Äther als Analogie zu den Verhältnissen in Luft

Hier werden diverse Äthermodelle diskutiert

Re: Äther als Analogie zu den Verhältnissen in Luft

Beitragvon ungläubige » Mo 19. Jan 2009, 23:06

Lieber Gerhard Kemme

habe mir das nun durchgelesen. Ich spinne das einmal weiter. Die Schallgeschwindigkeit in einem Gas = sqrt (k*R*T). Für einatomige Gase ist k=1.66
R=Gaskonstante= 8134J/(kgK*Mg)
c²=kRT/Mg. Bei T=300 K (!) daraus Mg=kRT/c² macht dann für den Äther ein Mg von 4,6e-11 aus, was dann einer Masse von Mg*mp=7,7e-38 kg/Ätherteilchen entspricht.

Der Haken daran ist aber dann die starke Temperaturabhängigkeit von c!

Bei Deiner Ätherdichte von 1,6e-12 kg/m³ resultiert dann ein durchschnittlicher Ätherpartikelabstand von ca. 3,7nm

E=mc²=hf. Daraus ergibt sich f für das Teilchen zu f=mc²/h=1,04e13 Hz und das entspräche einem Photon mit einer Wellenlänge von 29my, was einer Temperatur von 125 K entspräche.

Den Druck dieses Äthergases kann man auch ausrechnen. p=rho*R/Mg*T und das ist dann 0,87 bar. Bei 300 K ;)

Lieben Gruß
die ungläubige
ungläubige
 
Beiträge: 40
Registriert: Mi 7. Jan 2009, 18:23

Re: Äther als Analogie zu den Verhältnissen in Luft

Beitragvon Gerhard Kemme » Mi 21. Jan 2009, 19:18

ungläubige hat geschrieben:Die Schallgeschwindigkeit in einem Gas = sqrt (k*R*T). Für einatomige Gase ist k=1.66
R=Gaskonstante= 8134J/(kgK*Mg)
c²=kRT/Mg. Bei T=300 K (!) daraus Mg=kRT/c² macht dann für den Äther ein Mg von 4,6e-11 aus, was dann einer Masse von Mg*mp=7,7e-38 kg/Ätherteilchen entspricht.


Was ist hier mit "Mg" gemeint??

mfg
Gerhard Kemme
 
Beiträge: 1136
Registriert: Mi 31. Dez 2008, 19:19
Wohnort: Hamburg

Re: Äther als Analogie zu den Verhältnissen in Luft

Beitragvon Sebastian Hauk » Mi 21. Jan 2009, 21:05

Hallo,

laut wikipedia gibt es dafür folgende Möglichkeiten:

http://de.wikipedia.org/wiki/MG

Gruß

Sebastian
Sebastian Hauk
 
Beiträge: 1134
Registriert: Do 1. Jan 2009, 13:35

Re: Äther als Analogie zu den Verhältnissen in Luft

Beitragvon ungläubige » Mi 21. Jan 2009, 21:32

Gerhard Kemme hat geschrieben:
ungläubige hat geschrieben:Die Schallgeschwindigkeit in einem Gas = sqrt (k*R*T). Für einatomige Gase ist k=1.66
R=Gaskonstante= 8134J/(kgK*Mg)
c²=kRT/Mg. Bei T=300 K (!) daraus Mg=kRT/c² macht dann für den Äther ein Mg von 4,6e-11 aus, was dann einer Masse von Mg*mp=7,7e-38 kg/Ätherteilchen entspricht.


Was ist hier mit "Mg" gemeint??

mfg


Molekulargewicht oder Atomgewicht :D
ungläubige
 
Beiträge: 40
Registriert: Mi 7. Jan 2009, 18:23

Re: Äther als Analogie zu den Verhältnissen in Luft

Beitragvon scharo » Do 22. Jan 2009, 17:23

Hallo Uwe,

„Wie das? Erst mittels eines Teilchens (bzw. deren größerer Summe in Form eines Hirns) läßt sich doch ein Kraftfeld nachweisen.“

Etwas hast Du missverstanden. Ich schrieb nicht über klassische Physik und uns bekannte Materie, sondern über die Struktur des fabelhaften wellenübertragenden Äthers. Und noch weiter über Äthervorstellungen, wo sogar Kraftfelder mittels Ätherstruktur erklärt werden sollen.


Hallo Gerhard,

„Nach meiner Kenntnis bezeichnet der Begriff Kraftfeld eine Abbildung, welche Punkten des Raumes die physikalische Größe Kraft in Newton zuordnet.“

Diese Formulierung stammt aus der Schulphysik, ist nur eine verwegene Verlegenheitserklärung, statt zuzugeben, dass sie von dem Phänomen Kraftfeld nicht die geringste Ahnung hat. Sonst weiß jeder, was sich unter den Begriff „Kraftfeld“ verbirgt – ein unbegreifliches Phänomen, das kein Mensch bislang und nicht mal im Ansatz erklären kann.

