Das Prinzip des Seins

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 Betreff des Beitrags: Re: Mathematik und Jondalar
BeitragVerfasst: Fr 9. Aug 2013, 08:01 
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Registriert: Di 30. Dez 2008, 13:05
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Wohnort: Graz
<em>Jondalar</em> hat geschrieben:
Drückt etwa der Strom aus Elektronen NICHT auf das Magnetfeld des Rotors? Schieben (drücken) die Kräfte dabei etwa NICHT die Achse um sich herum?

Und welcher dieser Drücke zeigt in die Richtung, in welche sich das Elektroauto bewegt? Oder in die Gegenrichtung, in welche die Reaktionskraft wirkt? Was also ist es, die vom Auto ausgeübte Kraft, oder irgendwelche Drücke um irgendwelche Achsen herum oder auf Kolben in beliebige Richtungen, die mit der Richtung der Wechselwirkung actio-reactio nichts gemein haben? Ein bisschen physikalisch korrekt sollte man schon denken!

Grüße
Harald Maurer


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 Betreff des Beitrags: Re: Mathematik und Jondalar
BeitragVerfasst: Fr 9. Aug 2013, 08:13 
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Registriert: Mo 5. Sep 2011, 07:53
Beiträge: 2171
Ich habe hier jetzt nicht alles gelesen. Den Scheiß kann man sich teilweise auch nicht antun.

Ausgehend davon, dass man eine Drucktheorie erstellt, muss man von Anfang an einen entsprechenden axiomisierten Aufbau als Grundlage haben. Eine Drucktherie ist nicht deshalb falsch, nur weil einige hier glauben, das sie für eine mögliche Drucktherie ihr systmatisches Wissen anwenden, welches eine andere Grundlage hat. Das funktioniert dann nicht.

Was ist denn Druck? Druck ist nichts anderes als Verdrängung. Das ganze Universum drängt von einer maximalen Druckdichte in eine minimale Druckdichte. Wir nutzen das lediglich technisch.

Jetzt stellt euch mal vor,ich würde heute sagen, dass ein Punkt ein Punkt ist und ein gemalter Strich eine Gerade. Wenn ich dann weiter behaupte, dass ich daraus ein Universum forme, da würde sich doch jeder hier krank lachen.

Jedes Denken ist nur Gewohnheit. So schwer ist das doch nicht.

Ob physikalische Beweise überhaupt so redlich sind, wage ich mal zu bezweifeln. Man beweist doch immer nur die technische Funktion. Wenn manche glauben, dass man daraus eine Wahrheit ableiten kann, dann sollen sie es tun. Die Wahrheit ist dann aber auch nur, das die Technik mittels angenommener Grundlagen mechanisch funktioniert. Jaja, der glaube an die Wahrheit hat schon manchen Menschen innerlich zerrissen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Mathematik und Jondalar
BeitragVerfasst: Fr 9. Aug 2013, 08:14 
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Registriert: Di 25. Jun 2013, 17:03
Beiträge: 1592
Harald Maurer hat geschrieben:
Und welcher dieser Drücke zeigt in die Richtung, in welche sich das Elektroauto bewegt?


Das willst Du jetzt aber nicht über Getriebe, Differential, Achsen und Reifen bis zum Boden durchkauen oder?

Natürlich drückt eines das andere bis sich schlussendlich der Reifen dreht. Wie soll das sonst funktionieren?

Physik hört ja nicht bei Formeln auf, Physik ist, was sich bewegt ;)

Herzliche Grüße


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 Betreff des Beitrags: Re: Mathematik und Jondalar
BeitragVerfasst: Fr 9. Aug 2013, 08:14 
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Registriert: Di 30. Dez 2008, 13:05
Beiträge: 3221
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Highway hat geschrieben:
Ursache ist immer noch das Streichholz!

Also dann lautet die revolutionäre Erkenntnis, dass Raketen von Streichhölzern angetrieben werden.
Newton hat aber nicht gesagt, die Ursache für das Reaktionsprinzip ist die Existenz von Streichhölzern, sondern er hat festgestellt, dass eine von einem Körper auf einen anderen Körper ausgeübte KRAFT zur Reaktionskraft führt. Über die Ursache dieser Kraft hat er kein Wort verloren. Wohl deshalb, weil das Zustandekommen einer Kraft für dieses Wechselwirkungsprinzip keine Rolle spielt. Und da nützt auch das ganze Kreuz-und Querargumentieren nichts, das eine unrichtige Interpretation von Newton III leider nicht unterstützen kann.

Grüße
Harald Maurer


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 Betreff des Beitrags: Re: Mathematik und Jondalar
BeitragVerfasst: Fr 9. Aug 2013, 08:16 
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Registriert: Di 25. Jun 2013, 17:03
Beiträge: 1592
All hat geschrieben:
Den Scheiß kann man sich teilweise auch nicht antun.

.....

Jedes Denken ist nur Gewohnheit. So schwer ist das doch nicht.

.....

Ob physikalische Beweise überhaupt so redlich sind, wage ich mal zu bezweifeln. Man beweist doch immer nur die technische Funktion. Wenn manche glauben, dass man daraus eine Wahrheit ableiten kann, dann sollen sie es tun. Die Wahrheit ist dann aber auch nur, das die Technik mittels angenommener Grundlagen mechanisch funktioniert. Jaja, der glaube an die Wahrheit hat schon manchen Menschen innerlich zerrissen.


