fallili hat geschrieben:
Und wenn es nur darum geht, dass, wie Du in Deinem Beitrag schreibst "der Druck nach hinten ungehindert entweichen kann", frag ich mich wozu Düse und das ganze technische Brimborion? Ein möglichst großes Loch hinten in der Brennkammer und "das Entweichen wird am wenigsten gehindert.
Es läuft immer darauf hinaus dass nur dann nach vorne geschoben wird/kann wenn sich nach hinten abgestützt werden kann.
Ohne einen -Gegenbart- der benutzbar ist geht nichts.
Dieser Gegenpart ist Trägheit, sie ist es die den belastbaren Widerstand/Abstützung/Boden bereitstellt.
Die Trägheit ist das Produkt der endlichen Anpassgeschwindigkeit an neue Umstände.
Da nichts sofort geschieht, geschehen kann (es existiert ja die minimale Dauer, das mit den 1.234 x 10^77 Hz) dauert es eben.
Und solange/darum kann die Trägheit als Anschubplattform genutzt werden.
An der Düse ist es unumgänglich ständig die Geschwindigkeit zu wechseln, und zwar nach immer schneller!
Findet das nicht statt gibt's keinen verwertbaren Widerstand, entsteht keine, bzw. nur eine vernachlässigbar kleine Trägheit.
Nur dadurch dass die Gase beschleunigt sind, also immer schneller werden, ist die "Kraft" im Treibstoff anständig nutzbar.
Ein Molekül nehmen und rauswerfen ergibt zwar auch eine Anschiebekraft, aber nur solange bis es die Geschwindigkeit des sie rauswerfenden Armes erreicht hat.
Die Kunst des Anschiebens bei der Rakete ist es den Treibstoff, die Materie also, möglichst weit in Richtung c zu beschleunigen.
c scheint die Grenze zu sein, denn mit Licht geht auch nicht mehr als c_local.
Kurt