Das Prinzip des Seins

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 Betreff des Beitrags: Re: unklarer Term c + v und ein Problem
BeitragVerfasst: Sa 21. Sep 2013, 00:47 
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Registriert: Do 19. Sep 2013, 21:49
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@ fallili

Danke für Ihre Hinweise. Ich versuche mein Problem genauer zu formulieren.

a) Das Licht ist nicht gerichtet und wird als Kugelwelle abgestrahlt
b) Welches Licht sieht M nachdem sich blau und gelb überlagert haben UND bei M angekommen sind (mein Fehler)?
c)bei einer Überlagerung von blau und gelb entsteht grünes Licht am Punkt der Überlagerung (Festlegung von mir, ob das physikalisch zutrifft ist
hier nicht wichtig)
d) das Problem ist meiner Ansicht nach, daß , wenn c = cr + v gilt, bei M1, M2 und M3 unterschiedliches gesehen wird oder anders gesagt:
NUR M3 würde im realen Leben einen Unfall sehen können, da beide Quellen immer gleich weit von ihm entfernt waren und die Geschwindigkeit
der Lichter in Bezug auf ihn gleich sind!

Guten Tag


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 Betreff des Beitrags: Re: unklarer Term c + v und ein Problem
BeitragVerfasst: Sa 21. Sep 2013, 10:00 
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Beiträge: 217
@ Chief

Ich weise darauf hin, daß ich mit meinem Aufbau versuche die Behauptung es gilt c = cr + v, in Worten:
die gemessene Geschwindigkeit des Lichtes ist gleich der Summe aus der ermittelten Lichtgeschwindigkeit wenn sich die Quelle und ich(M) relativ zueinander in Ruhe befinden
und der Geschwindigkeit der Quelle relativ zu mir(M), mit "Leben" zu erfüllen. Wobei die Quelle nicht selber strahlen muß, sondern ebenso nur Licht zu reflektieren braucht.

Wenn ich in meinem gedanklichen Versuch die Existenz eines Lichtmediums annehme, welches sich z. Bsp. relativ zu dem System in dem ich(M) messe in Ruhe befindet-
das dürfte analog zu Ihrer Aussage sein (Zitat): "bewegte Erde nimmt das Lichtmedium mit und die Lichtgeschwindigkeit ist relativ zur Erde konstant."- ist ein
c = cr + v nicht möglich. Ist mein Gedankengang in Ihren Augen korrekt? Wenn ja, könnten Sie dann nur zur Beantwortung meiner Fragen von der Existenz eines Lichtmediums
in meinem Versuch Abstand nehmen?
Ich betone, ob in der Realität ein Lichtmedium existiert (es müßte dann aber gewisse beschriebene Eigenschaften haben um sicher zu stellen, man redet von der selben Sache)
möchte ich hier nicht diskutieren.

Danke

Guten Tag


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 Betreff des Beitrags: Re: unklarer Term c + v und ein Problem
BeitragVerfasst: Sa 21. Sep 2013, 11:30 
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Beiträge: 217
@ Alle

Hier eine Korrektur meines Aufbaus

Dateianhang:
Mahag2.gif
Mahag2.gif [ 21.21 KiB | 5678-mal betrachtet ]


Ich würde die Fragen genau wie oben beschrieben beantworten, wenn die Impulse nicht gerichtet sondern als Kugelwelle abgestrahlt würden.

Wenn meine Antworten korrekt sind zeigt mir ein Vergleich mit der Realität, daß in dieser NICHT c + v gilt.
Da man ja Überlagerungen ("Unfälle") unabhängig vom M-Punkt sieht. Auf mein Beispiel bezogen also immer grün sieht.

Guten Tag


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 Betreff des Beitrags: Re: unklarer Term c + v und ein Problem
BeitragVerfasst: Sa 21. Sep 2013, 23:19 
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Registriert: Do 19. Sep 2013, 21:49
Beiträge: 217
@ Chief

Chief hat geschrieben:
Guten Tag hat geschrieben:
@ Chief

Ich weie darauf hin, daß ich mit meinem Aufbau versuche die Behauptung es gilt c = cr + v, ... mit "Leben" zu erfüllen. ...

Ihre Behauptung ist bereits seit Sagnac (1913) absolut tot!

Bild

Jede weitere Diskussion darüber ist völlig sinnlos!

