Michelson Morley Experiment

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon Kurt » So 27. Apr 2014, 21:47

Highway hat geschrieben:Musst du dir jetzt schon Zustimmung bei denen holen, die meistenteils von sich behaupten nichts zu verstehen? Kurt ist auch auf deiner Seite. Vielleicht lässt du dich ja noch ein wenig von ihm beraten, dann ist dir die absolute Erkenntnis garantiert sicher. Du musst allerdings auf Mathematik, Energie, Photonen und sonstige Dinge die du lieb gewonnen haben könntest verzichten. Dafür bekommst du dann aber ein universell einsetzbares Basisteilchen. Das hilft immer und erklärt alles.


Tja Highway, er müsste auf so manches verzichten.

Er bekäme aber etwas ganz Entscheidendes dazu (was er eh schon hat), nennt sich Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit.

(du weisst nicht was das ist? dachte ich mir schon, denn...)


Kurt
Kurt
 
Beiträge: 21987
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon Harald Maurer » So 27. Apr 2014, 21:52

Highway hat geschrieben:Ich wage schon jetzt eine Wette - das wird auch nicht akzeptiert. :-/

Natürlich nicht! Ich erwarte das auch nicht.
Aber man sieht jedenfalls, dass Laufzeitenrechnungen sinnlos sind, weil niemals die berechneten Amplituden zur Reflexion kommen können. Aber Ernst meint ja, em-Wellen werden stetig reflektiert. Wie geht denn das bei Wasserwellen? Wird dann das Wasser zwischen den Wellenkämmen reflektiert? Ach so, das kommt gar nicht ans Ziel, die Wasserteilchen machen ja nur kleine Orbitalbewegungen. Wie soll man die am Ziel reflektieren, wenn sie gar nicht hinkommen? Und Teufel noch mal, was wird den bei einer Seilwelle reflektiert? Das Seil? Kann nicht sein, das ist ja immer am gleichen Ort. Und wenn bei der Welle zwischen den Amplituden gar nix am Spiegel ankommt, was wird denn zwischen den Amplituden reflektiert? Ach so, das NIX natürlich!
Aber wenn die em.Welle sich wie ein gebogener Draht weiter bewegt, wird der bei der Reflexion wohl arg verbogen - aber wir wissen wenigstens, wieso sich die Elektrizität durch das Vakuum bewegen kann. Da ist ja der Draht... ;)

Grüße
Harald Maurer
Harald Maurer
Administrator
 
Beiträge: 3219
Registriert: Di 30. Dez 2008, 13:05
Wohnort: Graz

Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon Ernst » So 27. Apr 2014, 21:55

Highway hat geschrieben:Kurt ist auch auf deiner Seite. Vielleicht lässt du dich ja noch ein wenig von ihm beraten, dann ist dir die absolute Erkenntnis garantiert sicher. Du musst allerdings auf Mathematik, Energie, Photonen und sonstige Dinge die du lieb gewonnen haben könntest verzichten. Dafür bekommst du dann aber ein universell einsetzbares Basisteilchen. Das hilft immer und erklärt alles.

Kurt ist nicht auf meiner Seite, sondern auf der Seite richtiger Physik.
Er erkennt die Vorgänge in ihrer Erscheinung; nur er interpretiert sie anders.
In Sachen MM hat er jedenfalls den Durchblick.

Daß er Licht als longitudinale Welle auffaßt, tut nichts zur Sache, wenn er denn die Erscheinungen richtig beschreibt. Und das tut er in der Regel, wie hier beim MMI.

Jedenfalls hat er noch nie behauptet, Wasserwellen wären longitudinal. Das bleibt dir vorbehalten.

