unser Weltbild ist auch nicht komplett falsch. Ich bin ja der Auffassung, dass es Elektronen und Protonen tatsächlich gibt und diese die elektromagnetische Wechselwirkung bedingen/sind.
Im Beispiel der beiden Wasserstoffatome geht es schon so kompliziert zu, dass das mathematisch nicht mehr zu berechnen ist, da man vier Objekte mit sowohl anziehenden, als auch abstoßenden Wirkungen erfassen müsste. Mathematik funktioniert aber nur linear, zwischen zwei Bezugspunkten. Man kennt die Grenzen der Mathematik, eins mehr wie zwei und Ende - siehe Drei-Körper-Problem.
Ich wiederum finde es erstaunlich, wie ich mir und viele andere anscheinend auch, sich das Wechselwirken der einzelnen Komponenten im Atom oder Molekül vorstellen können. Unser Gehirn scheint dann doch nicht ganz so linear zu funktionieren. Unsere Vorstellung stimmt mit der Wirklichkeit auch überein:

Pentacen sieht tatsächlich aus, wie unsere Modellvorstellung es beschreibt. Fünf geometrische Sechsringe und einzelne "Stäbchen" wie Wasserstoffatome des Stäbchenmodells.
Grüße
McDaniel-77
