Die Kritiker der SRT haben Angst vor der SRT

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Die Kritiker der SRT haben Angst vor der SRT

Beitragvon Bell » Do 29. Nov 2012, 00:01

Das ist jedenfalls die These von Martin Bäker.

Angst vor der Wissenschaft I: Was kann ich wissen?

und

Angst vor der Wissenschaft II: Was soll ich tun?
Der eigentliche Titel lautet zwar "Angst vor der Wissenschaft", aber es wird sehr deutlich, dass er seine These hauptsächlich aus den Kritikern der SRT ableitet. Und ich vermute, dass er insbesondere Jocelyne Lopez im Auge hat, auch wenn er sie nicht namentlich erwähnt ... er bezieht sich aufjedenfall auf das Auftreten der Kritiker in Science-Blog .... und Jocelyne ist wohl eine der wenigen die dort öfter geschrieben hat.

Martin Bäker in Teil 1 hat geschrieben:(...)
Das Menschen also Angst oder zumindest Unbehagen verspüren können, wenn vertraute Vorstellungen über den Haufen geworfen werden, ist nicht schwer zu verstehen. Nehmen wir als reales Beispiel die auch hier in diesem Blog gelegentlich auftauchenden Relativitätstheorie-Leugner. Die spezielle Relativitätstheorie (SRT) ist wissenschaftlich durch so viele Beobachtungen und Experimente abgesichert, dass an Phänomenen wie Zeitdilatation oder Längenkontraktion keine vernünftigen Zweifel möglich sind (auch wenn es durchaus wahrscheinlich ist, dass die Theorie selbst in ihren Grundlagen eines Tages modifiziert werden muss).

Warum gibt es dann immer noch Leute, die die Vorhersagen SRT für falsch halten und nach Wegen der Widerlegung suchen? Abgesehen von irgendwelchen braun eingefärbten Motiven, über die ich hier nicht reden will, denke ich, dass hier genau der Aspekt des “Was kann ich wissen” eine Rolle spielt.
(...)
Die SRT zeigt, dass so offensichtliche und selbstverständliche Dinge wie unser intuitives Verständnis von Raum und Zeit falsch sein können. Die meisten Menschen reagieren darauf vermutlich mit Gleichgültigkeit,
(...)
Wer aber tatsächlich über die Folgerungen der SRT nachdenkt, der kann durchaus Angst bekommen: Wenn ich mich nicht einmal mehr auf meinen gesunden Menschenverstand und auf das verlassen können soll, was ich aus dem Alltag weiß, was soll dann überhaupt noch verlässlich sein? Könnte nicht alles, was ich denke, falsch sein? Nicht nur ist die Welt plötzlich ein Ort voller Ungewissheit, ich kann auch mir selbst und meinen eigenen Wahrnehmungen plötzlich nicht mehr trauen. Ich denke, dass es genau dieses Gefühl ist, dass zur Ablehnung der SRT führt. (Man muss nur mal in das berühmte Buch “100 Autoren gegen Einstein” hineinschauen, um das exemplarisch zu sehen.) Und bei den Leugnern, die hier aufschlagen, sind es ja meist auch “Argumente”, die mit dem “gesunden Menschenverstand” arbeiten, die also genau unsere intuitiven Vorstellungen heranziehen.
(...)
Für die SRT gilt nichts dergleichen – sie sagt uns einfach, dass unser fundamentales Verständnis von Raum und Zeit falsch ist, ohne uns, quasi “zum Trost”, neue Aspekte der Realität zu zeigen, die mit unseren Ideen harmonieren. Und genau deswegen löst sie Angst und Ablehnung aus. Und diese Angst und Ablehnung überträgt sich dann bei vielen auf die Wissenschaft und die wissenschaftliche Methode selbst. Es ist nicht so sehr die wissenschaftliche Methode selbst, die abgelehnt wird (was man auch daran sieht, dass einzelne wissenschaftliche Fakten gern als Argument herangezogen werden), sondern die Tatsache, dass diese Methode uns zeigt, dass Kant (oder Platon mit seinem Höhlengleichnis) recht hatte: Die Welt ist nicht so, wie sie uns erscheint.
(...)


Ich halte seine These für grundfalsch .. aber ich bin ja nun kein Kritiker der SRT (auch wenn ich dort vieles nicht verstanden habe) .... und mag mich irren
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Re: Die Kritiker der SRT haben Angst vor der SRT

Beitragvon Kurt » Do 29. Nov 2012, 00:07

Bell hat geschrieben:Das ist jedenfalls die These von Martin Bäker.


Lass ihm seine These, er versucht ja eigentlich damit nur seine eigenen Zweifel zu verscheuchen.


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Re: Die Kritiker der SRT haben Angst vor der SRT

Beitragvon Ralf Maeder » Do 29. Nov 2012, 03:14

Ich habe den ersten Teil gelesen und meiner Meinung ist der Artikel im Grossen und Ganzen eher nichtssagend.

Trotzdem haben mich zwei Stellen etwas sauer aufstossen lassen. Zunaechst mal der Vergleich von Kritikern mit Trollen, so wie es wohl so oft in "Wissenschaftskreisen" gemacht wird. Uebrigens wurde auch ich schon mit derlei Getier verglichen und das von angeblichen akademischen Koriphaen, was einem Armutszeugnis gleichkommt.

Zum anderen wird vom Autor von "braun eingefärbten Motiven" gesprochen, allerdings wird das so beilaeufig erwaehnt, dass ich nicht verstehe ob er meint, dass die Kritiker damit zu tun haben sollen oder auf diesem Argument rumreiten?

Meine Quintessenz vom ersten Teil: ein Schulterzucken. Vielleicht sitze ich zwischen den Stuehlen und deshalb fuehle ich mich nicht angesprochen?
Werde mir den zweiten Teil auch noch anschauen.