Gute Nacht.
.
.
Ernst
 
Beiträge: 11188
Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58

Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon Ernst » So 27. Apr 2014, 22:00

Harald Maurer hat geschrieben:
Highway hat geschrieben:Ich wage schon jetzt eine Wette - das wird auch nicht akzeptiert. :-/

Natürlich nicht! Ich erwarte das auch nicht.
Aber man sieht jedenfalls, dass Laufzeitenrechnungen sinnlos sind, weil niemals die berechneten Amplituden zur Reflexion kommen können. Aber Ernst meint ja, em-Wellen werden stetig reflektiert. Wie geht denn das bei Wasserwellen? Wird dann das Wasser zwischen den Wellenkämmen reflektiert? Ach so, das kommt gar nicht ans Ziel, die Wasserteilchen machen ja nur kleine Orbitalbewegungen. Wie soll man die am Ziel reflektieren, wenn sie gar nicht hinkommen? Und Teufel noch mal, was wird den bei einer Seilwelle reflektiert? Das Seil? Kann nicht sein, das ist ja immer am gleichen Ort. Und wenn bei der Welle zwischen den Amplituden gar nix am Spiegel ankommt, was wird denn zwischen den Amplituden reflektiert? Ach so, das NIX natürlich!
Aber wenn die em.Welle sich wie ein gebogener Draht weiter bewegt, wird der bei der Reflexion wohl arg verbogen - aber wir wissen wenigstens, wieso sich die Elektrizität durch das Vakuum bewegen kann. Da ist ja der Draht... ;)

Alles spaßig, Satire, aber alles falsch. Du willst ja beweisen, daß infolge deiner merkwürdigen Reflexion das MMI nicht funktioniert. Aber es funktioniert in seiner täglichen Anwendung. Genau wie das SagnacInterferometer, das an den Spiegeln auch richtige Reflexionen ausführt und nicht deine quantenweise. Deshalb kann mit dieser richtign Reflexion sogar Ätherwind messen. Ulkig nicht?
.
.
Ernst
 
Beiträge: 11188
Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58

Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon Kurt » So 27. Apr 2014, 22:05

Ernst hat geschrieben:
Highway hat geschrieben:Kurt ist auch auf deiner Seite. Vielleicht lässt du dich ja noch ein wenig von ihm beraten, dann ist dir die absolute Erkenntnis garantiert sicher. Du musst allerdings auf Mathematik, Energie, Photonen und sonstige Dinge die du lieb gewonnen haben könntest verzichten. Dafür bekommst du dann aber ein universell einsetzbares Basisteilchen. Das hilft immer und erklärt alles.

Kurt ist nicht auf meiner Seite, sondern auf der Seite richtiger Physik.
Er erkennt die Vorgänge in ihrer Erscheinung; nur er interpretiert sie anders.
In Sachen MM hat er jedenfalls den Durchblick.

Daß er Licht als longitudinale Welle auffaßt, tut nichts zur Sache, wenn er denn die Erscheinungen richtig beschreibt. Und das tut er in der Regel, wie hier beim MMI.

Jedenfalls hat er noch nie behauptet, Wasserwellen wären longitudinal. Das bleibt dir vorbehalten.

Gute Nacht.
.
.


Ernst, ich muss für ihm nun doch eine Lanze brechen, Wasserwellen sind longitudinal!

Er hat nur "vergessen" hinzuzuschreiben dass er "Wellen" meint die im Medium sich ausbreiten, hier werden aber Oberflächenwellen/Grenzschichtwellen besehen/verwendet.
Und da gilt natürlich die allgemeine Bezeichnung: Transversalwellen.


Kurt

(die sogenannten Transversalwellen, die die auf der Grenzschicht beobachtet werden können, sind im Prinzip auch longitudinaler Art, denn die Moleküle bewegen sich auf/ab, also longitudinal.
Nur das ist anscheinend nicht so recht ins Bewusstsein eingedrungen)
(anscheinend auch nicht dass solch ein Verhalten wie es hier zu beobachten ist, kurze Beine hat)
Kurt
 
Beiträge: 21987
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon fallili » So 27. Apr 2014, 22:08

@Harald

Respekt! Das sind sehr schön ausgeführte Grafiken von Dir und eine sehr gute und ausführliche Beschreibung.
Es ist alles etwas schwer zu "sehen", da Du für meinen Geschmack zu viele Wellen eingezeichnet hast, da wäre etwas "Langwelligeres" vielleicht übersichtlicher gewesen.

