Hannes hat geschrieben:
Hallo Kurt !
Zitat:
Lass die Galaxie genau hinter der Linsengalaxie/Galaxiehaufen sein, uns auf die "Scheibe" der Linsengalaxie sehen, dann ergibt es sich dass die Linsengalaxie so rotiert dass das Licht der Quelle einmal gegen unsere Richtung läuft, einmal dafür.
Solange das Licht im Einzugsbereich der Linse ist folgt es dessen Bezug.
Da dieser aus unserer Sicht rotiert braucht das Licht der Quelle je nach Rotationsrichtung unterschiedlich lange (auch wenn die Strecken selber gleich sind).
Ich möchte nicht sagen, dass Du unbedingt unrecht hast. Im Universum passieren noch viele Sachen, die wir heute noch nicht verstehen. Durch eine Rotation der Linsengalaxie ist eine Verzögerung oder Beschleunigung der LG nicht unmöglich.
Eine Veränderung der LG wäre sicherlich an den Spektrallinien zu erkennen.
Wenn da mehrere Teilbilder der Hintergrundgalaxie aufscheinen, kann man ja die Spektren vergleichen.(was man offensichtlich ja auch macht)
Es wäre die Aufgabe der Astronomen, die mit ihren Teleskopen arbeiten,
auch deinen Gedanken zu verfolgen, Ich habe in der Richtung noch nichts gelesen,aber undenkbar ist das nicht. Eine solche Rotation hat ein ganz bestimmtes Muster und eine typische Umlaufgeschwindigkeit, die zum Großteil von der Galaxienmasse und der sie umgebenden dunklen Materie abhängt.
Das müsste man von anderen Beobachtungen schon unterscheiden können.
Hannes
Hannes, eine rotierende Galaxie hat keinen Einfluss auf die Farbe des Lichts das nicht von ihr selber stammt, also auch nicht auf die Linien.
Denn es entsteht ja kein Doppler!
Es ist egal wie oft das Licht unterwegs seine Geschwindigkeit ändert, es ist auch egal ob es von der rotierenden Galaxie mitgenommen oder gebremst wird.
Es ist auch egal ob es bei uns mit c oder 1/2 c ankommt, auch ob es sich von der Quelle mit 1 oder 1/2c oder 2c entfernt.
Die Rotation der Galaxie selber erkennst du am Doppler des Lichtes der Galaxie, nicht am Licht das von einer Quelle stammt die z.B. hinter ihr ist.
Kurt
Schau dir das bitte genau an.
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Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.
Der Stern bewegt sich nach rechts (L3 mit).
L3 mist eine LG von c
L2 ebenfalls, an ihm saust das beim Stern erzeugte Licht mit c vorbei.
Der Übergang vom bewegtem System (Stern) zum Unbewegtem (HS) erfolge am Rande von S (bei dem |)
L3 meldet: LG = c, Farbe = grün
L2 meldet: LG = c, Farbe ist rotIm -Auseinanderziehen- der "Wellenlänge" ist das v gegen die HS (Hintergrundstrahlung) des Sterns enthalten, das mit "an jeweils einem anderem Orte abgesetzt).
L1 meldet: LG = c, Farbe ist rotE1...........|--------E---
L1----|.....................
L2...................................>>>|----
L3---S---------|>>>...
Und nun bewege sich die Erde mit dem gleichem v auf des Stern zu.
Es gibt also keine Differenzbewegung zueinander, darum auch kein Doppler.
E2........>>>|--------E---
L1----|>>>..................
L2................................>>>|----
L3---S---------|>>>...
Jetzt meldet L1
L1 meldet: LG = c, Farbe = grün--------------------------------
L2_a und L2_b stellen nun die beiden Lichtwege der rotierenden Galaxie/Linse dar, sie liegt zwischen L2_a und L2_b.
E1...........|--------E---
L1----|..............>>>>>>>>>>..
L2_a..>>>>>>>>>>.....................|----
L3---S---------|
E1...........|--------E---
L1----|..............<<<<<<<<<<..
L2_b..<<<<<<<<<<.....................|----
L3---S---------|
Es ist egal ob und wie die Galaxie rotiert, auf die Farbe und die Linien hat das beim Empfänger (L1) keinen Einfluss.
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