Chief hat geschrieben:
Ich stelle also fest dass du nicht in der Lage bist das Geforderte zu erfüllen und dich deshalb mit den Konsequenzen abfinden musst.
Der Konsequenz dass M+G nicht die Erdrotation gemessen haben können und somit alle aus dieser Tatsache erstellten "Naturerkenntnisse" falsch/nichtig sind.
Kurt
An all die die das Ganze nicht so recht einordnen können.
In der Literatur wird behauptet dass Michelson und Gale mit einem Sagnacinterferometer die Erdrotation gemessen haben.
Davon werden "Erkenntnisse" wie: es ist widersinnig in Bezug z.B eines Äthers anzunehmen da man mit einem MMI keinen Ätherwind feststellen kann aber mit dem Sagnacinterferometer die Erdrotation messen".
Die Erdrotation lässt sich sehr genau messen, aber nicht mit der Einrichtung die M+G verwendet haben.
Da es sich um völlig unterschiedliche Verfahren handelt ist es auch nicht vergleichbar und diese anderen Verfahren können somit nicht als Bestätigung für M+G verwendet werden.
Da sich die Erdrotation messen lässt, mit anderen Verfahren eben, ist zu überlegen wieso das geht und warum es mit der Einrichtung von M+G eben nicht.
Es wurde noch mit keinem einzigen -echtem- Sagnacinterferometer die Erdrotation gemessen, mit keinem.
Ich verweise hier nur darauf dass das was man M+G zuschreibt nicht möglich ist, und zwar aus technischen Gründen.
Das scheint irgendwie niemandem zu gefallen.
Die Gründe sind grösstenteils bereits auf dem Tisch und wenn diese noch nicht reichen sollten dann gibt's noch mehrere.
Bisher war niemand in der Lage meine Argumente zu widerlegen (und das läuft nun schon Jahre so).
Allein der erste Grund verbietet es das Ergebnis von M+G zu verwerten, denn es ist nicht auf wissenschaftlich korrektem Wege entstanden.
Der zweite, angeführte Grund, zeigt klar und deutlich auf dass sie keinen Nullbezug hatten, so einer ist aber unverzichtbar um eine Differenz zu erhalten.
Eine Differenz zwischen Erdrotation und Nichtrotation.
Sie hatten eine Strichverschiebung von 0,24 Strichen errechnet und im Mittel eine von 0,23 gemessen, angeblich gemessen.
Das kann aber nicht sein weil es technisch unmöglich ist einen Nullpunkt zu haben ohne die Erde anzuhalten.
Mir ist auch nicht bekannt dass sie das versucht hätten, die Einsicht war wohl schon da.
Ihnen war bewusst dass sie einen Nullpunkt für ihre Angabe des Messwert brauchen, jedoch aus den bekannten Gründen keinen hatten, darum haben sie versucht ein zweites Interferometer zu installieren das diesen nachbildet.
Die Überlegung war ganz einfach, eben ein so kleines Interferometer zu verwenden dass die Erdrotation am Ergebnis dieser Strichlage nichts ändert.
Somit war der fehlende Nullbezug theoretisch vorhanden.
Es ergibt sich dann nämlich zwischen beiden der Unterschied den der -grosse Lichtweg- wegen der Erdrotation ja erwartungsgemäss aufweist, aufweisen müsste, zeigt.
So war ihre Überlegung.
Eine trügerische Überlegung, denn dazu müsste der grosse und der kleine Lichtweg vollkommen perfekt funktionieren, also das Muster des grossen und des kleinen Lichtweges bei Null Erdrotation perfekt übereinander liegen.
Denn nur so kann man im Besitz einer brauchbaren Grundlage für eine Ausgangsbasis, sprich Nullpunkt, sein.
Es gibt noch einen zweiten Weg, den dass man die Differenz der Strichlage zwischen dem grossem und dem kleinem Lichtwegmuster feststellt und als Differnzvorgabe verwendet.
Diese ist aber auf Sand gebaut weil es nicht möglich ist den Nullbezug zu erstellen.
Denn es ist nicht möglich die verwendeten die Komponenten einfach nur -hinzustellen- und schon passen sie (so wie oberhalb -gefordert-), sondern es ist ein recht aufwendiger Einstellungsprozess nötig.
Denn anders bekommt man keine Überlagerungsstreifen/Ringe.
Wie also haben sie ihre Strichlagen eingestellt?
Sie konnten ja nicht wissen wo die Nullage liegt, denn die Erde rotierte ja weiterhin munter weiter.
Das Ergebnis ist ganz klar, sie hatten keinen Bezugspunkt an dem sie ihre Aussage zur Strichverschiebung festmachen konnten.
Was also haben sie gemessen?
:
: