Das Prinzip des Seins

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 Betreff des Beitrags: Re: Neutrino-Experiment: Anfrage an die PTB
BeitragVerfasst: Do 14. Mär 2013, 17:55 
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Registriert: Di 27. Apr 2010, 23:18
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Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Wenn die PTB die Galilei-Transformation bei dem Neutrino-Experiment verwendet hat, wieso wurde dann erklärt, dass das Experiment die SRT bestätigt hat?


Mindestens ebenso spannend wäre die Frage, welches Neutrinoexperiment die PTB eigentlich durchgeführt haben soll.


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 Betreff des Beitrags: Re: Neutrino-Experiment: Anfrage an die PTB
BeitragVerfasst: Do 14. Mär 2013, 18:09 
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Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58
Beiträge: 11188
Gluon hat geschrieben:
Mindestens ebenso spannend wäre die Frage, welches Neutrinoexperiment die PTB eigentlich durchgeführt haben soll.


Zitat:
Zitat PTB:
Sie hatten sich an die Physikalisch-Technische Bundesanstalt gewandt, um zu fragen, ob bei der GPS-Kalibrierung für die Neutrino-Laufzeitmessungen des OPERA-Experimentes alles korrekt verlaufen ist. Um es kurz zu machen: Ja.

Na denn; die Neutrinos laufen schneller als c :!:
.
.


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 Betreff des Beitrags: Re: Neutrino-Experiment: Anfrage an die PTB
BeitragVerfasst: Do 14. Mär 2013, 18:31 
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Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58
Beiträge: 11188
Chief hat geschrieben:
Sieht man auch hier.

Ja. Die Ausrede dazu ist sowas von lächerlich:

wiki hat geschrieben:
werden aber darauf zurückgeführt, dass die wechselwirkungsarmen Neutrinos den Bereich der Supernova ungehindert durchqueren konnten, während das Licht länger dafür benötigte.

.
.


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 Betreff des Beitrags: Re: Neutrino-Experiment: Anfrage an die PTB
BeitragVerfasst: Do 14. Mär 2013, 20:20 
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Registriert: Sa 14. Feb 2009, 20:16
Beiträge: 3029
Ernst hat geschrieben:
wiki hat geschrieben:
werden aber darauf zurückgeführt, dass die wechselwirkungsarmen Neutrinos den Bereich der Supernova ungehindert durchqueren konnten, während das Licht länger dafür benötigte.

Ist es generell lächerlich, dass Neutrinos schwächer mit Materie wechselwirken als Photonen, oder nur in diesem konkreten Fall?


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 Betreff des Beitrags: Re: Neutrino-Experiment: Anfrage an die PTB
BeitragVerfasst: Do 14. Mär 2013, 20:24 
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Registriert: Sa 14. Feb 2009, 20:16
Beiträge: 3029
Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Kannst Du meine Frage mit Deinen eigenen Worten auf Deutsch beantworten:

Wie kommt es, dass die Uhren mit c+v gemäß Sagnac als "Korrektur" der relativistischen Effekte synchronisiert wurden, und dass c=const als Ergebniss der Messung und als Bestätigung der SRT erklärt wurde?

Jocelyne Lopez

Ich habe die Literatur nun schon rausgesucht. Lesen und verstehen musst du sie schon selber. Ich finde es eh etwas befremdlich, dass du statt die Literatur zu konsultieren den Präsidenten der PTB anschreibst. Was hat der damit zu tun? Wenn man tatsächlich fragen zu einer Veröffentlichung hat, dann wendet man sich doch wohl an die Autoren?


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 Betreff des Beitrags: Re: Neutrino-Experiment: Anfrage an die PTB
BeitragVerfasst: Do 14. Mär 2013, 20:56 
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Registriert: So 8. Feb 2009, 22:41
Beiträge: 4174
contravariant hat geschrieben:
Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Kannst Du meine Frage mit Deinen eigenen Worten auf Deutsch beantworten:

Wie kommt es, dass die Uhren mit c+v gemäß Sagnac als "Korrektur" der relativistischen Effekte synchronisiert wurden, und dass c=const als Ergebniss der Messung und als Bestätigung der SRT erklärt wurde?

