Das Prinzip des Seins

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 Betreff des Beitrags: Re: Symmetrisches RdG Beispiel basierend auf Einsteins Zugb.
BeitragVerfasst: Fr 21. Jun 2013, 10:23 
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Registriert: Di 30. Dez 2008, 13:05
Beiträge: 3221
Wohnort: Graz
Lübecker hat geschrieben:
Sehr bezeichnend, wie wenig die Aussagen der SRT bisher hier überhaupt verstanden wurden...

Wenn etwas nicht verstanden wird, gibt es zwei Möglichkeiten, entweder ist man zu dumm, um es zu verstehen, oder die Theorie ist so dämlich, dass sie nicht verstanden werden kann. Ich tippe auf letzteres!

Grüße
Harald Maurer


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 Betreff des Beitrags: Re: Symmetrisches RdG Beispiel basierend auf Einsteins Zugb.
BeitragVerfasst: Fr 21. Jun 2013, 12:20 
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Registriert: Sa 1. Jun 2013, 13:08
Beiträge: 2977
Lübecker hat geschrieben:
Sehr schön, dann haben also beide „Suchende“ nun die RdG im Rahmen der SRT verstanden. Sogar noch einem Kritiker sind die Dinge klarer geworden. Aufgabe erfüllt und zeigt, dass es gar nicht so schwer zu verstehen ist. Mal sehen ob noch mehr dahinter steigen werden, und wie lange es dafür dauern wird.


Wie Lübecker schreibt, glaube ich die RdG im Rahmen der SRT verstanden zu haben.
Das heisst aber nur, dass ich nun nicht mehr darüber "streiten" muss, was Schaffner und ruhender Beobachter feststellen werden. Viele von meinen bisher beschriebenen Zug- oder Raumschiffsituationen kann ich also einfach in ein Minkowski-D. einzeichnen und gleich feststellen was die SRT dazu sagt. Ich weiß also nun was die SRT aussagt - und wie eine Situation im Rahmen der SRT zu beurteilen ist - die SRT verstehe ich deswegen noch lange nicht.

Da Lübecker noch einen Thread zum Thema Längenkontraktion aufgemacht hat (bin gespannt was dort passiert) ist mir gleich noch ein Vergleich eingefallen:

Wenn ich jemandem der "nur 2-dimensional" sehen und denken kann, das Bild eines Zuges aus unterschiedlichen Perspektiven zeige, wird dieser nie verstehen, dass keine verschieden lange Züge zu sehen sind, sondern das es immer ein und der selbe Zug ist.
Oder - noch verwirrender für den Typen: Ich positioniere 2 Züge im 90° Winkel und mach Fotos aus unterschiedlichen Standpunkten, Fotos die ein 2-dimensionales Wesen eben als "real" ansieht. Was der Typ sieht ist dann, dass einmal der eine Zug, dann der andere Zug kleiner ist. Da dann zu "erklären", dass mit den Zügen selbst eigentlich absolut nix passiert ist würde sicher schwer fallen.
Man könnte diesem Typ zwar Rechenregeln zum perspektivischen Eindruck vermitteln - aber sich wirklich "vorstellen" was diese 3. Dimension ist wird er nicht schaffen.

Vielleicht geht es mir genauso. Der "Zug" bewegt sich eben nicht "nur" im 3-dimensionalen Raum, sondern im Rahmen einer 4-dimensionalen Raumzeit. Ich kann mir etwas 4-dimensionales absolut nicht vorstellen - die SRT bietet zwar die Rechenregeln das zu beurteilen und berechnen - aber "im Kopf vorstellen und als logisch empfinden" werde ich es wahrscheinlich nie können.

Aber ich bemüh mich weiter.


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 Betreff des Beitrags: Re: Symmetrisches RdG Beispiel basierend auf Einsteins Zugb.
BeitragVerfasst: Fr 21. Jun 2013, 13:43 
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Registriert: So 8. Feb 2009, 22:41
Beiträge: 4174
fallili hat geschrieben:

Wenn ich jemandem der "nur 2-dimensional" sehen und denken kann, das Bild eines Zuges aus unterschiedlichen Perspektiven zeige, wird dieser nie verstehen, dass keine verschieden lange Züge zu sehen sind, sondern das es immer ein und der selbe Zug ist.
Oder - noch verwirrender für den Typen: Ich positioniere 2 Züge im 90° Winkel und mach Fotos aus unterschiedlichen Standpunkten, Fotos die ein 2-dimensionales Wesen eben als "real" ansieht. Was der Typ sieht ist dann, dass einmal der eine Zug, dann der andere Zug kleiner ist. Da dann zu "erklären", dass mit den Zügen selbst eigentlich absolut nix passiert ist würde sicher schwer fallen.
Man könnte diesem Typ zwar Rechenregeln zum perspektivischen Eindruck vermitteln - aber sich wirklich "vorstellen" was diese 3. Dimension ist wird er nicht schaffen.


