Die perfekte Energiebilanz

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Die perfekte Energiebilanz

Beitragvon Hannes » Do 14. Mär 2013, 11:57

Hallo Julian !
Wenn du sie jeweils mit 100 km/h frontal zusammen stoßen lässt und du aus Sicht des einen Autos eine Relativgeschwindigkeit von 200 km/h errechnest, wie kommt dann die kinetische Energie zu ihrer Masse.

Der Begriff "Masse" ist so dehnbar und bis heute so wenig verstanden, dass sich eine gesonderte Diskussion darüber lohnen würde, was ich ja auch schon öfters verlangt habe. Kinetische Energie ist für sich selbst schon aussagekräftig genug und braucht nicht erst mit Masse definiert werden.
Als Masseänderung sehe ich Veränderungen an den Atomen ( Atomspaltungen oder Fusionen), die selbstverständlich mit Energieabgabe oder -Aufnahme ablaufen.Masse ist für mich untrennbar mit atomaren Eigenschaften der Materie verbunden.
Dass sich Masse in Energie (und umgekehrt Energie in Masse) umwandeln
lässt, dürfte doch unbestritten sein, trotzdem sind Masse und Energie verschiedene Begriffe . So wie Frau und Mann zwar GLEICHWERTIG, aber nicht GLEICH sind.
Hannes
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Re: Die perfekte Energiebilanz

Beitragvon julian apostata » Fr 15. Mär 2013, 10:29

Hannes hat geschrieben:Der Begriff "Masse" ist so dehnbar und bis heute so wenig verstanden, dass sich eine gesonderte Diskussion darüber lohnen würde,


Leg auf eine Balkenwaage 2 identische Gefäße. Tu in die eine Schale eine Masse. Füll in die andere Schale so viel Wasser, bis die Balkenwaage im Gleichgewicht ist. Ist dies bei 100 Liter der Fall, so hat die Masse 100 kg. Diese Massenbestimmung kann man überall durchführen wo Schwerkraft herrsch, also auch auf dem Mond.

Mit einer Federwaage geht das nicht, damit kann man lediglich das Gewicht ermitteln.

Wenn du meinst, da gäbe es Diskussionsstoff, dann eröffne halt ein eigenes Thema.

Hannes hat geschrieben:Kinetische Energie ist für sich selbst schon aussagekräftig genug und braucht nicht erst mit Masse definiert werden


Erleichtert aber das Weltverständnis. Verringert sich in Cern die kinetische Energie nach dem Crash, so nimmt die Masse um den Betrag (kinetische Energie)/c² zu, so wie ich es hier unten rot eingezeichnet habe.

Bild

Hannes hat geschrieben:Dass sich Masse in Energie (und umgekehrt Energie in Masse) umwandeln
lässt, dürfte doch unbestritten sein


Na also, wie kriegst du das aber mit der Galileitransformation unter einen Hut, wenn du rechnen willst.

0.8*c+0.6*c=1.4*c????

(Hast du die farbige Skizze überhaupt verstanden?)
julian apostata
 
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Re: Die perfekte Energiebilanz

Beitragvon Hannes » Fr 15. Mär 2013, 10:56

Hallo Julian !
Hannes hat geschrieben:
Dass sich Masse in Energie (und umgekehrt Energie in Masse) umwandeln
lässt, dürfte doch unbestritten sein

Na also, wie kriegst du das aber mit der Galileitransformation unter einen Hut, wenn du rechnen willst.

Wer sagt denn , dass ich mit der 300 Jahre alten Galileitransformation rechnen will? Habe ich in der Richtung irgend etwas erwähnt ? Hat Galilei damals schon irgend etwas von Atomspaltung oder Atomfusion gewusst ?
0.8*c+0.6*c=1.4*c????

Wo habe ich behauptet, 0,8c+ 0,6 c =1,4c ?

(Hast du die farbige Skizze überhaupt verstanden?)

Verstanden schon aber nicht akzeptiert.

