Was ist eigentlich Gravitation?

Hier werden andere Standardmodelle der Physik kritisiert oder verteidigt

Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon Kurt » Fr 13. Jun 2014, 18:46

Jan hat geschrieben:Jetzt weiß ich immer noch nicht, wie Gravitation entsteht.


Ist doch sonnenklar, durch Eigenbeschleunigung der Materie halt.
(wie denn sonst!)

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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon contravariant » Fr 13. Jun 2014, 19:28

McDaniel-77 hat geschrieben:solange es keine Beweise von unabhängigen Quellen für die Mondlandung gibt, halte ich das Geschehen für politische Propaganda. Die selbsternannte Elite war schon immer gut darin, die unschuldigen Menschen anzulügen und auszubeuten.

Aha. Dann formuliere ich meine Frage um: Welche Ladung hatte die Deep Impact Mission? Die hat ja offenbar stattgefunden
viewtopic.php?f=7&t=663&start=120#p73676

McDaniel-77 hat geschrieben:Ein Objekt, dass sich von der Erde löst und dann zum Mond reist, wird auch vom Sonnenwind getroffen und entsprechend ionisiert, in Abhängigkeit von der relativen Position zur Sonne und der lokalen Sonnenwindqualität.

Dann müsste doch das Objekt in der Nähe der Erde bzw. in der Nähe des Mondes jeweils dieselbe Polarisation haben wie jeweils die Erde bzw. der Mond, da die Himmelskörper ja dann dieselbe relative Position zur Sonne haben und damit auch derselben lokalen Sonnenwindqualität ausgesetzt sind. Woher kommt dann die Anziehung?

McDaniel-77 hat geschrieben:Die Anziehungskraft der Erde würde ich eher als Van-der-Waals-Kraft verstehen, die der Sonne kann durch aus noch zusätzliche elektrische Komponenten aufweisen.

Wenn man sich mal die Lösung des Keplerproblems anschaut, dann erkennt man, dass aus der Newtonschen Bewegungsgleichung (F = m a) und einem 1/r-Potential elliptische Bahnen folgen. Das passt ja ganz gut zu den beobachteten Planetenbahnen. Das Van-der-Waals-Potential hat allerdings eine 1/r^6-Abhängigkeit. Du solltest also zeigen, dass auch diese Potential zu den beobachteten Bahnen führt.
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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon contravariant » Fr 13. Jun 2014, 19:35

McDaniel-77 hat geschrieben:das kann man sehen und man kann es beweisen. Die Sonne muss jedenfalls keine Vollkugel sein, es soll ja Sterne geben, die sich aufblähen können. Das geht schlecht bei Vollkugeln, bei einem Ball hingegen funktioniert das gut.

Stimmt. Materie kann sich ja unter keinen Umständen ausdehnen. Insbesondere dehnt sich Materie auf keinen Fall aus, wenn sie erhitzt wird.
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Re: Was ist eigentlich Van-der-Waals-Gravitation?

Beitragvon Yukterez » Fr 13. Jun 2014, 21:18

Das Van-der-Waals-Potential hat allerdings eine 1/r^6-Abhängigkeit. Du solltest also zeigen, dass auch diese Potential zu den beobachteten Bahnen führt.

Das kann er sich eigentlich auch gleich sparen, da ihn nach der Überschrift sowieso kein einziger Mensch so ernst nehmen würde, den Rest überhaupt auch nur zu überfliegen.

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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon McDaniel-77 » Fr 13. Jun 2014, 22:10

Hallo contravariant,

ich habe gesagt, dass man die Gravitation als Van-der-Waals-Kraft verstehen kann, sie ist elektromagnetischer Natur. Ich habe nicht gesagt, es ist die Van-der-Waals-Kraft. Yukterez ist anscheinend nicht in der Lage den Kontext zu erfassen.

Also einzelne Atome ziehen sich gegenseitig an und einzelne Moleküle machen dasselbe. Die Kraft die dafür sorgt, dass das passiert ist die EM-WW. Mit Gravitation hat das nichts zu tun. Man sollte außerdem nicht vergessen, dass rein rechnerisch die EM-WW um den Faktor 10^36-mal stärker als die Gravitation wirkt. Allein das ist Grund genug die Gravitation als den kümmerlichen Rest der EM-WW zu verstehen.