Danke!


Danke für die Mühe. Leider kann ich ohne ein paar erklärende Worte Ihrerseits mit der Animation nichts anfangen.
Ich erkenne keinen Zusammenhang zu meinem Aufbau und zudem kein Widerlegung von c + v bei geradliniger Bewegung der Quellen an Hand dieser Animation.
Außerdem bitte ich zu beachten:
es ist NICHT meine Behauptung, sondern Eine Behauptung
und ich sehe die Aussage c + v durch meinen Aufbau auch als, in der Realität, nicht gerechtfertigt an!
Von daher gehen wir konform. Ich danke für Ihr Interesse und wünsche einen geruhsamen Sonntag!

Guten Tag

Ps.: mein Ausdruck ... mit "Leben" zu erfüllen... war sicher unglücklich. Ich meinte eher "mit Sinn zu erfüllen" und überhaupt die Konsequenzen zu durchdenken.
Ich bin mir ziemlich sicher, daß dies klügere Köpfe als ich schon vor mir durchdacht und evtl. auch überprüft habe. Nicht desto Trotz bevorzuge ich es,
ein Problem für mich fassbar zu machen.


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 Betreff des Beitrags: Re: unklarer Term c + v und ein Problem
BeitragVerfasst: So 22. Sep 2013, 08:43 
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Registriert: Mi 28. Dez 2011, 12:03
Beiträge: 1920
Wohnort: Nürnberg
Guten Tag hat geschrieben:
auf meinen Reisen durch die Physiklastigen Foren des deutschen Sprachraumes stoße
ich des öfteren auf folgendes Phänomen; jemand behauptet:
I. c sei nicht konstant und
II. es gelte c + v


Leute, die Sache ist doch so einfach. Hier unten seht ihr den Satz des Pythagoras. Ohne den roten Zusatz ist der schon seit Jahrtausenden bekannt. Die Wurzel des Schwarzen bezeichnet dann die Länge einer Linie, die von allen Koordinatensystemen aus gleich lang gemessen wird.

x²+y²+z²+(i*c*t)²=x’²+y’²+z’²+(i*c*t‘)²

Okay, Pythagoras gilt natürlich speziell nur für flache Dreiecke.

Nehmt einfach mal euren Globus zur Hand und zeichnet ausgehend vom Nordpol zwei Linien hin zum Äquator jeweils zum nullten und zum neunten Längengrad und verbindet die Punkte am Äquator.

Dann habt ihr ein Dreieck mit den Seitenlängen 10 000km, 10 000km, 1000km und den Winkeln 90°,90°,9°

Die Winkelsumme beträgt 189° und Pythagoras funktioniert bei diesem gekrümmten Dreieck nicht mehr.

Genauso ist es mit dem relativistischen Pythagoras (von Minkowski 1906 entdeckt).

Der gilt nur für nicht gekrümmte Raumzeiten.

Hier auf dem Planeten Terra fand man ja zuerst die Konstanz von c in Inertialsystemen und leitete daraus den Pythagoras der Raumzeit ab.

Bei ausserirdischen Culturen könnte die Entdeckung der SRT auch anders herum laufen.

Irgendein Spaßvogel untersucht einfach mal rein mathematisch (ohne Realexperimente), wie denn eine Welt beschaffen sein müsste, wenn man die Zeit als zusätzliche Dimension auffasste.

Vor der mathematischen Ableitung wäre c erst mal nur ein Umrechnungsfaktor, welcher Sekunden in Meter umwandelt (beziehungsweise Alienzeiten in Alienlängen).

Nach der mathematischen Ableitung würde sich c allerdings in allen Inertialsystemen als konstante Geschwindigkeit entpuppen, die nicht überschritten werden kann.

Niemand würde diese mathematischen Fantasien allerdings ernst nehmen, solange den mathematischen Experimenten nicht Realexperimente folgten.

Wenn’s aber mal soweit ist, wird die SRT auch in der ausserirdischen Cultur zum festen Bestandteil der Physik werden…

…und genau wie auf Terra, wird auch dort der SRT zwangsläufig die ART folgen müssen.

Und bei der ART ist es halt so: Sie behandelt gekrümmte Raumzeiten und da gilt halt Pythagoras und die Konstanz von c nicht mehr!