Hast du den Beitrag gelesen, den ich an Gerhard Kemme gerichtet habe betreffend Ausbreitungsverhalten von masselosen Wellen und massebehafteten Teilchenstrahlen ? Du darfst dazu auch deine Meinung äussern.

Mit Gruß
Hannes
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Re: Die perfekte Energiebilanz

Beitragvon Kurt » Fr 15. Mär 2013, 21:47

Hannes hat geschrieben:
Ich möchte das auf einen Bereich auch ausserhalb der Atmosphäre ausdehnen und als Lichtleitbezug(sbereich), erzwungen von der Masse des jeweiligen Sterns/Erde/Galaxie usw., erweitern.

Ich war vorsichtig und habe nur den Bereich der Atmosphäre einbezogen.
Doch mit deinem Lichtleitbezug hast du sicher nicht unrecht. Ist nur schwer einzugrenzen.


Hallo Hannes,
eine eindeutige Grenze gibt es nicht, es dürfte sich um ähnliches Verhalten handeln wie bei 1/r² oder "e-Kurfe".
Ich habe schon mehrfach nach Messwerten -gespecht- die die Änderung der Sternenaberration in Abstand zur Masse der Erde oder Sonne aufzeigen.
Diese Daten sind aber anscheinend nicht vorhanden (es ist wohl noch niemand auf die Idee gekommen solche zu erhaschen/rauszusuchen) oder aus den zur Verfügung stehenden Messwerten rausgesucht.

Hannes hat geschrieben:Du schreibst:
Emission und Licht haben nichts miteinander zu tun.

Ist nicht gut formuliert. Selbstverständlich hat Emission mit Licht zu tun.
Das, was ich unter "Emission" gemeint habe, ist aber auf Ernst gerichtet und bedeutet die von ihm favorisierte Emissionstheorie, von der er selbst aber auch nicht ganz überzeugt sein dürfte.


Ich habe mich dabei auf die Emissonstheorie bezogen, selbstverständlich wird Licht emittiert, und zwar meisst von einem Resonanzkörper, zumindest Licht mit sich wiederholenden Schwingungen.

Jedenfalls ist es nicht so dass sich Licht wie eine Kanonenkugel verhält, sondern wie Schwingungen im Medium.
Und das lässt darauf schliessen, auch wenn es keine direkte Messung/Bestätigung gibt, dass ein Trägermedium für Licht vorhanden ist.
Und dass dieses Trägermedium zwei Bezüge bereitstellt, einen für reisende Materie, einen für Licht.
Diese scheinen weitgehends unabhängig voreinander zu sein.
Darum ist es auch unsinnig zu behaupten dass Materie nicht schneller als das locale Licht_c sein kann.

Es muss auch berücksichtigt werden dass der Bezug für Masse nicht eine "Masse bewegt sich in Masse", so wie es Gerhard immer wieder sieht, ist, sondern dass da besondere Umstände vorliegen.
Denn die Bewegung vom Materie im Träger erfährt keine Abbremsung, zumindest nur eine sehhhhr geringe.
Und das passt nicht zu Masse bewegt sich in Masse", denn da erfolgt eine Abbremsung.

Ich führe das (die Nichtabbremsung von Materie im Träger) ganz einfach darauf zurück dass es kein Reisen von Materie im Träger gibt, dann ist nämlich das Abbremsproblem vom Tisch.
"Materie wechselt einfach die benutzen Trägersubstanzteilchen"

Einfach und wirkungsvoll.
Die Grundlage dieses Verhaltens ist die Trägertaktung, da werden einfach die verwendten Trägersubstanzelemente gewechselt (je nach Geschwindigkeit in ihm mehr oder weniger).
Und das erklärt auch auf ganz einfache Art und Weise die Trägheit.
Denn solange kein neuer "Trägersubstanzmengensatz" vorhanden ist geschieht nichts, ändert sich nichts.
Und das dauert eben, darum die Weigerung sich instantan zu verändern/anzupassen.


