Harald Maurer hat geschrieben:
Auch der Doppler-Effekt des Lichts funktioniert nicht ohne Medium. Das Licht eines weit entfernten Sterns erreicht uns rotverschoben, obwohl der Stern gar nicht mehr existiert und eine Relativbewegung zwischen Stern und Erde gar nicht mehr vorliegt. Da die seinerzeitige Relativbewegung zum Stern in der rosinenkuchenartigen Aufblähung des Universums auch einer Bewegung der Erde zuzuschreiben ist, ergeben sich zwei interessante Fragen, nachdem das Licht unverändert rotverschoben ankommt, obwohl die Quelle nicht mehr existiert: Auf welche Weise hat sich das Licht die Rotverschiebung "gemerkt" und welche Art von Relativgeschwindigkeit ist nach wie vor gegeben, obwohl zur Quelle keine mehr vorliegen kann? Antwort: Es ist die Relativgeschwindigkeit der Erde zum Licht des unter gegangenen Sterns! Wer glaubt, das ginge auch ohne Medium, betreibt Esoterik und keine Physik. Rotverschobenes Licht erloschener Sterne und die Doppler-Verschiebung des CMB aufgrund unserer Bewegung gegen sein längst ursprungsloses Licht widerlegen die SRT!
Grüße
Harald Maurer
Mir ist nicht klar, wieso es von Interesse sein soll, ob eine Lichtquelle irgendwann nicht mehr existiert?
Zum Zeitpunkt des Aussendens des Lichtes HAT die Lichtquelle existiert - das reicht doch völlig.
Sollte die Quelle sich zu diesem Zeitpunkt relativ zur Erde bewegt haben, werden wir dann auf der Erde die Rotverschiebung auch feststellen.
Sobald die Lichtwelle mal "unterwegs" ist, hat die Lichtquelle schließlich keinen Einfluss mehr auf die ausgesandten Lichtwellen.
Auch einen Donner höre ich erst wenn das auslösende Ereignis - der Blitz - schon lange nicht mehr existiert.
Daher sagt so was auch nix darüber aus ob nun ein Medium existieren würde oder nicht.
Nur der Wert der Verschiebung ist unterschiedlich - bei Schall ist es für die Größe der Verschiebung NICHT egal ob sich Schallquelle oder Empfänger bewegen - bei Licht ist es egal.