Das Michelson-Morley-Experiment

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Das Michelson-Morley-Experiment

Beitragvon Harald Maurer » Mo 28. Okt 2013, 00:16

Guten Tag hat geschrieben:Sie irren sich. So ziemlich am Ende von Einsteins Arbeit finden Sie, was er bezüglich Elektronen und deren Massen schreibt. Und da einem Elektron auch in der modernen
Physik eine Masse zugeordnet wird, ist das keine veraltete Modellvorstellung.


Siehe z.B.:
http://de.wikibooks.org/wiki/Spezielle_ ... _der_Masse
In Memoriam: Die so genannte Relativität der Masse
Ein im System S' ruhender Körper werde unter Einwirkung einer Kraft in Richtung der X' -Achse beschleunigt. Betrachtet man diesen Vorgang vom System S aus und untersucht ihn mathematisch, so findet man, dass für einen Beobachter im System S der Körper eine größere Masse zu haben scheint als für einen Beobachter im System S’ . Mit zunehmender Geschwindigkeit scheint seine Masse für einen Beobachter in S unbeschränkt zu wachsen und würde bei Lichtgeschwindigkeit unendlich groß werden. Außerdem scheint der Körper bei Beschleunigung in Bewegungsrichtung eine andere, und zwar wiederum größere Masse zu haben, als bei Beschleunigung quer zur Bewegungsrichtung. Für diese beiden »scheinbaren Massen« wurden lange Zeit die von H. A. Lorentz geprägten Begriffe »longitudinale Masse« und »transversale Masse« gebraucht. Sie sind durch die Ergebnisse der Speziellen Relativitätstheorie hinfällig geworden und werden kaum mehr benutzt. Dagegen haben die Begriffe »Ruhemasse« und »relativistische Masse« (und einige andere) bis heute überlebt, obgleich sie genau so obsolet sind. Denn in Wirklichkeit ändert sich die Masse des Körpers nicht; sie ist eine dem Körper immanente Eigenschaft, die vom Bezugssystem unabhängig ist - genau so wie die elektrische Ladung eines Elektrons. Was sich für einen Beobachter in S (gegenüber einem solchen in S' ) tatsächlich ändert, ist die kinetische Energie des Körpers, die er infolge seiner Geschwindigkeit für einen Beobachter in S besitzt. Wie Albert Einstein in seiner zweiten Veröffentlichung zur Speziellen Relativitätstheorie gezeigt hat (A. Einstein, Ist die Trägheit eines Körpers von seinem Energieinhalt abhängig?, Annalen der Physik 18, 1905), vergrößert sich die Trägheit eines Körpers mit seinem Energieinhalt. Dies wirkt sich zwar so aus, als hätte sich seine Masse vergrößert, aber der Massenzuwachs mE ist die Masse seiner Energie E, und zwar gilt m_E=E/c².
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Aber wenn Sie glauben wollen, man könne durch Wechsel eines Bezugssystems Masse erzeugen, nur zu! Vielleicht bekommt man ein Patent darauf!

Grüße
Harald Maurer
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Re: Das Michelson-Morley-Experiment

Beitragvon Ernst » Mo 28. Okt 2013, 12:15

Guten Tag hat geschrieben:@ Ernst
Der physikalische Gehalt der LT ist der von mir beschriebene.

Einen Quatsch hast du beschrieben.

t'=(t-vx/c²)gamma
mit x'=(x-vt)gamma; x=vt+x'/gamma
t'=(t-(vt+x'/gamma)v/c²)gamma
t'=(t--tv²/c²-x'v/(gamma*c²))gamma

t'= [t(1-v²/c²)-x'v/(gamma*c²)]gamma

liefert für ein in S gegebenes t in S' ein t', welches von x' abhängig ist.
Das bedeutet, daß bei einem gegebenen t in S' an jeder Stelle x' eine unterschiedliche Zeit t' vorhanden ist.
Was natürlich physikalisch Unsinn ist.

