fallili hat geschrieben:
So wie Du das beschreibst haben wir eine Lichtquelle und einen Spiegel/ Beobachte/Weisen der sich relativ zur Lichtquelle bewegt (hab ich das richtig aufgefasst?)
Aber so was gibt es ja inzwischen wirklich. Ich weiß, dass das System Erde Mond immer etwas doof ist weil die ganzen Rotationen dazukommen, aber von der Erde werden ja Laserpulse zu einem Rückstrahler am Mond ausgesandt. Der Rückstrahler ist klein, und um den zu treffen muss die Zeit, die der Laser unterwegs ist berücksichtigt werden - also mit "Vorhaltewinkel" und damit also genau das was Du aussagt - der Laserstrahl muss (minimal) schräg abgeschickt werden.
Aber das ist doch deshalb notwendig, weil Laser und Spiegel eben nicht die selbe Bewegungskomponente haben. Daher ist es überhaupt nicht mit der "Einstein'schen" Lichtuhr vergleichbar, wo Quelle und alle Spiegel keine Relativbewegung zueinander haben.
Ja, das ist richtig - oder anders herum, ist egal. In jedem Fall sind LU und B gegeneinander bewegt, darauf kommt es an.
Das trifft, wie Du schon selber bemerkt hast, auf den Mond SO nicht zu. Der ist zwar auch gegen die Erde bewegt und die Erde dreht sich ja auch, aber das kann man ja vorhalten, da gibt es keinerlei Probleme. Auch ist da keine relativistische v im Spiel.
Abgesehen davon, trifft der Laser sowieso das Target, weil sich der Laserstrahl bis zum Mond schon deutlich aufgeweitet hat. Da gibt es auch Formeln und Tabellen, da bin ich aber jetzt zu faul zum Suchen.
Jetzt, nachdem Du das tatsächlich verstanden hast, gehen wir einen Schritt weiter. Wir setzen jetzt einen B2 genau an die Stelle, an der der B1 den LP empfängt, nur, dass der B2 an dieser Stelle ruht.
Jetzt wird der B2 zur gleichen Zeit den LP erhalten wie B1. Man kann also folgerichtig auch ableiten, dass der B1 gar nicht bewegt sein muss, weil er sowieso NUR den LP auffangen kann, der zum Zeitpunkt des Aussendens schräg in Richtung B2 gesendet wurde. Es braucht dazu keine v_B, keine RT, keine ZD und keine LK - alles ganz normale, popelige 5.Klässler Physik. Ein schräger Strahl braucht länger, weil seine Laufstrecke bei gleicher Höhe lägner ist - fertig und aus die Maus.
Ganz ohne geheimnisvolle relativistische Überflüssigkeiten.
Herzliche Grüße