Die perfekte Energiebilanz

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Die perfekte Energiebilanz

Beitragvon DerDicke » Mo 8. Apr 2013, 20:47

Chief hat geschrieben:Mit anderen Worten, die ART gilt nur im Nullpunkt!

Falsch! Richtig wäre: die kovariante Formulierung gilt nur lokal.


Chief hat geschrieben:Das gilt genauso für jede beliebige Theorie!

Lokal gültige Formulierungen kommen eigentlich überall vor, wo man ne PDGl hat, z.B. Elastititätstheorie, Wärmeleitung, elektrische Felder etc. etc.
Sie sehen: wenn man sich in klassischer Physik auskennen würde, dann käme einem das auch bei der RT zugute.
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Re: Die perfekte Energiebilanz

Beitragvon Harald Maurer » Mo 8. Apr 2013, 23:16

julian apostata hat geschrieben:Im Beobachtersystem halte ich alle Bestandteile der Waage gleichzeitig auf, im Waagesystem natürlich nicht. Der rechte Hebelarm wird zuerst aufgehalten, zu dem Zeitpunkt wo die Kugel noch auf der Waage ist, danach erst wird der linke Hebelarm gestoppt, wenn die Kugel schon herunter gefallen ist.

Sehr lustig! Wenn der rechte Hebelarm zuerst aufgehalten wird, was macht derweilen der linke Hebelarm? Bricht der Waagebalken in der Mitte auseinander? Das wäre ja fatal, denn eine Koordinatentransformation darf die Ereignisse nicht verändern!

julian apostata hat geschrieben:Es muss also bei jedem unelastischen Stoß in Teilchenbeschleunigern Energie zu Masse kondensieren

Da kondensiert nichts zu Masse. Das wäre ja Erzeugung von Masse aufgrund unterschiedlicher Koordinatensysteme! Dass das nicht möglich ist, wissen Relativisten schon lange. Also nach welcher Theorie entsteht Masse durch Wechsel des Bezugssystems? Nach SRT jedenfalls nicht!

DerDicke hat geschrieben:Im Wiki Artikel wird Ihr "Paradoxon" in leicht modifizierter Form offen auf den Tisch gelegt und geklärt
Wikipedia hat geschrieben:
Die Auflösung dieses Paradoxons ist, dass die allgemein kovariante Beschreibung per Definition lokal ist.

was Sie natürlich tunlichst unter den Tisch fallen lassen.


Im Wiki-Artikel wird nicht das von mir dargestellte Paradoxon "leicht modifiziert", sondern es handelt sich dort um ein völlig anderes Paradoxon. Nämlich um Überlichtgeschwindigkeit weit entfernter rotierender Objekte. Die Auflösung dieses Paradoxons hat mit meiner Darstellung nichts zu tun und der Satz wurde daher von mir zurecht weggelassen!

DerDicke hat geschrieben:Auch nach dem Machschen Prinzip liegen's mit Ihrer "Widerlegung" falsch, da bei Ihnen nur die Sonne um das Karusell kreist.

Das Paradoxon konzentriert sich auf die Sonne, weil mit ihr der seltsame Effekt, der durch die von der ART postulierte Gleichberechtigung beschleunigter Systeme entstehen müsste, einfach dargestellt werden kann. Nur gibt's diesen Effekt leider nicht. Rotierende Systeme sind absolut und der Versuch der ART, sie zu relativieren, ist Unsinn! Dass der gesamte Kosmos rotiert, wenn man sich auf einem rotierenden Drehstuhl als ruhend definiert, ist ja wohl klar, ändert aber nichts am Effekt, der durch die Laufzeit des Sonnenlichts entstehen müsste. Machs Variante des Eimerexperiments ist deshalb Unsinn und Newton lag ganz richtig mit seiner Erklärung der Eimerrotation gegen den absoluten Raum. Wenn ein Eimer im Universum rotiert, dann rotiert der Eimer im Universum und niemals das Universum um den Eimer.

Grüße
Harald Maurer
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Re: Die perfekte Energiebilanz

Beitragvon Hannes » Di 9. Apr 2013, 08:03

Hallo Harald Maurer !
Wenn ein Eimer im Universum rotiert, dann rotiert der Eimer im Universum und niemals das Universum um den Eimer.