Jocelyne Lopez

Ich habe die Literatur nun schon rausgesucht. Lesen und verstehen musst du sie schon selber. Ich finde es eh etwas befremdlich, dass du statt die Literatur zu konsultieren den Präsidenten der PTB anschreibst. Was hat der damit zu tun? Wenn man tatsächlich fragen zu einer Veröffentlichung hat, dann wendet man sich doch wohl an die Autoren?


In der "Literatur" steht dies und steht auch das... Und was die PTB mit der Sache zu tun hat, wurde schon hier erklärt, nur lesen musst Du selbst:

viewtopic.php?f=6&t=472&start=120#p52777


Befremdlich ist es auch keinesfalls, dass Bürger eine Behörde über klärungsbedürftige Fragen ansprechen für Experimente, die mit Steuergeldern finanziert wurden. Das steht jeder zu. Das ist gesetzlich vorgeschrieben und das ist auch nachvollziehbar, wenn schon nicht für Dich.


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 Betreff des Beitrags: Re: Neutrino-Experiment: Anfrage an die PTB
BeitragVerfasst: Do 14. Mär 2013, 21:10 
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Registriert: Sa 14. Feb 2009, 20:16
Beiträge: 3029
Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Befremdlich ist es auch keinesfalls, dass Bürger eine Behörde über klärungsbedürftige Fragen ansprechen für Experimente, die mit Steuergeldern finanziert wurden. Das steht jeder zu. Das ist gesetzlich vorgeschrieben und das ist auch nachvollziehbar, wenn schon nicht für Dich.

Du hast doch nach eigener Aussage bei großen Banken/Versicherungen gearbeitet. War es da üblich, dass sich Kunden an den Vorstandsvorsitzenden gewandt haben, wenn sie eine Frage hatten? Falls ja, würde ich gerne den Namen der Bank haben, da will ich auch Kunde sein.


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 Betreff des Beitrags: Re: Neutrino-Experiment: Anfrage an die PTB
BeitragVerfasst: Fr 15. Mär 2013, 06:05 
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Wohnort: Guatemala
Ich muss sagen, dass als ich angefangen habe, mich fuer die Relativitaetstheorie zu interessieren und in dieses Forum eingetreten bin, ich nicht auch nur im leisesten erwartete, dass hier die deutsche Geschichtsaufarbeitung offensichtlich eine ziemlich grossen Teil der Aufmerksamkeit abbekommt.

Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich in der Schule immer mehr Interesse fuer die Naturwissenschaften gehabt habe als fuer den Geschichtsunterricht. Und diese Auswaelzung der Weimarer Zeit, Nationalsolialismus usw. waren damals fuer uns schon eine Qual, nicht wegen des Themas an sich, sondern weil man das Gefuehl hatte, dass da ein unverhaeltnismaessig grosser Schwerpunkt gemacht wurde in der Unterrichtung, so als wollte man sichergehen, dass die Schueler von diesen dunklen Zeiten auch ja nichts davon vergessen und ihrer Verantwortung "bewusst" wuerden.
Nun, ich bin heute immer noch nicht sonderlich an Geschichte interessiert und meine Interessen liegen woanders.

Deshalb verstehe ich auch nicht, warum das hier ein Thema ist. Oder besser gesagt, es interessiert mich nicht, ob Einstein Jude war oder nicht, oder ob unter den RT Kritikern oder Vertretern Antisemisten sind oder waren. Fuer meinen Geschmack sind das Dinge, die von beiden Seiten nicht als Argumente benutzt werden sollten, um dem Anderen eins auszuwischen, denn sie sollen nur vom eigentlich wichtigen ablenken: ist die Physik auf dem richtigen Weg?

Hier sollte eigentlich ueber Physik und Philosophie diskutiert werden (liest man oben unter "Das Prinzip des Seins"). Natuerlich wird das, was ich hier sage, weder die einen noch die anderen grossartig interessieren, denn ihr seid ja nun schon lange mit diesen farbenfrohen Argumenten am "diskutieren".