Natürlich kann sich jeder die Auswirkungen des Perspektivsehens vorstellen, und zwar ohne Schwierigkeiten, man braucht nichts zu berechnen: Das Perspektivsehen ist uns Menschen biologisch angeboren und entwickelt sich schon früh in der Kindheit, schon bei Kleinkindern. Kein Mensch glaubt, dass ein Auto tatsächlich kleiner wird, wenn es sich entfernt, kein Mensch glaubt, dass der Kirchturm in der Ferne nur so groß wie ein Daum ist. Das Perspektivsehen kann man auch zweidimensional simulieren, zum Beispiel beim Bildermalen (klassisch) oder mit Meßdaten genau berechnen bei Computersimulationen. Man kann auch versuchen, das Perspektivsehen von anderen Lebewesen zu simulieren, diese Versuchen sind zwar spekulativ, aber sie basieren auf Regel, die in der Natur vorhanden sind und die man von der Natur wissenschaftlich abguckt. Das hat aber alles nicht mit der Relativitätstheorie zu tun.

Die Relativitätstheorie basiert nicht auf Regel, die in der Natur vorhanden sind und die man abgucken kann, um Hypothesen aufzubauen, sondern basiert auf Regel, die in der Natur nirgendwo zu beobachten sind. Ich habe mal vor ein paar Jahren in einem Forum eine Theorie dieser Art entwickelt, die auch nicht zu widerlegen ist, und die eine Aussage enthält, die nicht zu verstehen ist:

Auf dem Mars leben kleine Männchen in unterirdischen Städten, die alle 5487 Jahre leben und alle sterben, bevor sie geboren wurden, und das Klima auf der Erde steuern.

Beweis mir, dass meine Theorie nicht stimmt, das wird schwierig... ;)

Viele Grüße
Jocelyne Lopez


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 Betreff des Beitrags: Re: Symmetrisches RdG Beispiel basierend auf Einsteins Zugb.
BeitragVerfasst: Fr 21. Jun 2013, 14:16 
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Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58
Beiträge: 11188
Highway hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:
Beide. Wenn sie in der Zeitdarstellung unterschiedlich starten, können sie in der Ortsdarstellung nicht gleichzeitig losrennen.


Es ist doch die Betrachtung/Animation aus dem System S und jeder Koordinate in S entspricht eine Koordinate in S'. Sowohl in Zeit und Ort.

Die Ortskoordinate ist ja von der Zeit abhängig.
Es gibt beim Start den Zeitversatz zwischen tC'=tA' und tD'=tB'. tC'>tD'.
Also müssen C' und D' in der Ortsdarstellung auch mit diesem Zeitversatz starten.
.
.


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 Betreff des Beitrags: Re: Symmetrisches RdG Beispiel basierend auf Einsteins Zugb.
BeitragVerfasst: Fr 21. Jun 2013, 16:46 
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Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58
Beiträge: 11188
Lübecker hat geschrieben:
Schritt für Schritt, es muss ja erst einmal klar sein, was die SRT nun wirklich aussagt und was ihr durch falsches Verständnis als Aussage untergeschoben wird.

Nicht zu bezweifeln ist ja, daß sie auf die ZD und die RdG führt.
Das allein sollte schon reichen, zu verstehen, daß ihre Postulate falsch sind und sie als Theorie zu verwerfen ist.
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 Betreff des Beitrags: Re: Symmetrisches RdG Beispiel basierend auf Einsteins Zugb.
BeitragVerfasst: Fr 21. Jun 2013, 19:22 
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Registriert: So 13. Mai 2012, 21:22
Beiträge: 887
Ernst hat geschrieben:
Nicht zu bezweifeln ist ja, daß sie auf die ZD und die RdG führt.
Das allein sollte schon reichen, zu verstehen, daß ihre Postulate falsch sind und sie als Theorie zu verwerfen ist.

... für den, der die Absolutheit der Gleichzeitigkeit zum Dogma erhebt.


Chief hat geschrieben:
Tja die LG ist gleich c+-v. Wo ist da der Widerspruch?

Das widerspricht den Maxwellgleichungen, sowie allen bekannten Messungen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Symmetrisches RdG Beispiel basierend auf Einsteins Zugb.
BeitragVerfasst: Fr 21. Jun 2013, 19:42 
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Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58
Beiträge: 11188
DerDicke hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:
Nicht zu bezweifeln ist ja, daß sie auf die ZD und die RdG führt.
Das allein sollte schon reichen, zu verstehen, daß ihre Postulate falsch sind und sie als Theorie zu verwerfen ist.