Wenn Du oder sonstwer das nicht versteht, sollte er nochmal im Mathematikbuch Klasse 10 nachschlagen.
Deine Erklärung ist mehr als peinlich für jemanden, der vorgibt, ein wenig von Mathematik/Physik zu verstehen. Jeder Gymnasiast steckt dich in die Tasche.
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Zuletzt geändert von Ernst am Fr 1. Nov 2013, 13:50, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Das Michelson-Morley-Experiment

Beitragvon contravariant » Mo 28. Okt 2013, 23:28

Harald Maurer hat geschrieben:Es gibt in der SRT keine Massenzunahme! Die Masse ist eine Lorentzinvariante (Skalar!). Und es gibt auch keine kleinen Elektrönchen, die um den Kern kreisen. Dieser Versuch, die SRT für die Farbe des Goldes verantwortlich zu machen, hat keinerlei Erklärungswert, wenn man dazu veraltete Modellvorstellungen verwendet!

Welches sind denn die aktuellen Modellvorstellung, di die Farbe von Gold korrekt vorhersagen?
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Re: Das Michelson-Morley-Experiment

Beitragvon Jocelyne Lopez » Di 29. Okt 2013, 06:29

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Und die Farbe von Himbeermarmelade?
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Re: Das Michelson-Morley-Experiment

Beitragvon All » Di 29. Okt 2013, 08:40

Nur mal so.

Welche Farbe hat die Farbe?

Gut, dass wir darüber gesprochen haben.
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Re: Das Michelson-Morley-Experiment

Beitragvon Jocelyne Lopez » Di 29. Okt 2013, 09:56

All hat geschrieben:
Nur mal so.

Welche Farbe hat die Farbe?



Ich schlage Dir eine Antwort als Sprachspezialist vor:

Die Farben sind nur Worte, die keine Auskunft über die reale Farbe eines Gegenstandes geben, aus dem guten Grund, weil ein Gegenstand keine absolute Farbe hat. Die Farbe eines Gegenstandes ist lediglich eine sprachliche Konvention in einer Menschengemeinschaft.

Nehmen wir meinetwegen eine steinzeitliche Menschengemeinschaft an, wo die Mitglieder von Geburt an genetischbedingt ganz unterschiedliche Farbwahrnehmungen hätten: die Wahrnehmungsmechanismen der Farbskala in ihren jeweilige Sehorganen wären meinetwegen jeweils total „verrutscht“. Ich meine, die Mitglieder dieser Gemeinschaft werden es nie einzeln oder gemeinsam merken und feststellen können, dass sie individuell ganz unterschiedliche Farben wahrnehmen. Und zwar deshalb, weil wir nur eine einzige Möglichkeit zur Verfügung haben, um Farben zu beschreiben: Die Sprache.

Und das Erfinden bzw. das Lernen der Sprache erfolgt immer nach derselben einfachen Methode, es gilt auch eben für die Farben: Farben werden jeweils mit ursprünglich willkürlich gewählten Lauten bezeichnet: rot, blau, gelb, grün… Um eine bestimmte Farbe mit einem bestimmten Wort zu assoziieren gibt es eben nur eine einzige, konkrete, ganz pragmatische Methode:

- Man wählt ursprünglich in der Außenwelt irgendein Gegenstand aus, meinetwegen eine Apfelsinne.
- Man vereinbart kollektiv, dass jeder die Farbe dieses Gegenstandes mit dem Wort „orange“ bezeichnen wird.
- Jeder merkt sich jeweils für sich selbst die Farbe dieses Gegenstandes, die er individuell nun mal immer gleich sehen wird, und merkt sich auch dabei das kollektiv vereinbarte Wort dafür.
- Beim Bezeichnen eines neuen orangefarbigen Gegenstandes in der Außenwelt wird jeder jeweils per Vergleich mit der ursprünglichen Farbe der (Muster) Apfelsinne nun mal fehlerfrei das vereinbarte Wort „orange“ benutzen.

Das Benutzen dieses Wortes ist jedoch total unabhängig von den jeweiligen Farben, die jeder individuell dafür sieht, es ist nur eben eine Vereinbarung. Es muss auch nicht zweckmässigerweise gleiche oder zumindest stark ähnliche Farbwahrnehmungen sein: es funktioniert auch, wenn jeder individuell ganz deutlich unterschiedliche Farben sieht. Bloß kann es keiner merken.