Nach dem ( ehrlich gemeintem) Lob aber nun zur Kritik.

Es gibt für das von uns besprochenen System immer Frequenz - Geschwindigkeits - Kombinationen bei der die Phasenverschiebung ein vielfaches der Wellenlänge beträgt.

Daher gilt Deine Aussage "Die Amplituden A und B treffen bei den Empfängern gleichzeitig ein", meiner Meinung nach nur für exakt diese Frequenz - Geschwindigkeits - Kombinationen.

Da solche Grafiken wie Deine recht aufwendig sind, möchte ich vor etwaiger Arbeit zuerst nachfragen:

Würdest Du Deine Ansichten ändern, wenn ich in gleicher Weise wie bei Deinen Zeichnungen graphisch nachweise, dass die Amplituden A und B nicht gleichzeitig beim Empfänger eintreffen.


Wenn Du der Meinung bist, dass das dann aber auch nichts an Deinen Ansichten ändert würde ich mir diese Arbeit nämlich lieber sparen.
Zuletzt geändert von fallili am So 27. Apr 2014, 22:23, insgesamt 1-mal geändert.
fallili
 
Beiträge: 2977
Registriert: Sa 1. Jun 2013, 13:08

Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon fallili » So 27. Apr 2014, 22:21

Highway hat geschrieben:Musst du dir jetzt schon Zustimmung bei denen holen, die meistenteils von sich behaupten nichts zu verstehen? Kurt ist auch auf deiner Seite. Vielleicht lässt du dich ja noch ein wenig von ihm beraten, dann ist dir die absolute Erkenntnis garantiert sicher. Du musst allerdings auf Mathematik, Energie, Photonen und sonstige Dinge die du lieb gewonnen haben könntest verzichten. Dafür bekommst du dann aber ein universell einsetzbares Basisteilchen. Das hilft immer und erklärt alles.


Ich muss mir von niemandem "Zustimmung" holen.
Dass Kurt in dieser Sache auch meiner Meinung ist, zeigt nur, dass er hier gleiche Ansichten hat wie ich ( und wie unzählige andere Physiker auch).
Das er mir zustimmt, ist natürlich mal angenehm - ändert aber nichts daran, dass Kurt und ich uns bei Nichtübereinstimmung weiterhin in ein Streitgespräch einlassen werden.

Selbst wenn das dann vielleicht manchmal in "Streit" ausartet, ist das dann einen Sache zwischen mir und Kurt, und sowohl Kurt, als auch ich sind nicht auf die "Zustimmung" von Anderen angewiesen - wir sind beide in der Lage, auf Grundlage unserer eigenen Meinung eine Diskussion zu führen.

Du darfst Dir also solche Kommentare wie oben gerne sparen !
fallili
 
Beiträge: 2977
Registriert: Sa 1. Jun 2013, 13:08

Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon Jürgen » So 27. Apr 2014, 22:50

Chief hat geschrieben:Bild

Die Animation zeigt Verhältnisse im senkrechten (grün) und im horizontalen Arm (rot). Die Geschwindigkeiten sind Durchschnittsgeschwindigkeiten hin und zurück, wobei im senkrechten Arm beide Geschwindigkeiten (hin und zurück) identisch sind. Es ist egal ob sich etwas mit der Durchschnittsgeschwindigkeit oder mit verschiedenen Geschwindigkeiten bewegt, es dauert gleich lange bis zum Ziel. Der Äther bewegt sich im horizontalen Arm parallel zur Welle und im senkrechten senkrecht zur Welle.


Nochmals kurz zurück kommend auf die o.a. Animation von Chief:
Wenn diese Animation recht behalten würde, wäre es dann nicht so, dass auch ohne Drehung eine fortlaufende Interferenz am Schirm sich zeigen müsste - und eben nicht erst durch die Drehung selbst?
Dann wäre diese Animation zus. zu hinterfragen.