Kurt hat geschrieben:
Wir werden erst begreifen wie genial die Natur ist wenn wir erkennen wie einfach sie funktioniert


Der gemeine “SRT-Kritiker” wird allerdings Kurt’s Satz nie begreifen, und am allerwenigsten Kurt selber!


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 Betreff des Beitrags: Re: unklarer Term c + v und ein Problem
BeitragVerfasst: So 22. Sep 2013, 09:13 
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Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Beiträge: 23270
Wohnort: Bayern
julian apostata hat geschrieben:
Okay, Pythagoras gilt natürlich speziell nur für flache Dreiecke.


Und warum missbrauchst du ihn dann?

Kurt


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 Betreff des Beitrags: Re: unklarer Term c + v und ein Problem
BeitragVerfasst: So 22. Sep 2013, 12:52 
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Registriert: Do 19. Sep 2013, 21:49
Beiträge: 217
@ julian_apostata und Kurt

Ich bitte Sie beide etwas zur Eingangsproblematik zu schreiben.
Allgemeine Erwägungen sind hier nicht die Frage, das zerfasert nur die Diskussion, und schon gar nicht möchte ich
hier eine Fehde verfolgen müssen.

Im Eingang des Threads schrieb ich klar, es wird erst einmal nur ANGENOMMEN es gelte c + v.
Diese Annahme wurde dann in einem Aufbau gedanklich durchgespielt und dann mit den Beobachtungen
in der Realität verglichen. Sollten Sie Fehler in meinem Ausführungen gefunden habe, bin ich über Themenbezogene!
Antworten immer dankbar.

Guten Tag


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 Betreff des Beitrags: Re: unklarer Term c + v und ein Problem
BeitragVerfasst: So 22. Sep 2013, 13:25 
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Registriert: Di 30. Dez 2008, 13:05
Beiträge: 3221
Wohnort: Graz
Guten Tag hat geschrieben:
Im Eingang des Threads schrieb ich klar, es wird erst einmal nur ANGENOMMEN es gelte c + v.

Welches "v" - also was bewegt sich? Die Lichtquellen? Die Punkte M... ?
Auch ist nicht zu verstehen, was der Überlagerungspunkt P bedeuten soll. Ein gelber Lichtstrahl, der einen blauen kreuzt, bleibt gelb und der blaue bleibt blau (Superpositionsprinzip). Sie sprechen ja von gerichteten Strahlen. Additive Farbmischung gibt es auf jedem Punkt M, wenn beide Strahlen auftreffen. Wodurch sollt sich die Reihenfolge dieses Auftreffens ergeben oder ändern? Kommt gelb zuerst, leuchtet der Punkt gelb, kommt blau dazu, wird's grün, fällt gelb weg, wird's blau - wo ergibt sich der Beweis für c=const?
Sorry, Ihre Frage ist absolut unverständlich - jedenfalls für mich! Geht es etwas präziser?

Grüße
Harald Maurer


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 Betreff des Beitrags: Re: unklarer Term c + v und ein Problem
BeitragVerfasst: So 22. Sep 2013, 13:53 
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Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58
Beiträge: 11188
Harald Maurer hat geschrieben:
Additive Farbmischung gibt es auf jedem Punkt M, wenn beide Strahlen auftreffen.

Additive Farbmischung ist lediglich eine subjektive Wahrnehmung des menschlichen Auges. Physikalisch mischen sich Farben (Frequenzen) nicht.
.
.


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 Betreff des Beitrags: Re: unklarer Term c + v und ein Problem
BeitragVerfasst: So 22. Sep 2013, 14:08 
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Administrator

Registriert: Di 30. Dez 2008, 13:05
Beiträge: 3221
Wohnort: Graz
Ernst hat geschrieben:
Additive Farbmischung ist lediglich eine subjektive Wahrnehmung des menschlichen Auges. Physikalisch mischen sich Farben (Frequenzen) nicht.

Physikalisch gibt es auch die Farben nicht. Da aber "Guten Tag" von gelb und blau schreibt, nehme ich an, dass er dies im Sinne subjektiver Wahrnehmung bzw. Interpretation in unserem Gehirn meint. Unterschiedliche Frequenzen auf eine Fläche gestrahlt ergeben unterschiedliche Farbeindrücke - und das nennt man eben additive Farbmischung.
Aber verstehst Du, wonach "Guten Tag" eigentlich fragt?

Grüße
Harald Maurer


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