Angenommen Du bist 15 Monaten alt und Du betrachtest einen roten Ball in deiner Hand. Deine Mutter sagt: "Der Ball ist grün", um Dir das Sprechen beizubringen, und weil der Ball grün ist. Du siehst ihn rot, mit deinen einmaligen Augen, die weder die Augen Deiner Mutter noch die Augen irgendeines anderen Menschen auf der Welt sind. Du siehst ihn rot, aber Du wirst sagen: "Der Ball ist grün". Und keiner wird etwas merken, weder Du, noch deine Mutter, noch irgendjemand auf der Welt. Du wirst auch dann nie ein Fehler machen: Wenn man Dir sagen wird: "Gib mir den grünen Ball" wirst Du den roten Ball geben. Kein Fehler. Wenn ich aber nur ein paar Minuten die Möglichkeit hätte, die Welt mit Deinen Augen zu sehen - es ist zwar nicht möglich, aber nehmen wir es an - dann wäre ich plötzlich in einer ganz anderen Welt, oder zumindest einer seltsamen und fremden Welt, zum Beispiel mit rotem Gras. Dieselbe Welt jedoch, wo ich vorher war, aber mit anderen Augen.
Wir werden nie die absolute Wahrheit der Welt erfahren können.

Die Wahrnehmung der Farben ist ohne Meßinstrument relativ, genauso wie die Wahrnehmung der Formen oder der Lauten oder der Zeit: jede sinnliche Wahrnehmung ist relativ. Einstein meinte, es für entdeckt zu haben... ;)

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Das Michelson-Morley-Experiment

Beitragvon All » Di 29. Okt 2013, 10:06

Harald Maurer hat geschrieben:Es gibt in der SRT keine Massenzunahme! Die Masse ist eine Lorentzinvariante (Skalar!). Und es gibt auch keine kleinen Elektrönchen, die um den Kern kreisen. Dieser Versuch, die SRT für die Farbe des Goldes verantwortlich zu machen, hat keinerlei Erklärungswert, wenn man dazu veraltete Modellvorstellungen verwendet!


Alle Modellvorstellungen die als Grundlage die Bewegung haben sind veraltet, wenn man das Universum beschreiben will. Sie haben zwar einen mechanischen Nutzwert, können aber nicht zu weiteren Erklärungen herangezogen werden, weil Bewegung nur ein Effekt ist und selbst keine Wirkung haben kann. Bewegung ist ein Effekt von Spannung, Druck, Dichte und hat damit keinen Anspruch auf Eigenständigkeit.

Diese Grundlagen, die wir ersatzweise für das Modell Bewegung verwenden können, haben den Vorteil, dass sie reale „Wirkungen“ (Entstehung) auslösen können und nicht nur „Eigenschaften“ (Funktion, Bewegungen) haben.

Die vorausgesetzten "Entitäten" wären.


1. Spannung

2. Druck (kommt mir irgendwie bekannt vor ;) )

3. Dichte

Zu 1 wäre das elektrische Universum. Ist die Spannung, die letztlich auch als „Fluss“ beschrieben werden kann zu hoch, erhält die Spannung eine Störung (Kurzschluss), die sich in sichtbare Materie entwickelt. Diese „ sichtbare Materie“ versucht wieder in den alten Fluss (Zustand) zu kommen und gibt das „gestörte“ Spannungsverhältnis (sichtbare Materie) wieder in Form von spannungsgeladenen „Teilchen“ an den überall vorhandenen Fluss ab.

Das was ich zu 1 philosophisch „beschrieben“ habe, lässt sich mit anderen Worten auf die Wirkungen zu 2. und 3. übertragen.

Letztlich sind sich die Punkte 1-3 auch kompatibel und können miteinander verflochten werden.

Unterstellt man der Spannung einen maximalen als auch minimalen Grenzwert (der real gar nicht da ist), der aber auch gemessen werden kann, so können sich auch Mathematiker an diesem Universum auslassen bis die Schädeldecke platzt.

Die Mathematiker benötigen ja nun mal gewissermaßen einen maximalen als auch minimalen Wert, um etwas beschreiben zu können. Dieser Wert existiert aber nicht tatsächlich, weil er lediglich eine Randerscheinung ist. Zwischen diesen beiden Randerscheinungen bewegt sich das „Universum“ und kann dann lokalisiert werden, wenn eine "Störung" eintritt.





Ich möchte auch noch mal etwas zum diesem Forum loswerden. Hier gibt es „Leute“ die lassen sich nicht instrumentalisieren. Und das ist gut so.

Mehr schreibe ich mal nicht.

Gruß

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Re: Das Michelson-Morley-Experiment

Beitragvon All » Di 29. Okt 2013, 10:43

Jocelyne Lopez hat geschrieben:Die Wahrnehmung der Farben ist ohne Meßinstrument relativ, genauso wie die Wahrnehmung der Formen oder der Lauten oder der Zeit: jede sinnliche Wahrnehmung ist relativ. Einstein meinte, es für entdeckt zu haben... ;)



Unsere Wahrnehmung ist nicht relativ. Sie bildet erst mal ein Gesamtbild ab. Neugeborene sehen z.B. erst mal nur ein Gesamtbild und müssen lernen die Gefahren zu orten, also ins Verhältnis zu setzen. Wahrnehmung ist auf den zweiten Blick erst als relativ anzusehen.

Sprache ist garantiert relativ, weil Sie gedachte Beziehungen zueinander ins Verhältnis setzt.

Sprache ordnet sozusagen die Wahrnehmung. Worüber wird Sprache geordnet? Über Worte. Nun ja, letztlich sind alles nur Worte.


Wen meinst du mit Sprachspezialist? Dich selbst oder mich? Die Aussage ist missverständlich. Ich selbst habe mich nie als Sprachspezialist bezeichnet. Das war jemand anders.



Gruß

All
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Re: Das Michelson-Morley-Experiment

Beitragvon Jocelyne Lopez » Di 29. Okt 2013, 11:27

All hat geschrieben:
Wen meinst du mit Sprachspezialist? Dich selbst oder mich? Die Aussage ist missverständlich. Ich selbst habe mich nie als Sprachspezialist bezeichnet. Das war jemand anders.


Ich meinte Dich, weil Du Dich offensichtlich viele Gedanken über die Sprache bzw. die Kommunikation über die Sprache gemacht hast.

Ich bin selbst keine Sprachspezialistin, obwohl die Problematik der Sprachen wohl eine besondere Rolle in meinem Leben per Zufall gespielt hat, als ich praktisch ohne schulische Vorbereitung und Begleitung ins kalte Wasser springen musste, als ich nach Deutschland als Erwachsene zog. Das war dadurch in gewisser Maße ein Prozess wie das späte Erlernen einer zweiten Muttersprache, wobei ganz andere Schwierigkeiten und Überlegungen dabei auftauchen als bei Kleinkindern.

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Das Michelson-Morley-Experiment

Beitragvon All » Di 29. Okt 2013, 12:03

@ Jocelyne


Du siehst aber doch an deiner eigenen Aussage , was Sprache mit uns macht. Entgegen meiner eigenen Einschätzung bezeichnest du mich als Sprachspezialist, weil irgendjemand mal in mehrfach in diese Richtung argumentiert hat. Ich werde auf einmal etwas, was ich gar nichts sein will und auch gar nicht bin.

Bitte nicht falsch verstehen, ich nehme dir das nicht übel, möchte deine Aussage aber nutzen, um zu zeigen, mit welchen einfachen Mitteln man Menschen manipulieren kann und wie alles weiter verwendet wird. Ziel ist oftmals, dass etwas hängen bleibt. In meinem Fall aber nicht weiter tragisch und unwichtig.

Genau dieses Muster wurde doch bei dir verwendet, um dir Dinge unterzujubeln, die du nie gesagt hast. Ziel war die Diskreditierung, die später dann genutzt wurde, um gegen dich vorzugehen.


Gruß

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