Vorsichtig nur mal so in den Raum geworfen...
Und nicht gleich wieder überreagieren...man traut sich ja kaum noch einen Einwand vorzubringen.
Jürgen
 
Beiträge: 79
Registriert: Do 3. Mär 2011, 12:52

Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon fallili » Mo 28. Apr 2014, 00:05

Jürgen hat geschrieben:Nochmals kurz zurück kommend auf die o.a. Animation von Chief:
Wenn diese Animation recht behalten würde, wäre es dann nicht so, dass auch ohne Drehung eine fortlaufende Interferenz am Schirm sich zeigen müsste - und eben nicht erst durch die Drehung selbst?
Dann wäre diese Animation zus. zu hinterfragen.

Vorsichtig nur mal so in den Raum geworfen...
Und nicht gleich wieder überreagieren...man traut sich ja kaum noch einen Einwand vorzubringen.


Trau Dich ruhig.
Und Du hast recht - natürlich ist in dieser Grafik deutlich zu sehen, dass am "Empfangsort" momentan destruktive Interferenz herrscht - und das bleibt auch ewig so.

Wie ich aber schon lange zuvor geschrieben hab - woher weiß ich, dass die Interferenz auf "bewegten Äther" zurückzuführen ist und nicht auf eine ungenau bestimmbare Länge der Strecke?
Chief hat natürlich deutlich "unterschiedliche" Wellen dargestellt, beim wahren MMI müssten die beiden Arme im 10tel Wellenlängen-Bereich absolut gleich lang sein. Das ist nicht messbar (wie auch - mit Laser , also "Lichtwellen" messen wäre ja wohl genau das falsche - es soll ja untersucht werden ob diesen Wellen was "passiert").

Daher kann man nur schaun ob bei einer Drehung sich irgendwas am Interferenzbild ändert.
Ja: Äther ist nachgewiesen - Nein: Äther ist nicht vorhanden oder ruht relativ zum MMI
fallili
 
Beiträge: 2977
Registriert: Sa 1. Jun 2013, 13:08

Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon Kurt » Mo 28. Apr 2014, 07:37

Chief hat geschrieben:
Jürgen hat geschrieben:
Chief hat geschrieben:Bild

Die Animation zeigt Verhältnisse im senkrechten (grün) und im horizontalen Arm (rot). Die Geschwindigkeiten sind Durchschnittsgeschwindigkeiten hin und zurück, wobei im senkrechten Arm beide Geschwindigkeiten (hin und zurück) identisch sind. Es ist egal ob sich etwas mit der Durchschnittsgeschwindigkeit oder mit verschiedenen Geschwindigkeiten bewegt, es dauert gleich lange bis zum Ziel. Der Äther bewegt sich im horizontalen Arm parallel zur Welle und im senkrechten senkrecht zur Welle.


Nochmals kurz zurück kommend auf die o.a. Animation von Chief:
Wenn diese Animation recht behalten würde, wäre es dann nicht so, dass auch ohne Drehung eine fortlaufende Interferenz am Schirm sich zeigen müsste - und eben nicht erst durch die Drehung selbst?
Dann wäre diese Animation zus. zu hinterfragen.

Vorsichtig nur mal so in den Raum geworfen...
Und nicht gleich wieder überreagieren...man traut sich ja kaum noch einen Einwand vorzubringen.


Durch Drehung ändert sich das Interferenzmuster weil sich relative LG in beiden Messarmen stetig verändert.


Chief, es ist doch erkennbar dass Jürgen nicht weiss wie das Muster zustande kommt.
Aus seinem Beitrag ist ersichtlich dass er nur einen Punkt betrachtet, das ist nur 1/10 das was ein MMI ausmacht.

Ich würde vorschlagen erstmal die Wirkungsweise eines MMI aufzuzeigen, und zwar mit Fokus bei der Überlagerungsfläche.

Kurt
Kurt
 
Beiträge: 21987
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

VorherigeNächste

Zurück zu Relativitätstheorie

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 10 Gäste