Bei der Deep Impact Mission wurde ein Kupfergeschoss auf deinen Asteroiden gefeuert. Dabei entstand eine gewaltige Explosion, die niemals durch die kinetische Energie erklärt werden kann. Nimmt man allerdings die rationale Physik als Grundlage für den Erklärungsversuch, dann führt ein Ladungsunterschied zwischen dem Asteroiden, der sich relativ durch das elektrische Felder der Sonne bewegt, zum Projektil dazu, dass es beim Aufprall zu einer elektrischen Entladung kommt. Der Schweif dieser Asteroiden ist ein Zeichen für den elektrischen Stress, es handelt sich dabei um Plasma-Entladungen. Asteroiden sind staubtrockene Gesteinsbrocken, im fast Vakuum des Weltalls kann sich weder Wasser noch sonst eine flüchtige Verbindung halten. Eventuell vorhandenes Wassereis würde innerhalb kürzester Zeit sublimieren und im Weltraum als einzelne Wassermoleküle oder Wasser-Plasma übrig bleiben.

Bild
Die Bahnkurven des Projektils und des Asteroiden sind gegenläufig zur Sonne, das erhöht das elektrische Potential. Bei Berührung kommt es dann zum sofortigen Ladungsausgleich.

Bild
Es war keine Atombombe, sondern nur ein Kupferkörper:
Bild

Grüße

McDaniel-77
Zuletzt geändert von McDaniel-77 am Sa 14. Jun 2014, 02:46, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon contravariant » Fr 13. Jun 2014, 22:40

McDaniel-77 hat geschrieben:ich habe gesagt, dass man die Gravitation als Van-der-Waals-Kraft verstehen kann, sie ist elektromagnetischer Natur. Ich habe nicht gesagt, es ist die Van-der-Waals-Kraft. Yukterez ist anscheinend nicht in der Lage den Kontext zu erfassen.

Bei der Van-der-Waals-Wechselwirkung handelt es sich um eine induzierte Dipol-Dipol-Wechselwirkung. Das bedingt ein 1/r^6-Potential. Wenn du keine induzierte Dipol-Dipol-WW meinst, dann solltest du diesen Begriff nicht verwenden bzw. dich nicht beschweren, dass andere Leute den Begriff so verstehen, wie er definiert ist. Außerdem solltest du dann auch mal konkret machen, was du denn nun meinst, anstatt einfach immer nur irgendwelche neuen Begriffe in die Runde zu werfen.

McDaniel-77 hat geschrieben:Bild

Schau dir die Bahn der Sonde halt an. Sie wird sowohl von der Erde alsauch von der Sonne angezogen. Die Erde wird wohl auch von der Sonne angezogen. Damit haben die Erde und die Sonne unterschiedlich Ladungen. Die Sonde hat nun eine von der Erde und von der Sonne verschiedene Ladung. Da frage ich mich schon, wie das mit zwei Ladungen (positiv und negativ) aufgehen soll.
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Lauf oder Gegenlauf?

Beitragvon Yukterez » Fr 13. Jun 2014, 22:41

McDaniel hat geschrieben:Die Bahnkurven des Projektils und des Asteroiden sind gegenläufig

Sind sie nicht, wenn man auf die Pfeile sieht.

Auf den Rest gar nicht erst eingehend,

Yukterez
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Re: Lauf oder Gegenlauf?

Beitragvon Yukterez » Sa 14. Jun 2014, 00:18

Wenn man es so sieht, ist natürlich immer der jeweils andere in die eigene Faust gelaufen.

Pazifistisch, Yukterez
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Re: Lauf oder Gegenlauf?

Beitragvon McDaniel-77 » Sa 14. Jun 2014, 02:48

Du verstehst mich nicht Yukterez,

die Bahn der Sonde geht von der Sonne weg, die Bahn des Asteroiden nähert sich der Sonne an, das habe ich gemeint mit gegenläufig gemeint. Das sehe ich selber, dass die in die gleich Richtung fliegen. Eigentlich dreht sich alles im Sonnensystem in der gleichen Richtung um die Sonne herum, also hör auf mit der Haarspalterei, Danke.

Grüße

P.S.: Wir reden hier von der Elektrizität, einem EM-Feld das von der Sonne ausgeht. Es ist erheblich, wo sich was befindet und wo es herkommt, denn der Weltraum ist ein schlechter Leiter. Ein Asteroid mit seiner elliptischen Bahn wandert im elektrischen Feld der Sonne von weit außen nach innen, das führt dann dazu, dass der Asteroid seine Wirkung auf den Sonnenwind verändert, ein Schweif bildet sich.
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nix mit gegenläufig

Beitragvon Yukterez » Sa 14. Jun 2014, 04:11

Von wegen. Wenn man sich den Impact Parameter des Asteroiden ansieht, merkt man, dass er zum Zeitpunkt des Aufpralls auch schon wieder von der Sonne wegfliegt, oder zumindest knapp am Umkehrpunkt ist.

Nachmessend, Yukterez
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