So ist es.

Herzliche Grüße


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 Betreff des Beitrags: Re: Mathematik und Jondalar
BeitragVerfasst: Fr 9. Aug 2013, 08:19 
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Registriert: Di 25. Jun 2013, 17:03
Beiträge: 1592
Harald Maurer hat geschrieben:
Also dann lautet die revolutionäre Erkenntnis, dass Raketen von Streichhölzern angetrieben werden.

Newton...


Genau so ist es :) Ohne Streichholz keine Verbrennung und ohne Verbrennung kein Rückstoss.

Gut, dass Newton sich nie geirrt hat, ja auch nicht in der Gravitationsgleichung ;)

Herzliche Grüße


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 Betreff des Beitrags: Re: Mathematik und Jondalar
BeitragVerfasst: Fr 9. Aug 2013, 08:29 
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Registriert: Di 30. Dez 2008, 13:05
Beiträge: 3221
Wohnort: Graz
<em>Jondalar</em> hat geschrieben:
Das willst Du jetzt aber nicht über Getriebe, Differential, Achsen und Reifen bis zum Boden durchkauen oder?

Ich nicht, aber Du hast damit begonnen! Nur ist das alles für das Reaktionsprinzip ohne Bedeutung. Eine Kraft wirkt auf eine träge Masse oder ein Kraftfeld - und dann gibt's eine Gegenkraft. Und das ist alles. Völlig daneben, sich über die Ursache dieser Kraft den Kopf zu zerbrechen. Sie ist nicht maßgeblich für das Reaktionsprinzip, das sich nicht darum kümmert, wo die Kraft herkommt. Was immer auch die Ursache ist, eine Kraft wird letztlich ausgeübt - und nur diese ist die Ursache für das Reaktionsprinzip. Aber natürlich kann man "Physik" nach eigenem Gutdünken betreiben und die Ursache für den Tatbestand, dass Raketen fliegen, zuerst mal auf die Existenz von Raketen zurückführen, bzw. auf die Ingenieure, die sie bauen usw. Vor solchem Unsinn hat uns Newton zum Glück bewahrt!

Grüße
Harald Maurer


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 Betreff des Beitrags: Re: Mathematik und Jondalar
BeitragVerfasst: Fr 9. Aug 2013, 08:30 
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Registriert: Mi 28. Dez 2011, 12:03
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Wohnort: Nürnberg
Jondalar hat geschrieben:
Erklär uns doch bitte mal, wie eine nach hinten ausgeworfene Materie OHNE Druck die Rakete anschiebt?


Ehrlich gesagt. Ich kann das nicht.

Na und? Wenn sich zwei Massen abstoßen und die Ursprungsmasse keine Geschwindigkeit hatte, dann mach die Mathematik wieder eine klare Aussage

m_1*v_1=m_2*v_2=0

Die Mathematik macht bei dieser Gleichung keine Aussage darüber, wie es dazu kam.

Warum haben wir plötzlich v_1 und v_2 ungleich 0???

Kam es durch Druck zustande? War es Zauberei?

All die Fragen, die hier auftreten mögen, kann die Mathematik nicht beantworten.

Sie kann aber Folgendes sagen.

War der Impuls vorher Null, so muss er danach auch Null sein.

Das ist immerhin schon mal eine konkrete Aussage, wohingegen die meisten Postings dieses Threads gar keine Aussagen enthalten.

Sorry, obige Gleichung ist nicht ganz korrekt.

Entweder mach ich Betragstriche rein.

|m_1*v_1|=|m_2*v_2|=0

Oder ich mach es so.

m_1*v1+m_2*v_2=0

Die Mathematik kann nichts dafür, wenn manche "Mathematiker" etwas schusslig sind.


Zuletzt geändert von julian apostata am Fr 9. Aug 2013, 08:45, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Mathematik und Jondalar
BeitragVerfasst: Fr 9. Aug 2013, 08:43 
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Registriert: Di 25. Jun 2013, 17:03
Beiträge: 1592
julian apostata hat geschrieben:
Ehrlich gesagt. Ich kann das nicht.

...Mathematik ...

...Mathematik ...

...Mathematik ...



Das ist mal wenigstens eine ehrliche Antwort - danke dafür.

Aber trotzdem dachte ich, wir diskutieren hier über Physik, nicht über Mathematik ?

Meine Meinung zur Mathematik kennst Du sicherlich auch schon, da halte ich mich doch schon lieber an die Physik.

Herzliche Grüße


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 Betreff des Beitrags: Re: Mathematik und Jondalar
BeitragVerfasst: Fr 9. Aug 2013, 08:53 
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Registriert: Mi 28. Dez 2011, 12:03
Beiträge: 1920
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Genau das ist aber auch Physik. Kam die Geschwindigkeitsänderung mit Druck oder über was Anderes zustande, ist für die Impulsgleichung völlig irrelevant.

Impuls vorher=Impuls nachher.

So wie der Katamaran schneller als der Wind segeln kann, so kann die Rakete schneller als die Abgase sich bewegen.

Letztere Aussage lässt sich mathematisch aus dem Impulserhaltungsgesetz her leiten. Und bei dieser Herleitung müssen wir uns überhaupt nicht damit befassen, wie die Einzelimpulse zustande kamen.


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