Im Bezugssystem Erdoberfläche tickt die Uhr am Boden ruhend mit 10,229999995453 MHz.
Im Bezugssystem Erdoberfläche tickt die selbe Uhr im Orbit fliegend mit 10,23 MHz.
Wie soll eine Uhr im Orbit auf der Erdoberfläche wahrgenommen werden, wenn sie keine Funksignale herunter sendet?
Man vergleicht z.B. den Gang der Uhr im Orbit, nachdem sie auf die Erde zurückgebracht wurde, mit einer gleichen Uhr auf der Erde. Wie das etwa Hafele-Keating taten.
Und diese gravitative Blauverschiebung (SRT-Effekte aussen vor gehalten) wird hinreichend genau auch mit der klassischen Physik beschrieben.
In der Klassik existiert keine ZD. Alle Uhren an allen Orten zeigen stets die gleiche absolute Zeit.
Gravitative Rot/Blauverschiebung in der Klassik bedeutet daher keine Veränderung der Frequenz, sondern bei konstanter Frequenz eine Veränderung der Wellenlänge infolge Veränderung der Lichtgeschwindigkeit.
Eine Veränderung der Frequenz (also eine Rot/Blauverschiebung im Sinne einer Frequenzänderung) ist in der Klassik unmöglich, weil damit das Kontinuitätsprinzip verletzt wäre.
.
.