Kurt
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Re: Die perfekte Energiebilanz

Beitragvon julian apostata » Sa 16. Mär 2013, 12:18

Bild

http://de.wikipedia.org/wiki/Compton-Effekt

Dort steht auch eine Alternativformel zum Thema Comptoneffekt.

Bild

Bei einem Streuwinkel von 180 Grad kann man sich den Kosinus dann schenken und in die runde Klammer im Nenner einfach “2” einsetzen. Genau das hab ich auch gemacht.

Dann kann man alternativ auch schreiben:

1/E’-1/E=m*c²/2

Für m*c² hab ich oben einfach nur 1 gesetzt.

Da kann man auch erkennen, wie hoch der Wirkungsgrad beim Beschuss von Elektronen mit energiereichen Photonen ist.

Von 49.5mc² Photonenenergie gehen 49.005mc² Energie auf das Elektron über. Das macht in diesem Fall einen Wirkungsgrad von 99% Und dieser Wirkungsgrad lässt sich noch steigern, wenn man noch energiereichere Photonen einsetzt.

Kurt hat geschrieben:Jedenfalls ist es nicht so dass sich Licht wie eine Kanonenkugel verhält, sondern wie Schwingungen im Medium.


Wir haben es hier also mit einer Kanonenkugel zu tun, die 99% ihrer Energie an einen Pingpongball abgibt und auch noch dazu gezwungen wird, sich mit derselben Geschwindigkeit zu trollen, mit der sie angerast ist.

Wird Kurt nun diesen Effekt mit Hilfe der Wellentheorie erklären können?

Chief hat geschrieben:Was ist jetzt schon wieder? Du musst zuerst beweisen das eure Theorie eine physikalische/mathematische Grundlage hat!


Dann würde ich mal mit leuchtendem Beispiel voran schreiten und eine mathematisch fundierte Alternativerklärung für dem Comptoneffekt bringen?

Mit Hilfe der Lorentztransformation funktioniert die Erklärung ganz einfach!

Und Onkel Albert können wir nicht mehr fragen, was er sich bei seiner Ableitung gedacht hat.

Wohl aber könnt ihr mich fragen, also wo liegt mein Fehler?

http://windhauchworld.de/index.php?id=59

Bild
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Re: Die perfekte Energiebilanz

Beitragvon julian apostata » So 17. Mär 2013, 09:29

Chief hat geschrieben:PS. Kann es sein dass Windhauch... hier spioniert (meine Schutz-Software meldet verschiedene Probleme)? :?


Ich hatte gestern ca. 15 Uhr auch Probleme, auf meine Website zuzugreifen, aber jetzt funktioniert es wieder. Und spionieren tut meine Website sicher nicht, ich wüsst auch gar nicht, wie ich das anstellen sollte.

Chief hat geschrieben:Die habe ich bereits verlinkt (oder bist du zu dumm zum Lesen?).


Nein, beim männlichen Geschlecht existiert kein Zusammenhang zwischen Haarfarbe und Intelligenzquotient.

Aber klick mal da drauf und erklär uns mal, was du unter negativer Energie verstehst.

http://www.relativ-kritisch.net/forum/viewtopic.php?p=50891#50891

Interessant ist auch dieser Thread. Ja, da tun sich Abgründe auf.

Chief, alias Cripicalli, die Geister die du riefst, wirst du nicht mehr los!

http://www.relativ-kritisch.net/forum/viewtopic.php?t=1647
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Re: Die perfekte Energiebilanz

Beitragvon Kurt » So 17. Mär 2013, 09:58

julian apostata hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Jedenfalls ist es nicht so dass sich Licht wie eine Kanonenkugel verhält, sondern wie Schwingungen im Medium.


Wir haben es hier also mit einer Kanonenkugel zu tun, die 99% ihrer Energie an einen Pingpongball abgibt und auch noch dazu gezwungen wird, sich mit derselben Geschwindigkeit zu trollen, mit der sie angerast ist.

Wird Kurt nun diesen Effekt mit Hilfe der Wellentheorie erklären können?



Hallo Julian, ich verstehe momentan nicht was du ansprichst.