Gruss Ralf.
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Re: Die Kritiker der SRT haben Angst vor der SRT

Beitragvon All » Do 29. Nov 2012, 10:58

Warum befasst sich Bäker nicht damit, wie Wissen strukturiert ist. Er würde dann feststellen, dass jegliches Wissen einen dogmatischen Unterbau hat und in Systeme verpackt wird. Das „Wissen“ innerhalb diese Systeme ist dann korrekt, wenn ich die Grundlagen des jeweiligen Systems akzeptiere. Mehr ist da doch nicht.

Ob die Welt so ist, wie sie uns erscheint, ist demnach nur eine Anschauung. Meiner Ansicht nach, ist diese Welt wie für uns „gemacht“. Wenn ich allerdings diese Welt hinterfragen möchte, dann müssen wir wieder Ordnungssysteme schaffen, die uns einen kleinen Einblick in die Natur gewähren. Diese Einblicke lassen uns das Universum oder das Wissen nur von einer anderen Plattform (Aussichtsturm) betrachten und haben damit lediglich eine andere „Anschauung“.
Ohne diese anschauliche „Ordnung“ aber können wir gar nichts begreifen, weil der logische Aufbau fehlt. Damit beantwortet sich auch die Frage „was kann ich wissen“. Wissen ist demnach eingegrenzt in Systeme.
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Re: Die Kritiker der SRT haben Angst vor der SRT

Beitragvon Nabla » Do 29. Nov 2012, 14:12

Hallo, wer hat da Angst !
Angst haben die, welche von der Relativitätstheorie leben und das aus Steuermitteln.
Sie haben Angst davor, dass der Schwindel Relativitätstheorie auffliegt und damit ihr schöner Verdienst und ihre Stellung in der Gesellschaft.

Die Relativitätstheorie ist von Anfang an falsch. Sie beruht auf angeblich gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnissen. Bei genauer Betrachtung erweisen sich alle diese Erkenntnisse als falsch.

Ich verweise auf die zwei pdf- Dateien, die eindeutig die Grundlagen der Relativitätstheorie als falsch brandmarken.
http://www.mahag.com/download/Irrtum_RT_Teil_1.pdf
http://www.mahag.com/download/Irrtum_RT_Teil_2.pdf

Mit dem allerbesten Gruß Nabla
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Re: Die Kritiker der SRT haben Angst vor der SRT

Beitragvon Bell » Do 29. Nov 2012, 22:06

Ralf Maeder hat geschrieben:Zum anderen wird vom Autor von "braun eingefärbten Motiven" gesprochen, allerdings wird das so beilaeufig erwaehnt, dass ich nicht verstehe ob er meint, dass die Kritiker damit zu tun haben sollen oder auf diesem Argument rumreiten?

Nun, das hängt damit zusammen, dass den Kritikern der SRT häufig unterstellt wird, sie lehnten die die SRT ab, weil Einstein ein Jude war. Es werden den Kritikern von manchen also mehr oder weniger offen antisemitische Motive unterstellt.

Besonders hervorgetan hat sich in diesem Zusammenhang der Pseudowissenschaftler und Möchtegernjude Gerhard Hollaschke (aka glalileo2609) gegenüber Jocelyne Lopez. Nicht minder sein größter Bewunderer, der P. und B. M. K. aus N., dessen Namen hier bekanntlich nicht ausgeschrieben werden darf, weil er nicht Jocelyne Lopez heißt.
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Re: Die Kritiker der SRT haben Angst vor der SRT

Beitragvon Kurt » Do 29. Nov 2012, 22:50

Bell hat geschrieben:
Besonders hervorgetan hat sich in diesem Zusammenhang der Pseudowissenschaftler und Möchtegernjude Gerhard Hollaschke (aka glalileo2609) gegenüber Jocelyne Lopez.


Dieser scheint ein besonderes Interesse zu haben das Fähnchen "RT" besonders wehement zu verteidigen.
Besonders dann wenn man ihn beschuldigt (und auch in der Lage ist das auch zu zeigen) von dem was er vertritt/behauptet selber keine Ahnung zu haben.

Nicht minder sein größter Bewunderer, der P. und B. M. K. aus N., dessen Namen hier...


Och, das glaub ich nicht, mir scheint das Gebücke eher andere Gründe zu haben.


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Angst

Beitragvon rmw » So 2. Dez 2012, 08:26

Kurt hat geschrieben:Lass ihm seine These, er versucht ja eigentlich damit nur seine eigenen Zweifel zu verscheuchen.

Zutreffender kann man es mit einem Satz nicht sagen.
Ab und zu scheinen Herrn Bäker doch gewisse Zweifel zu plagen, also ein gewisse "Angst" dass die RT und dgl. am Ende doch so richtig auch nicht sind. Das kann er sich aber nicht eingestehen und daher versucht er seine "Ängste" auf andere umzuwälzen.
Er schreibt irgendwo dass es so wenige Kritiker auch nicht gibt, das scheint ihn etwas zu irritieren.

Hier liefert Herr Bäcker eine unbewußte Selbstbeschreibung:

Bäker hat geschrieben:Das Menschen also Angst oder zumindest Unbehagen verspüren können, wenn vertraute Vorstellungen über den Haufen geworfen werden, ist nicht schwer zu verstehen.

Mit der RT ist er aufgewachsen an die RT will er auch glauben können.

Seine eigenen uneingestanden Ängste auf andere zu projezieren hat, glaube ich, in der Psychologie sogar einen Namen. Herr Bäker betreibt mit seiner Artikelserie im Grunde genommen Bewältigung seiner eigenen Verunsicherung.
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