„Insofern immer wieder das plädoyer für die Annahme einer Existenz von elastisch verbundenen Ätherteilchen - schön anschaulich und erklärt alles.“

Anschaulich schon, besonders als Analogon z. Luft, erklärt aber nichts, eher umgekehrt – zum völlig unbekannten Kraftfeld auch noch fabelhafte Teilchen, die mal ohne, mal mit Masse sein sollen, von denen man nichts merkt, die nur zusätzliche Probleme mit Reibung, Wärme usw. hinter sich ziehen, die weit davon entfernt sind, das Licht erklären zu können.

Viele Grüße
Ljudmil
scharo
 
Beiträge: 688
Registriert: So 4. Jan 2009, 09:06
Wohnort: Niederbayern

Re: Äther als Analogie zu den Verhältnissen in Luft

Beitragvon uwebus » Do 22. Jan 2009, 17:46

scharo hat geschrieben:Etwas hast Du missverstanden. Ich schrieb nicht über klassische Physik und uns bekannte Materie, sondern über die Struktur des fabelhaften wellenübertragenden Äthers. Und noch weiter über Äthervorstellungen, wo sogar Kraftfelder mittels Ätherstruktur erklärt werden sollen.


Ljudmil,

du kommst beim Äther nicht um eine philosophische Deutung umhin, einfach weil das der letzte "Baustein" ist, auf den man die Physis, also das Universum, zurückführen kann, wenn man nicht den Energieerhaltungssatz aufgeben will und bei den Göttern Zuflucht sucht.

Die einfachste Art ist m.E. die Erklärung über ein Energiequantenfeldmodell in Form von räumlich endlich ausgedehnten dynamischen Wirkungsquanten. Das Wirkungsquantum ist die Urform des Universums, weiter läßt sich Physis nicht deduzieren, ohne Körper und Geist, sprich Energie und Evolutionsprinzip, zu trennen.
Ich weiß, daß es Physikern nicht gefällt, hier auf Metaphysik zurückzugreifen, aber eine Größe ist einfach als Ursprung zu postulieren, ohne die geht gar nichts.

Gruß
uwebus
 
Beiträge: 24
Registriert: Do 1. Jan 2009, 16:27

Re: Äther als Analogie zu den Verhältnissen in Luft

Beitragvon scharo » Do 22. Jan 2009, 18:38

Hallo Uwe,

nichts gegen Deine Ausführungen. Worauf ich mich beziehe ist, warum muss auch den leeren Raum mit fabelhaften Teilchen bevölkert werden. O.K. der Raum ist von Kraftfelder, dessen Quellen uns bekannt sind, durchsetzt. Will man dann diese Kraftfelder durch die Teilchen ersetzen – dann ist es aberwitzig, erneuert zwischen diesen Teilchen ein Kraftfeld zu postulieren.
Ein Wirkungsquantum sagt mir nur eine bestimmte Menge Energie. Hast Du irgendwo eine Menge Energie als selbständiges Etwas gesehen :?: Und das Wirkungsquantum (nicht Deines) hat sich doch als ein massebehaftetes Teilchen erwiesen.

„Ich weiß, daß es Physikern nicht gefällt, hier auf Metaphysik zurückzugreifen,“

Sag das nicht! Gerade die Physiker lieben die Metaphysik, das nennt man heutzutage „moderne Physik“. :lol:

„aber eine Größe ist einfach als Ursprung zu postulieren, ohne die geht gar nichts.“

Die gibt es – die Quarks. Und ich bin fest überzeugt, dass es sich nicht um einen, sondern um mindestens 3 verschiedene Grundbausteine handeln muss, sonst ist die Vielfalt der Natur unerklärlich. Dazu natürlich die (zwei) Kraftfelder.

