Überlichtgeschwindigkeit ist möglich!?

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Überlichtgeschwindigkeit ist möglich!?

Beitragvon Ernst » So 26. Mai 2013, 10:59

Highway hat geschrieben:
Lübecker hat geschrieben:
Highway hat geschrieben:...oder der Schub der Rakete geht bei erreichen der Abgasgeschwindigkeit auf Null zurück. Steht ja auch so im Ansatz, der Impuls wird ja dann zu Null.

Sicher, sicher, da ist eine Rakete und da schießt hinten Gas und somit Masse raus, aber der Schub und der Impuls werden Null...


Willst du behaupten, dass v-vg bei v=vg nicht Null wird? :mrgreen:

Du sitzt leider noch immer in Lothars Kanone, anstatt wie empfohlen, dich in die Rakete zu begeben.
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Re: Überlichtgeschwindigkeit ist möglich!?

Beitragvon Ernst » So 26. Mai 2013, 11:13

Highway hat geschrieben: um zu sehen was die Gasmoleküle denn in der Brennkammer eigentlich so treiben.

In der Brennkammer werden Moleküle auf v beschleunigt. Einige prallen nach vorn gegen die Brennkammerwand. Die bewirken gar nichts, denn das wäre dann der Münchhauseneffekt. Aber die nach hinten fliegenden Moleküle finden keinen Widerstand und entfernen sich von der Rakete mit v.
Was daraus für den Impuls und die Beschleunigung der Rakete folgt, hatte ich gerade beschrieben.
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Re: Überlichtgeschwindigkeit ist möglich!?

Beitragvon Ernst » So 26. Mai 2013, 11:31

Chief hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:
Highway hat geschrieben: um zu sehen was die Gasmoleküle denn in der Brennkammer eigentlich so treiben.

In der Brennkammer werden Moleküle auf v beschleunigt. Einige prallen nach vorn gegen die Brennkammerwand. Die bewirken gar nichts, denn das wäre dann der Münchhauseneffekt. Aber die nach hinten fliegenden Moleküle finden keinen Widerstand und entfernen sich von der Rakete mit v.
Was daraus für den Impuls und die Beschleunigung der Rakete folgt, hatte ich gerade beschrieben.
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Das ist gerade die falsche Auffassung, die Moleküle die nach vorn beschleunigt werden, beschleunigen die Rakete (durch Stöße gegen die Wand).

Quatsch.
Das ist dann Münchhausen.
Der stellt sich auf die Ladefläche eines LKWs und drückt von hinten gegen die Fahrkabine und schon rollt er vorwärts. :lol:
Oder wirft Steine gegen die Kabine und schon rollt er. :lol:
Wäre er klug, dann wirft er die Steine nach hinten und schon rollt er tatsächlich.

http://www.tu-ilmenau.de/techphys2/lehre/
rakete.jpg
rakete.jpg (9.16 KiB) 4702-mal betrachtet

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Re: Überlichtgeschwindigkeit ist möglich!?

Beitragvon Ernst » So 26. Mai 2013, 12:06

Chief hat geschrieben:Du solltest nochmal alles durchdenken! Z.B. so.: Ein zweiatomiges Molekül zerfällt, ein Atom fliegt nach vorne das zweite nach hinten...

Beim nach vorn fliegende Atom heben sich Startrückstoß auf die Rakete und Aufprallvorstoß auf die Rakete auf.
Beim nach hinten fliegenden Atom wirkt nur der Startrückstoß in Flugrichtung.
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Rückstoß

Beitragvon rmw » So 26. Mai 2013, 12:56

Ernst hat geschrieben:Der stellt sich auf die Ladefläche eines LKWs und drückt von hinten gegen die Fahrkabine und schon rollt er vorwärts. Oder wirft Steine gegen die Kabine und schon rollt er.

Ernst hat geschrieben:Beim nach vorn fliegende Atom heben sich Startrückstoß auf die Rakete und Aufprallvorstoß auf die Rakete auf.Beim nach hinten fliegenden Atom wirkt nur der Startrückstoß in Flugrichtung.


Zuweilen hat man wirklich den Eindruck du kannst nicht bis zwei zählen.