Ich wuensche auch weiterhin viel Spass, Ralf.


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 Betreff des Beitrags: Re: Neutrino-Experiment: Anfrage an die PTB
BeitragVerfasst: Fr 15. Mär 2013, 08:36 
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Beiträge: 3221
Wohnort: Graz
Ralf Maeder hat geschrieben:
Hier sollte eigentlich ueber Physik und Philosophie diskutiert werden

Ja, das finde ich auch. Deshalb werde ich zukünftig Beiträge, die sich nicht mit diesen Themen befassen und vor allem versuchen, irgendwelchen Teilnehmern irgendwelche Gesinnungen oder Eigenschaften oder sonst Nachteiliges vorzuwerfen, sofort löschen!

Grüße
Harald Maurer


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 Betreff des Beitrags: Re: Neutrino-Experiment: Anfrage an die PTB
BeitragVerfasst: Fr 15. Mär 2013, 14:26 
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Registriert: So 8. Feb 2009, 22:41
Beiträge: 4174
contravariant hat geschrieben:

Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Befremdlich ist es auch keinesfalls, dass Bürger eine Behörde über klärungsbedürftige Fragen ansprechen für Experimente, die mit Steuergeldern finanziert wurden. Das steht jeder zu. Das ist gesetzlich vorgeschrieben und das ist auch nachvollziehbar, wenn schon nicht für Dich.

Du hast doch nach eigener Aussage bei großen Banken/Versicherungen gearbeitet. War es da üblich, dass sich Kunden an den Vorstandsvorsitzenden gewandt haben, wenn sie eine Frage hatten? Falls ja, würde ich gerne den Namen der Bank haben, da will ich auch Kunde sein.


Abgesehen davon, dass man sich bei strittigen Angelegenheiten auch als Kunde eines Privatunternehmens jederzeit rechtlich an die oberste Führung des Unternehmens wenden darf (sie haftet letzendlich für alle seiner Mitarbeiter, alle, die internen Zuständigkeiten und Hierarchiestrukturen sind für Kunden nicht maßgebend und nicht bindend, man kann zum Beispiel nicht einen einzelnen Mitarbeiter aus einer Firma anklagen, man muss immer die Führung anklagen, die alle ihrer Mitarbeiter rechtlich vertritt und für alle haftet), ist eine Behörde kein Privatunternehmen, sondern eine Behörde ist sozusagen vom Prinzip her unsere Firma : Der Bürger als Souverän ist der Boss, wir zahlen alle Mitarbeiter, eine Behörde ist unser Dienstleiter und schuldet uns Rechenschaft für die Verwendung und Verwaltung des Geldes, das wir ihr im Interesse der Allgemeinheit geben. Das sind eben die Grundsätze jeglicher demokratischen Staatsordnung, ist so und ist auch gut so.

Der Präsident der PTB hat also zu wissen und auf Anfrage zu berichten, was der Mitarbeiter, der die Synchronisation der Uhren für das Experiment vorgenommen hat, berechnet hat. Er hat sich bei diesem Mitarbeiter zu erkundigen und jedem interessierten Bürger auf Nachfrage darüber zu informieren - jeder Bürger hat grundsätzlich ein Recht und ein berechtigtes Interesse dazu, ob Wissenschaftler oder Laie. Siehe zum Beispiel § 1 des Berliner Informationsfreiheitsgesetzes: http://gesetze.berlin.de/default.aspx?v ... 2EP1%2Ehtm

Zitat:

§ 1 Zweck des Gesetzes

Zweck dieses Gesetzes ist es, durch ein umfassendes Informationsrecht das in Akten festgehaltene Wissen und Handeln öffentlicher Stellen unter Wahrung des Schutzes personenbezogener Daten unmittelbar der Allgemeinheit zugänglich zu machen, um über die bestehenden Informationsmöglichkeiten hinaus die demokratische Meinungs- und Willensbildung zu fördern und eine Kontrolle des staatlichen Handelns zu ermöglichen.


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