... für den, der die Absolutheit der Gleichzeitigkeit zum Dogma erhebt.

Klar, das ist allemal realitätsnäher als das Dogma vom phantastischen zweiten Postulat.
Wer das ZP als Realität betrachtet, muß ein kindliches Gemüt haben.
.
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 Betreff des Beitrags: Re: Symmetrisches RdG Beispiel basierend auf Einsteins Zugb.
BeitragVerfasst: Fr 21. Jun 2013, 20:24 
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Registriert: Do 9. Aug 2012, 06:59
Beiträge: 549
Wohnort: Guatemala
fallili hat geschrieben:
Lübecker hat geschrieben:
Sehr schön, dann haben also beide „Suchende“ nun die RdG im Rahmen der SRT verstanden. Sogar noch einem Kritiker sind die Dinge klarer geworden. Aufgabe erfüllt und zeigt, dass es gar nicht so schwer zu verstehen ist. Mal sehen ob noch mehr dahinter steigen werden, und wie lange es dafür dauern wird.


Wie Lübecker schreibt, glaube ich die RdG im Rahmen der SRT verstanden zu haben.
Das heisst aber nur, dass ich nun nicht mehr darüber "streiten" muss, was Schaffner und ruhender Beobachter feststellen werden. Viele von meinen bisher beschriebenen Zug- oder Raumschiffsituationen kann ich also einfach in ein Minkowski-D. einzeichnen und gleich feststellen was die SRT dazu sagt. Ich weiß also nun was die SRT aussagt - und wie eine Situation im Rahmen der SRT zu beurteilen ist - die SRT verstehe ich deswegen noch lange nicht.

Da Lübecker noch einen Thread zum Thema Längenkontraktion aufgemacht hat (bin gespannt was dort passiert) ist mir gleich noch ein Vergleich eingefallen:

Wenn ich jemandem der "nur 2-dimensional" sehen und denken kann, das Bild eines Zuges aus unterschiedlichen Perspektiven zeige, wird dieser nie verstehen, dass keine verschieden lange Züge zu sehen sind, sondern das es immer ein und der selbe Zug ist.
Oder - noch verwirrender für den Typen: Ich positioniere 2 Züge im 90° Winkel und mach Fotos aus unterschiedlichen Standpunkten, Fotos die ein 2-dimensionales Wesen eben als "real" ansieht. Was der Typ sieht ist dann, dass einmal der eine Zug, dann der andere Zug kleiner ist. Da dann zu "erklären", dass mit den Zügen selbst eigentlich absolut nix passiert ist würde sicher schwer fallen.
Man könnte diesem Typ zwar Rechenregeln zum perspektivischen Eindruck vermitteln - aber sich wirklich "vorstellen" was diese 3. Dimension ist wird er nicht schaffen.

Vielleicht geht es mir genauso. Der "Zug" bewegt sich eben nicht "nur" im 3-dimensionalen Raum, sondern im Rahmen einer 4-dimensionalen Raumzeit. Ich kann mir etwas 4-dimensionales absolut nicht vorstellen - die SRT bietet zwar die Rechenregeln das zu beurteilen und berechnen - aber "im Kopf vorstellen und als logisch empfinden" werde ich es wahrscheinlich nie können.

Aber ich bemüh mich weiter.

fallili, vielleicht kannst du mir einen kleinen Crashkurs (Tutorial) geben, wie du (man) das (ein) Minkowski-Diagramm erstellt (hast)?
(Wie gut, dass ich nicht noch zwischen Maennlein und Weiblein unterscheiden musste! Hahaha).

Gruss Ralf.


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 Betreff des Beitrags: Re: Symmetrisches RdG Beispiel basierend auf Einsteins Zugb.
BeitragVerfasst: Fr 21. Jun 2013, 20:57 
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Registriert: Sa 1. Jun 2013, 13:08
Beiträge: 2977
Ernst gemeint die Frage wie man ein Minkowski Diagramm erstellt?


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 Betreff des Beitrags: Re: Symmetrisches RdG Beispiel basierend auf Einsteins Zugb.
BeitragVerfasst: Sa 22. Jun 2013, 00:05 
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Registriert: Do 9. Aug 2012, 06:59
Beiträge: 549
Wohnort: Guatemala
fallili hat geschrieben:
Ernst gemeint die Frage wie man ein Minkowski Diagramm erstellt?

Ist ernst gemeint. Ich habe mich mit dieser Art Diagrammen noch nicht beschaeftigt und es hat mich interessiert, dass du die grafische Darstellung als Eselsbruecke benutzt, wenn es andersweitig schwer nachvollziehbar ist. Wenn du das Thema nicht persoenlich angehen willst, dann schick mir vielleicht Informationen, mit der DU gelernt hast, sie zu erstellen?

Gruss Ralf.


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