Wenn du auf dem LKW zwei Kugeln mit einer Feder gegeneinader vorgespannt hast und du die Verbindung, z.B. eine Schnur, trennst, so beschleunigen zunächst die beiden Kugeln ganz einfach in die entgegengesetze Richtung. Die eine Kugel fliegt nach hinten die andere nach vor. Die nach vorne fliegende Kugel beschleunigt den LKW im umgekehrten Verhältnis beider Massen (Kugel und LKW), sobald diese Kugel auf der vorderen Bordwand des LKW auftrifft. Bevor nicht die eine Kugel auf dem LKW auftrifft bewirken die beiden Kugeln nichts außer dass sie in die entgegengesetzte Richtung fliegen. So verhält es sich bei den Gasatomen auch. Anscheinend hast du dieses Prinzip bisher noch nicht wirklich verstanden.
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Re: Rückstoß

Beitragvon Ernst » So 26. Mai 2013, 13:30

rmw hat geschrieben: Anscheinend hast du dieses Prinzip bisher noch nicht wirklich verstanden.

Schlaumeierei. Die Schubwirkung erfolgt durch den Impuls der austretenden Teilchen. Die Kraft wirkt dabei natürlich auf den Raketenboden in Flugrichtung. Was denn sonst?
Natürlich kann eine Rakete nur beschleunigen, wenn eine Kraft an sie angreift. Und wenn sie in Flugrichtung beschleunigt, muß diese Kraft auf den Brennkammerboden in Flugrichtung wirken. Und das machen die dort auftretenden Teilchen.
Diese Teilchen erhielten aber ihre Beschleunigung dadurch, daß andere Teilchen entgegen der Flugrichtung beschleunigt wurden. Diese Teilchen erreichen wegen Verwirbelungen etc aber nicht alle die Austrittsöffnung. Diejenigen, welche vorher abgefangen werden, heben die Wirkung ihrer Counterparts, welche den Brennkammerboden treffen, wieder auf.

So sind für die Schuberzeugung nur die Impulse der austretenden Teilchen verantwortlich.
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Re: Rückstoß

Beitragvon Ernst » So 26. Mai 2013, 13:43

Chief hat geschrieben:
So sind für die Schuberzeugung nur die Impulse der austretenden Teilchen verantwortlich.
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Haa haa haa... :lol: :lol: :lol:[/quote]

So sind für die Schuberzeugung nur die Impulse der austretenden Teilchen verantwortlich.

Wie es die Raketenformel zeigt.

Und wie es Schief und Kurt verborgen bleibt.
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Re: Rückstoß

Beitragvon Ernst » So 26. Mai 2013, 13:56

Chief hat geschrieben:Du hast noch vergessen zu erwähnen, dass es erst dann eine Wirkung gibt wenn die austretenden Teilchen auf etwas festes (z.B. Erdboden) stoßen (nach Kurt)! :lol: :lol: :lol:

Die austretenden Teilchen müssen mit Angelhaken ausgerüstet sein, damit sie sich an Schiefs mitgeführtem Äther festkrallen können.
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Re: Rückstoß

Beitragvon Kurt » So 26. Mai 2013, 13:59

Ernst hat geschrieben:
Chief hat geschrieben:Du hast noch vergessen zu erwähnen, dass es erst dann eine Wirkung gibt wenn die austretenden Teilchen auf etwas festes (z.B. Erdboden) stoßen (nach Kurt)! :lol: :lol: :lol:

Die austretenden Teilchen müssen mit Angelhaken ausgerüstet sein, damit sie sich an Schiefs mitgeführtem Äther festkrallen können.
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Das Münchhausensyndrom scheint weiter verbreitet zu sein als es den Anschein hatte.

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Re: Rückstoß

Beitragvon Ernst » So 26. Mai 2013, 14:17

Kurt hat geschrieben:Das Münchhausensyndrom scheint weiter verbreitet zu sein als es den Anschein hatte.

Nur bei Dir. Weil du es nicht verstehst, können Raketen im freien Raum nicht beschleunigen.
Wie es auch ist, daß MG nichts messen konnten, weil du es nicht verstehst.
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