Gruß
Ljudmil
scharo
 
Beiträge: 688
Registriert: So 4. Jan 2009, 09:06
Wohnort: Niederbayern

Re: Äther als Analogie zu den Verhältnissen in Luft

Beitragvon Gerhard Kemme » Do 22. Jan 2009, 23:01

ungläubige hat geschrieben:habe mir das nun durchgelesen. Ich spinne das einmal weiter. Die Schallgeschwindigkeit in einem Gas = sqrt (k*R*T). Für einatomige Gase ist k=1.66
R=Gaskonstante= 8134J/(kgK*Mg)
c²=kRT/Mg. Bei T=300 K (!) daraus Mg=kRT/c²

Damit deine Angaben auch für jeden Leser klar rüber kommen, will ich zumindest versuchen, sie etwas detaillierter darzustellen, sonst haben wir keine Gesprächsbasis.
Die Schallgeschwindigkeit in einem Gas errechnet sich - wie bereits angegeben - aus:
c²=k*R*T/Mg
Wobei:
k=1,66 ohne Einheit Adiobatenexponent
R=8134 j/kmol*K universelle Gaskonstante aus R=k_B*N_A mit k_B ist Boltzmann-Konstante und N_A ist Avogadrozahl
T=273,15 °K absolute Temperatur
Mg=32 Molekulargewicht von Sauerstoffmolekülen O²

Somit:
c²=1,66*8134J/(kmol*k)*273,15K/32kg/kmol= 115255,9839m²/s²
c=339,49 m/s {mit J/kg=Nm²/(Ns²)=m²/s²}

ungläubige hat geschrieben:macht dann für den Äther ein Mg von 4,6e-11 aus, was dann einer Masse von Mg*mp=7,7e-38 kg/Ätherteilchen entspricht.

Ganz so schnell würde ich diese Übertragung auf den Äther nicht machen wollen. Man kann eventuell etwas Ähnliches für die Ätherteilchen versuchsweise einmal entwerfen, d.h. einfach so tun, als wären das kleine Moleküle und dann statt der Schallgeschwindigkeit die Lichtgeschwindigkeit errechnen.

mfg
Gerhard Kemme
 
Beiträge: 1136
Registriert: Mi 31. Dez 2008, 19:19
Wohnort: Hamburg

Re: Äther als Analogie zu den Verhältnissen in Luft

Beitragvon Gerhard Kemme » Di 27. Jan 2009, 23:42

Wenn das Modell eines unbekannten Phänomens entworfen ist, möchte man es durch Quantifizierungen zu einer rechenbaren Theorie ausweiten.
In dem vorliegenden Äthermodell für die Übertragung von Licht durch den Weltraum wird von der Ähnlichkeit der Übertragung von Schallwellen in der Lufthülle ausgegangen, d.h. nachfolgend sollen immer mehr physikalische Begriffe bezüglich Luft/Schall auf das Phänomen Äther/Licht übertragen werden.
Die Dichte des freien Weltraum war mit rho_Ä=1,6*10^-12 kg/m³ berechnet worden.
Die Temperatur sei 1 Kelvin.
Stellt man sich eine 300 000 km lange Säule mit dem Querschnitt 1 m² vor, d.h. 3*10^8 Würfel mit 1 m³ im Weltall übereinandergestapelt, dann hätte man eine Masse dieser Säule mit m=3*10^8m³*1,6*10^-12 kg/m³=0,00048 kg = 0,48 g
Will man jetzt den Ätherdruck in 100 km Höhe errechnen, so stellt man sich die gesamte Säule vom Mond her bis zur Erde reichend vor, so dass sie per Massenanziehung mit F_G=y*m_Erde*m_Ätherwürfel/r² berechnet werden kann. Somit F_G=(6,67*10^-11*5,98*10^24*4,8*10^-4)/(6,37*10^6+10^5)²=0,004573 N =4,573*10^-3 N Man hätte also einen "Ätherdruck" in 100 km Höhe von 0,00457 N/m² oder p=0,00457 Pa.
Jetzt wird einfach angenommen, dass ein Lichtsignal im Äther einem Schallsignal in Luft entspricht, d.h. c=3*10^8 m/s
Mit Hilfe der zuvor bereits erwähnten Formel nunmehr für Äther: c²_Ä=k*p/rho_Ä kann der Adiabatenexponent k errechnet werden: k=c²_Ä*rho_Ä/p; k=(3*10^8)²*1,6*10^-12/0,00457=3,15098*10^7
Zur Berechnung der speziellen Gaskonstante für "Äther" wird die Formel: c²_Ä=k*R_Ä*T verwendet und man erhält R_Ä=c²_Ä/(k*T); R_Ä=(3*10^8)²/(3,15098*10^7*1)=2,856254245*10^9 j/(kmol*K)

Wenn man dies Interpretiert, dann würde man davon ausgehen, dass sich eine riesige Zahl Ätherteilchen in einem kmol befinden, wobei jedes eine bestimmte Energie enthält, so dass ein Kilogramm Space, was ziemlich viel Raum umfasst, dann auch eine ziemliche Energie enthalten würde, was sich allerdings nach außen nicht bemerkbar macht.