.......aber bei der Karusselldiskussion warst du noch ganz anderer Meinung !
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Re: Die perfekte Energiebilanz

Beitragvon julian apostata » Di 9. Apr 2013, 09:26

Highway hat geschrieben: mit v=c wird daraus E(v)=m*c²


Bei Diskussionen mit “Kritikern” hat man es teilweise leicht. Man braucht nur kleine Müllproben entnehmen um zu zeigen, dass der ganze Rest totaler Mist ist.

Erst mal weiß fasst jeder Physiklaie (außer Highway), dass E_kin=0,5*m*c² ist.

julian apostata hat geschrieben:(1) s=(c²/g)*[1-cos(g*t/c)]
(2)v=c*sin(g*t/c)
(3)a=g*cos(g*t/c)=g*wurzel(1-v²/c²)

Aus der roten Trollforderung folgt zwingend logisch das Schwarze.


Dann nehmen wir (1) und (3), verbinden beide Gleichungen indem wir den Kosinus eliminieren und raus kommt.

s=c²/g*(1-a/g)

Man sieht, wenn a=0 erreicht hat, wurde der Beschleunigungsweg c²/g zurück gelegt(und damit auch c erreicht)

Das lösen wir mal nach a auf:

a=g-s*g²/c²

Als Integral a über s erhalten wir= s*g*(1-s*g/2/c²)

julian apostata hat geschrieben:Man sieht, wenn a=0 erreicht hat, wurde der Beschleunigungsweg c²/g zurück gelegt(und damit auch c erreicht)


Diesen Wert im Integral für s eingesetzt ergibt c²/2

Mit anderen Worten: Wird ein Objekt trollig beschleunigt, so errechnet sich nach klassischer Physik bei Erreichung von c nur 0.5*m*c².

Damit könnt ihr nie den Teilchenschauer in Cern erklären!

Harald Maurer hat geschrieben:Sehr lustig! Wenn der rechte Hebelarm zuerst aufgehalten wird, was macht derweilen der linke Hebelarm? Bricht der Waagebalken in der Mitte auseinander?


Könnte passieren, wenn wir nicht alle Bestandteile der Waage gleichzeitig aufhalten.

Harald Maurer hat geschrieben:Da kondensiert nichts zu Masse.


Wieso entstehen dann beim Zusammenstoß zweier Protonen neue Teilchen mit über100 Protonenmassen(Higgs).

Bild

Harald Maurer hat geschrieben:Also nach welcher Theorie entsteht Masse durch Wechsel des Bezugssystems? Nach SRT jedenfalls nicht!


Hab ich oben über den Satz des Pythagoras und über deine Waage gezeigt. Diese Information kannst du auch aus dem Blog von Andreas Müller entnehmen.

Aber das gehört zur Strategie der SRT-Kritik, dass man

1. Ihr Dinge unterstellt, die sie nie behauptet hat.
2. Behauptungen der SRT einfach streicht.
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Re: Die perfekte Energiebilanz

Beitragvon Kurt » Di 9. Apr 2013, 09:59

julian apostata hat geschrieben:Bei Diskussionen mit “Kritikern” hat man es


Warum machst du das, warum reitest du auf alten Zöpfen rum.
Es ist doch ganz einfach.

Das v eines Teilchens im Ringbeschleuniger nimmt immer weniger zu je weiter es an die Grenzgeschwindigkeit des Anschiebers geht, gegen das locale c.
Der Wirkungsgrad der eingesetzten Leistung sinkt immer mehr gegen Null ab (in einer ln Kurfe).

Das ist das was beobachtet wird, das was geschieht und das was logisch ist und das worüber es sich lohnt sich zu unterhalten.
Denn es wäre wissenswert zu verstehen was passiert wenn Teilchen mit 1.4 c ansausen, zu verstehen wie sie sich verhalten und wie sie abgebremst werden (können).


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Re: Die perfekte Energiebilanz

Beitragvon julian apostata » Di 9. Apr 2013, 11:49

Highway hat geschrieben:Nach deiner Masse Kondensation müsste die Erde, durch die Energiezufuhr der Sonne, kontinuierlich an Masse gewinnen.


