Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Das Einstein-Jahr 2005 war ein Projekt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und ist dementsprechend mit öffentlichen Steuermitteln finanziert worden, und nicht zu wenig, siehe zum Beispiel:
10 Millionen Euros für das Feiern einer unsinnigen TheorieDu solltest hier ein wenig differenzieren. Die SRT ist eine Theorie, die du für unsinnig hälst. Es gibt eine Menge Leute, die das anders sehen. Ausserdem kann und sollte sich ein Staat nicht auf Ausgaben beschränken, die vorbehaltlos von der gesamten Bevölkerung gutgeheißen werden. Dann ist dem von Staat nämlich schnell nichts mehr übrig. In dem Sinne musst du die 10 Millionen Euro wohl als Ausdruck eines Staates, der eine pluralistische Gesellschaft wiederspiegelt, verkraften.
Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Das Bundesministerium hat sowohl das Albert Einstein Institut als auch das Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte für die Gestaltung der Veranstaltungen und für die Öffentlichkeitsarbeit beauftragt, d.h. dass diese Institute mit Steuergeldern im Interesse der Allgemeinheit für die Kommunikation der Relativitätstheorie auf Bundesebene zuständig waren.
Im der Abschlussevaluation des Einsteinjahres (
http://edok01.tib.uni-hannover.de/edoks ... 483862.pdf) konnte ich keinerlei Hinweise auf das AEI finden. Woher weißt du das?
Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Nicht nur, dass kein einziges Wort über die Existenz einer weltweiten fachlichen Kritik dieser Theorie seit 100 Jahren durchgesickert ist, sondern hat das Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte auch prompt nach seiner üblichen Strategie die Kritiker der Theorie in die Ecke der Antisemiten, Rassisten und Nazis gesteckt, sogar in die Ecke von Mördern und Terroristen, siehe bei der Einstein-Ausstellung in Berlin:
Das Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte und Geschichtsfälschung. Der immer noch amtierende Direktor am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte Jürgen Renn war ja der Verantwortliche, der in seiner Einstein-Ausstellung in Berlin die Kritiker der Relativitätstheorie in die Ecke der Rathenau-Mörder gestellt hat: in einer Vitrine ein Buchdeckel von Ernst Gehrcke im Bilderrahmen und eine Maschinenpistole des Typs, mit dem Rathenau ermordet wurde. Es wird mit Steuergeldern dem Publikum suggeriert, dass die Kritiker der Relativitätstheorie Mörder und Terroristen aus antisemitischer und rassistischer Motivation seien.
Kannst du vielleicht einen Link einstellen, der deine Beschuldigungen belegt? - Soweit ich weiß, hat zb. Markus Pössel dir nie untersellt die RThen aus Antisemitismus heraus abzulehnen. Genauso wenig kann ich mich entsinnen, dass er generell alle Kritiker der RThen als ----- betituliert hätte. Ich galube auch nicht, dass jemand ernsthaft behupten würde, dass alle Kritiker der Rthen Nazis waren/sind. Das ist nun auch schlicht nicht der Fall. Auf der anderen Seite ist es allerdins auch nicht richtig, zu behaupten, dass es unter den Kritikern der RThen keine Nazis bzw. antisemitisch motivierte Kritik gegeben hat. Ein deinem Blogposting erwähnst du ja nun Paul Weyland und Philipp Lenard. Weland war Mitglied der SA. Er hat sich also früh in den Dienst der NSDAP gestellt, zu einem Zeitpunkt, als das weder reines Mitläufertum noch Selbstschutz war. Lenard war überzeugter -----. Er hat im Zuge der deutschen Physik auch nie einen Hehl daraus gemacht, dass seine Ablehnung der RThen auch antisemitisch motiviert war. Von daher taugen die beiden nun nicht unbedingt als Beispiele für zu unrecht als Nazis gestempelte Kritiker. In diesem GOM-Buch finden sich noch diverse anderen Leute, die den Nazis und/oder antisemitischen Gedankengut nahestanden und stehen.