Licht verhält sich nicht wie eine Kanonenkugel sondern wie Schwingung im Medium
Und zwar wie longitudinale Schwingungen.

Du redest von einer Kanonenkugel, hat das was mit mir oder mit Licht zu tun?
Klär mich auf.


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Re: Die perfekte Energiebilanz

Beitragvon julian apostata » So 17. Mär 2013, 13:41

Kurt hat geschrieben:Licht verhält sich nicht wie eine Kanonenkugel sondern wie Schwingung im Medium
Und zwar wie longitudinale Schwingungen.


Das Teilchenmodell kann den Comptoneffekt spielend leicht erklären. Das hab ich auch getan, auch wenn du völlig auf Durchzug schaltest.

Das kannst du auch weiterhin tun.

Wenn du aber nicht in der Lage bist zu erklären, wie auch die energiereichste Welle auf ca. 4,8*10^-12 Meter gedehnt wird, wenn sie nach rückwärts von einem Elektron reflektiert wird, dann ist das mehr als nur schwach.

Also, wie erklärt sich dieser Effekt über die Wellentheorie? Und dass mir jetzt ja keine billigen Ablenkungsmannöver mehr kommen! :evil:
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Re: Die perfekte Energiebilanz

Beitragvon Kurt » So 17. Mär 2013, 14:51

julian apostata hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Licht verhält sich nicht wie eine Kanonenkugel sondern wie Schwingung im Medium
Und zwar wie longitudinale Schwingungen.


Das Teilchenmodell kann den Comptoneffekt spielend leicht erklären. Das hab ich auch getan, auch wenn du völlig auf Durchzug schaltest.

Das kannst du auch weiterhin tun.

Wenn du aber nicht in der Lage bist zu erklären, wie auch die energiereichste Welle auf ca. 4,8*10^-12 Meter gedehnt wird, wenn sie nach rückwärts von einem Elektron reflektiert wird, dann ist das mehr als nur schwach.

Also, wie erklärt sich dieser Effekt über die Wellentheorie? Und dass mir jetzt ja keine billigen Ablenkungsmannöver mehr kommen! :evil:


Bevor ich ein Ablenkungsmannöver starten kann muss ich wissen wovon du redest.
Jetzt ist es klar, es geht um den Comtoneffekt.

Also, dann sag mal was da geschieht, was es widerlegt das Licht eine Druckschwankung im Medium ist, und zwar eine longitudinale.

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Re: Die perfekte Energiebilanz

Beitragvon Hannes » So 17. Mär 2013, 15:41

Hallo Julian !
Wenn du aber nicht in der Lage bist zu erklären, wie auch die energiereichste Welle auf ca. 4,8*10^-12 Meter gedehnt wird, wenn sie nach rückwärts von einem Elektron reflektiert wird, dann ist das mehr als nur schwach
.
Trifft ein Photon auf ein Elektron, so geht ein Teil seiner Energie und seines Impulses auf das Elektron über. Die Energieübertragung bewirkt eine Impulsverkleinerung und damit eine Frequenzverkleinerung. Die Geschwindigkeit des Photons bleibt dem Betrag nach gleich.

Scheinbar bist auch du nicht in der Lage, dir den Mechanismus des Compton- Effektes vorzustellen !
Ganz einfach ! Das Elektron weicht dem Impuls aus, es entfernt sich. Und wie bei jeder Bewegung, wenn sich ein Objekt entfernt, wird die von ihm ausgesandte (oder reflektierte) Welle gedehnt.
Das ist bei einem Stern so, das ist so bei der kosmischen Hintergrundstrahlung und auch beim Doppler-Effekt genau so.
Dass das Photon wieder mit c rückgeleitet wird, entsteht dadurch, dass es keine Eigengeschwindigkeit hat. Die Photon-Welle wird mit der Weiterleitungsgeschwindigkeit des Mediums rückgeleitet.
Das ist der beste Beweis, dass auch das einzelne Photon eine Welle darstellt.
Wo bleibt deine Vorstellungskraft ?
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