mfg

Alles nur begründete Annahmen *** Alles nur begründete Annahmen *** Aller nur begründete Annahmen
Gerhard Kemme
 
Beiträge: 1136
Registriert: Mi 31. Dez 2008, 19:19
Wohnort: Hamburg

Re: Äther als Analogie zu den Verhältnissen in Luft

Beitragvon Gerhard Kemme » Sa 14. Feb 2009, 19:39

Der hier vertretene methodische Ansatz zur Bestimmung des Übertragungsmediums für Licht oder allgemein elektromagnetische Wellen, geht von der Schallübertragung im Medium Luft aus.
Im Zuge dieser Erarbeitung merkt man, dass das herkömmliche Verständnis der Schallerzeugung und Schallübertragung den physikalischen Sachverhalt nur sehr unzureichend trifft. Allerdings zeigt sich bei weiterer Beschäftigung mit diesem Themenbereich, dass die Ähnlichkeiten zwischen Schall- und Lichtübertragung gravierend sind.

Einige Ergebnisse aus der Beschäftigung mit dieser Thematik:

Meistens wird als untere Hörschwelle ein Druck von p_min=2*10^-5 Pa angegeben und als obere p_max=1,5*10^2 Pa. Wer jetzt denkt, es bedürfte einer rhythmischen Luftdruckschwankung von z.B. 6,45*10^-3 Pa, um einen Ton zu hören, der täuscht sich, denn dieser Wert entspräche etwa dem Luftdruck, welchen man spürt, wenn man sich bei einer Geschwindigkeit von 0,1 m/s mit Ohr nach vorn bewegt - und da hört man nix, was als signifikant angesehen werden kann.

Zur Erzeugung eines Schallsignals kann man sich einen frei beweglichen Kolben mit z.B. 1 m² Vorderfläche vorstellen. Wenn man diesen Kolben bewegt, so kann der Druck vor dem Kolben errechnet werden. Hierzu dient die Formel F_w=1/2*rho*c_w*A*v², wobei dann die Luft rho=1,29 kg/m³, A=1 m², cw=1 sein soll. Nimmt man also eine Geschwindigkeit dieses Kolbens von 0,1 m/s, so hätte man eine Luftwiderstandskraft von F_w=0,00645 N, d.h. p=0,00645 N/m²=0,00645 Pa errechnet. Jetzt könnte man weitere Geschwindigkeiten einsetzen und käme trotzdem zu keinem hörbaren Schallsignal. Wobei natürlich bei einer Kolbenbewegung zwischen 0,1 m/s und 300 m/s auch keine Schallgeschwindigkeit von 333 m/s erzeugt werden kann - ein Objekt kann sich nicht schneller bewegen als die anschiebende Ursache (wenn keine Zusatzbedingungen angenommen werden). Allerdings wird man dann in Beschreibungen des Durchbruches durch die Schallmauer finden, dass in diesem Geschwindigkeitsbereich die Luftwiderstandskraft erheblich steigt, d.h. man rechnet mit einem Vielfachen c_w-Wert. Bei weiterer Beschleunigung im Bereich Überschallgeschwindigkeit pendelt sich rechnerisch der c_w-Wert dann auf den doppelten Wert dessen ein, was für Unterschallgeschwindigkeit galt.
Interpretation des Vorganges im Bereich der Schallmauer bei 333 m/s:
Es kommt zu einem extremen Stau der Luftmoleküle vor dem bewegten Objekt, diese "Schallmauer" aus komprimierten Luftmolekülen "bricht" und erzeugt eine Sequenz von "harten" Impulsen, welche man als einzelnen Wellenzug oder auch Schallquant bezeichnen könnte. Erst ein Schalldruck, der mit einem solchen Wellenzug erzeugt wird, kann gehört werden. Eine Welle, die durch rhythmische Bewegung des Kolbens erzeugt wird, besteht dann also wiederum aus schwankenden Anzahlen solcher Wellenzüge.

Folgerung für die Erzeugung und Übertragung des Lichtes:
Ein Lichtsignal wird erzeugt, indem ein Objekt über die Lichtgeschwindigkeit des Objektes hinaus beschleunigt. Der komprimierte Äther wird durchbrochen, wobei dadurch Wellenzüge von Lichtimpulsen (Photonen) entstehen, deren schwankende Anzahlen aufgrund der Bewegung des Objektes dann die eigentliche Lichtwelle ausmachen. Erst eine so erzeugte Lichtwelle kann vom Auge "gesehen" werden.

mfg
Gerhard Kemme
 
Beiträge: 1136
Registriert: Mi 31. Dez 2008, 19:19
Wohnort: Hamburg

VorherigeNächste

Zurück zu Äthertheorien

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast