HD116657 hat geschrieben:Jocelyne Lopez hat geschrieben:Ja, Philipp Lenard zum Beispiel auch:
http://de.wikipedia.org/wiki/Philipp_LenardSeit wann ist es aber ein Nachweis des Antisemitismus, die wissenschaftlichen Arbeiten von Philipp Lenard zu zitieren?
wissenschaftlich Arbeit........... - in welchen Jahr hat Kawi Schneider Nobelpreis für Physik bekommen?
Richter würden hier nicht beurteilen wollen, ob eine fachliche Arbeit von einem Nobelpreisträger geschrieben wurde oder von sonst jemandem, das interessiert sie überhaupt nicht: Sie hätten hier nur zu beurteilen, ob in dieser Arbeit antisemitische Äußerungen getätigt wurden, ob man sie sich zu eigen gemacht hat und ob man ein ----- ist, wenn man diese Arbeit verlinkt.
Die Richter wollen übrigens nicht die ganze Arbeit lesen, sie haben was Anderes zu tun, sie wollen nur die fraglichen Äußerungen vorgelegt haben. Sind also in dieser Arbeit antisemitische Äußerungen getätigt worden? Welche?
Genauso wenig würden sich die Richter mit dem wissenschaftlichen Werk des Nobelpreisträgers Philipp Lenard beschäftigen wollen. Sie würden nur fragliche Äußerungen genau zitiert bekommen und dabei beurteilen, ob man sie sich beim Zitieren zu eigen gemacht hat. Also welche antisemitische Äußerungen von Philipp Lenard haben wir zitiert und uns zu eigen gemacht? Hier noch einmal unsere Vorstellung der Kritik der Relativitätstheorie von Philipp Lenard:
http://www.kritik-relativitaetstheorie. ... d-urather/Ich erinnere nämlich daran, dass Eures "
Netzwerk auf der Achse der Vernunft im deutschsprachigen Raum" RelativKritisch ganz besonders auf unsere Vorstellung der Kritik der Relativitätstheorie von Philipp Lenard zurückgreift, um unsere antisemitische und nazistische Motivation "nachzuweisen". Siehe zum Beispiel die Vorstellung des "
Projekts RelativKritisch" durch den Mitbegründer Dr. Joachim Schulz in seinem Blog bei Sci-Log 2012:
Herzliche Glückwunsch RelativKritisch:
Zitat Dr. Joachim Schulz:
[...] Vor genau sechs Jahren entstand das Forum von RelativKritisch als Reaktion auf eine kleine Gruppe überzeugter Gegner der Relativitätstheorie, die damals die wissenschaftliche Forenwelt mit destruktiven Diskussionen überzogen haben. Als einer der ersten angemeldeten User im Forum, möchte ich heute die Gelegenheit ergreifen, dem Team von RelativKritisch herzlich zum erfolgreichen Aufbau des damals spontan gegründeten Projektes zu gratulieren.
[...]
Die Arbeit mit RelativKritisch hat aber auch gezeigt, wie wenig die fachliche Auseinandersetzung mit solchen Strömungen reicht. Es ist der Verdienst von RelativKritisch, historische Zusammenhänge aufzudecken und die Tradition der Einstein-Kritker zu beleuchten. Hier zeigte das RelativKritisch-Team eine sozialwissenschaftliche Kompetenz, die rein sachlich argumentierenden Physikern oft fehlt.
Geradezu erschreckend ist es, wie direkt sich einige der Relativitätskritiker auch heute noch antisemitischer Diskussionsschemata aus der Zeit der Deutschen Physik bedienen und wie wenig Distanz andere zu übelsten Nazis wie Phillipp Lenard zeigen, wenn sie sie als Autoritäten gegen die Relativitätstheorie heranziehen können. Kritik an Einstein war nie eine rein fachliche Angelegenheit. Antisemitische Propaganda gegen die Person Einsteins wurde und wird oft mit Kritik gegen die von ihm geprägte physikalische Theorie vermengt.[...]
Die hier erwähnte "
kleine Gruppe überzeugter Gegner der Relativitätstheorie" waren die Mitglieder des ehemaligen Vereins GFWP e.V. (siehe
Über uns), die in der Tat massiv und einzeln aus diesem "Netzwerk" mit Verleumdungen über Antisemitismus, Rassismus und Rechtsextremismus und mit sonstigen schwerwiegenden Persönlichkeitsrechtsverletzungen seit 2006 geradezu überschüttet wurden, bis heute noch, und bis heute noch online.
Es wäre also sehr wichtig, vor Gericht den Nachweis zu bringen, dass das Zitieren des wissenschaftlichen Werks von Philipp Lenard für eine antisemitische, rassistische und rechtsextremistische Gesinnung zeugt. Sonst könnte es vor Gericht für Euch empfindlich unangenehm werden, würde ich davon abraten.
Jocelyne Lopez