Na dann wollen wir doch mal ermitteln, wie viel Zusatzmasse die Erdatmosphäre aufnimmt, wenn wir sie um 1 Grad aufwärmen (der Klimawandel machts möglich)

Erst mal zu ihrem Gewicht, da braucht man nur Luftdruck mit Erdoberfläche multiplizieren=5,1*10^14m²*100 000pascal=5,1*10^19Newton

Das Gewicht durch die Beschleunigung geteilt=5,1*10^18kg

Ein Kilo Luft um ein Grad erwärmt macht etwa 1000 Joule, dann nimmt allein die Erdatmosphäre klimabedingt 5,1*10^21Joule auf,.

Diesen Wert noch durch c² geteilt ergibt dann etwa 57 000 zusätzliche Kilogramm.

Bo ey, wollen wir noch wissen, wie viel Masse die Weltmeere bei 1 Grad Erwärmung aufnehmen?

Nein aber vergleichen wir mal diese Zusatzmasse mit dem durchschnittlichen Stromverbrauch in Deutschland.

Der liegt bei ca. 25kg im Jahr.

Hier hab ichs vorgerechnet…

http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Bedarf_an_elektrischer_Energie#Anschaulichere_Zahlenwerte

…und zum Dank dafür reibt man mir auch noch die Sendung mit der Maus unter die Nase. :x
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Re: Die perfekte Energiebilanz

Beitragvon DerDicke » Di 9. Apr 2013, 19:19

Harald Maurer hat geschrieben:Die Auflösung dieses Paradoxons hat mit meiner Darstellung nichts zu tun und der Satz wurde daher von mir zurecht weggelassen!.

Das Maurer- das Wiki-Paradoxon zeigen beide unplausibles Bewegungsverhaltens eines weit entfernten Körpers. Sie erweitern beide die nur lokal gültige Zulässigkeit der allgemein kovarianten Beschreibung auf globalen Maßstab und erzeugen damit Unsinn. Ob der Unsinn im Einzelfall in scheinbaren Überlichtgeschwindigkeiten oder scheinbar früherem Beginn der Kreiselbewegung beruht ist irrelevant.


Harald Maurer hat geschrieben:Das Paradoxon konzentriert sich auf die Sonne, weil mit ihr der seltsame Effekt, der durch die von der ART postulierte Gleichberechtigung beschleunigter Systeme entstehen müsste, einfach dargestellt werden kann.

Klar, damit kriegen Sie was Sie wollen, hat aber nicht mit dem Machschen Prinzip zu tun.
Das Machsche Prinzip sagt nun mal ganz klar, daß die Drehung des Eimers und des gesamten Universums äquivalent seien.




Chief hat geschrieben:Dann kannst du bestimmt die Ausbreitung von Schall bei Wind kovariant formulieren!

Uninteressant. Das Internet ist voll von kovarianten Darstellungen der Wellengleichung.
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Re: Die perfekte Energiebilanz

Beitragvon DerDicke » Mi 10. Apr 2013, 09:51

Wozu? Sie haben da DemDicken ein nettes Beispiel gezeigt.
Ihr Woldemar Voigt leitet da eine seeehr schöne Variante der Wellengleichung her, die unter einer beliebigen linearen Koordinatentransformation kovariant ist.
Können sie sagen wo die auf Ihrem Link steht, oder brauchen Sie dazu auch noch DenDicken?
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Re: Die perfekte Energiebilanz

Beitragvon DerDicke » Mi 10. Apr 2013, 09:53

na so ein Pech! Nun sind Sie auch in diesem Thread auf Ihrer Endlosschleife eingerastet.
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Re: Die perfekte Energiebilanz

Beitragvon DerDicke » Mi 10. Apr 2013, 20:21

Wiki schreibt über die ART:
"Die Gesetze der Physik haben nicht nur in allen Inertialsystemen die gleiche Form, sondern auch in Bezug auf alle Koordinatensysteme."
Voigts startet mit einer allgemeinen Koordinatentransformation (2) und gibt eine Form der Wellengleichung an, die auch in diesem allgemeinen Fall gültig ist.
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