Gluon hat geschrieben:
Wenn Sie den Artikel gelesen hätten, wäre ihnen aufgefallen, dass ich die Verwendung des Begriffs "Beobachter" als Synonym für den "Messaufbau" im vorletzten Absatz thematisiere. Allerdings halte ich dieses Synonym für unnötig und didaktisch unklug, da der Begriff "Messaufbau" eindeutiger und nicht schwerer zu verstehen ist.
So? Und was ist daran „
unnötig und didaktisch unklug“ sowie „
schwerer zu verstehen“, den Beobachter in der Physik als das zu bezeichnen, was er ist: Ein Meßinstrument?
Meinst Du etwa, dass Deine Mitmenschen schwer verstehen können, was ein Meßinstrument ist? Oder schreibst Du etwa auch Deine Artikel für Grundschüler und glaubst Du, dass die Kinder das Wort „
Messaufbau“ leichter verstehen können, als „
Meßinstrument“?
Eine Uhr zum Beispiel ist in der Physik ein Beobachter. Ist es „
didaktisch klug“, sie als „
Messaufbau“ zu bezeichnen? Und bei der in der Relativitätstheorie öfter begegneten Beschreibung „
zwei zueinander bewegte Beobachter“, ist es didaktisch klüger zu sagen „
zwei zueinander bewegte Messaufbauen“ oder „
zwei zueinander bewegte Uhren“?
Bei der Gelegenheit: Welcher "
Messaufbau" befindet sich im Erdmittelpunkt, wenn ich fragen darf? Dann könnte ich vielleicht auch die Verarbeitung und die Auswertung der Meßdaten des CERN-Experiments verstehen.
Jocelyne Lopez