Das Prinzip des Seins

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 Betreff des Beitrags: Re: Gleichzeitigkeit am "mechanischem" Beispiel
BeitragVerfasst: Mi 31. Jul 2013, 15:22 
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Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58
Beiträge: 11188
fallili hat geschrieben:
Derzeit bin ich davon überzeugt, das ein 6 m langes Auto NIE in eine 5m lange Garage passen wird - egal wie schnell es sich bewegt.

Ich auch.
Laut SRT ist's aber möglich; Wunderdroge RdG:
Die Autoenden erreichen die Garagenenden zu ungleichen Zeiten.
Das Garagenparadoxon wird abgewandelt auch als Panzerparadoxon gehandelt und ist hier auch oft diskutiert worden.
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 Betreff des Beitrags: Re: Gleichzeitigkeit am "mechanischem" Beispiel
BeitragVerfasst: Mi 31. Jul 2013, 16:00 
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Registriert: Sa 1. Jun 2013, 13:08
Beiträge: 2977
Jondalar hat geschrieben:
Ich hab mal diese Zeilen heraus genommen, weil sich da gleich wieder Probleme ergeben.

Der vordere Schlitten erlebt ja auch eine LK für die ruhende Umgebung, d.h. auch SEIN Abstand zum Bhf-Kontakt wird geringer. Wenn Du beide Schlitten also von egal wo startest, werden die trotzdem gleichzeitig ihre Kontaktstelle erreichen. An sich schon wieder ein Paradox, da beide die gleiche LK erleben müssen, dadurch aber auch der Abstand zwischen beiden schrumpft. Da der vordere Schlitten die gleiche LK erleben muss, wie der hintere, müssten irgendwo noch die Abstände zusätzlich zwischen den beiden schrumpfen.

Egal, wie man es dreht, es kann sich nicht um ein reales physikalisches Phänomen handeln. Wie bei den Beschleunigungen muss auch die LK für beide gelten. Tut sie es nicht, stimmt was nicht - tut sie es, stimmt auch was nicht....

Ich hoffe, ich habe das nicht wieder völlig kompliziert ausgedrückt. ;)

Herzliche Grüße


Doch - hast Du geschafft es kompliziert auszudrücken ;-)

Aber ein wenig bist an "der Hauptsache" vorbeigegangen.
Die beiden 30 m langen Schlitten verkürzen sich ja nicht. Die Schlitten bleiben ja in Ruhe und NUR die "Kontaktgeräte" werden darauf beschleunigt.
Da aber diese Kontaktgeräte VOR der Beschleunigung 300000 km entfernt sind - sich WÄHREND der Beschleunigung immer AUF den Schlitten sind und auch NACH der Beschleunigung noch AUF den Schlitten mit konstanter Geschwindigkeit zu den Bahnhofskontakten bewegen, KANN sich "real" nichts an dem Abstand zwischen den beiden bewegten Teilen geändert haben.
Wie sollte das gehen?

Ich bin daher schon fast davon überzeugt, das die SRT nur eine "Beurteilungssache" ist. Aber die SRT behauptet, dass die Effekte "wirklich" real sind.
Deswegen will ich mich ja doch wieder mit den Basics zum Thema "Messung" beschäftigen.
Übrigens kommt gleich für Ernst eine Antwort, da kommt noch was.


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 Betreff des Beitrags: Re: Gleichzeitigkeit am "mechanischem" Beispiel
BeitragVerfasst: Mi 31. Jul 2013, 16:20 
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Registriert: Sa 1. Jun 2013, 13:08
Beiträge: 2977
Ernst hat geschrieben:
fallili hat geschrieben:
Derzeit bin ich davon überzeugt, das ein 6 m langes Auto NIE in eine 5m lange Garage passen wird - egal wie schnell es sich bewegt.

Ich auch.
Laut SRT ist's aber möglich; Wunderdroge RdG:
Die Autoenden erreichen die Garagenenden zu ungleichen Zeiten.
Das Garagenparadoxon wird abgewandelt auch als Panzerparadoxon gehandelt und ist hier auch oft diskutiert worden.
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Ich weiß, Panzer oder Auto sind mir bekannt und was die "Wunderdroge" aussagt auch.

Hier in diesen Beispielen versuchen wir herauszufinden was "in der harten Realität" passiert.

Was ich mit "harter Realität" meine, ist zum Beispiel:

Nehmen wir eine Zug mit 300 000 km länge.
Dann nehmen wir eine Gleisstrecke bei der in 299 999 km Abstand zwei Bahnübergänge drüber führen.
Auf diese Bahnübergänge fahren 2 Autos zu und werden diese Übergänge gleichzeitig passieren, wenn der Zug gerade in DER MITTE zwischen beiden Bahnübergängen ist.
Die Bahnübergänge sind in einem IS, also ist das gleichzeitige drüberfahren kein Problem

Frage: Kommen die beiden Autos heil drüber?
In "meiner Realität" knallen die in den immer noch 300000 km langen Zug.

Was aber sagt die SRT?
Aus Sicht der Bahnübergänge ist der Zug kürzer - die Autos kommen heil drüber.
Aus Sicht des Zuges ist der Abstand zwischen den Bahnübergängen kürzer - die Autos werden Schrott.

Das passt doch einfach nicht zusammen - da muss entweder bei mir ein Denkfehler sein - oder die SRT macht DOCH widersprüchliche Aussagen. Und ob ein Auto Schrott ist oder heil bleibt ist eindeutig REAL herausfindbar, da kann man nicht mehr sagen "das hängt davon ab aus welchem IS das beurteilt wird, in einem sind die Autos Schrott - im anderen heil".

Vielleicht hab ich aber auch einen Beweis für Everetts Parallelwelten gefunden, gibt sicher den Nobelpreis wenn man Parallelwelten mit der SRT verknüpfen kann.
Ach ja noch was: Einer muss ja den Zug fahren - da opfere ich mich dafür! Ernst und Jondalar dürfen sich aber natürlich aussuchen wer in welchem Auto fährt ;-)

Wie seht Ihr so eine Auto - Zug Situation?


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 Betreff des Beitrags: Re: Gleichzeitigkeit am "mechanischem" Beispiel
BeitragVerfasst: Mi 31. Jul 2013, 16:43 
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Registriert: Di 25. Jun 2013, 17:03
Beiträge: 1592
fallili hat geschrieben:
Doch - hast Du geschafft es kompliziert auszudrücken ;-)

Die beiden 30 m langen Schlitten verkürzen sich ja nicht. Die Schlitten bleiben ja in Ruhe und NUR die "Kontaktgeräte" werden darauf beschleunigt.


:lol: :lol: :lol:

Ich versuche es nochmal anders. Die Kontaktplatten A' und B' die A und B treffen sollen werden ja auch bewegt. Für die Kontaktplatte A' verkürzt sich die Strecke zu A genauso wie sich für die B' die Strecke zu B verkürzt. UND dazu verkürzt sich noch der Abstand zwischen A' und B'. Das wäre eine doppelte LK.

Und NEIN, ich steige garantiert nicht in eines der Autos, weil die ganz sicher in den Zug knallen. Ich sitze im Hubschrauber der über O' fliegt und das alles genüsslich beobachtet ;)

Herzliche Grüße


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