von McDaniel-77 » Di 24. Jun 2014, 01:04
Nicht nur Magnete contravariant,
auch alle anderen Körper sind aus Elementarladungen aufgebaut, Atome oder Planeten, alles besteht aus demselben Zeug. Ein Atom hat keinen Rand, da eine Elementarladungen keinen Rand hat. Durch die gegenseitige Wechselwirkung der Elementarladungen in einem Kombinationsobjekt, wie z.B. einem Atom, vermindert sich die Wirkung nach außen, es kommt zu Abschirmungseffekten. Allerdings kann diese Abschirmung niemals vollständig sein, da es physikalisch unmöglich ist überall zur gleichen Zeit an jedem Ort zu sein. Außerdem kann ein Elektron nicht dort sein, wo ein Proton oder ein anderes Elektron bereits ist. Das hängt mit der Identität physikalischer Objekte zusammen.
Streng genommen gibt es nichts identisches, da es das hier und jetzt immer nur einmal gibt. Zwei identische Objekte existieren nicht, denn es gibt immer Unterschiede in der Lokation.
Wenn Du an die Taschkante schaust, siehst du scheinbar einen scharfen Rand der den Tisch von der Luft abgrenzt. Schaust du mit einem Rastertunnelmikroskop die Taschkante an, wirst Du feststellen, dass sie eben nicht messerscharf, sondern völlig "blurry", also unscharf ist. Atome haben keinen scharfen Rand. Überträgt man dieses Verständnis auf die Ansammlung von etwa 10^54 Elementarladungen, welchen den Körper der Erde bilden, dann kann man sich ausmalen, dass die Erde eine Fernwirkung besitzt - diese spüren wir als Gravitation. Materie besteht aus Elementarladungen und diese ziehen sich gegenseitig an, es sei denn es kommt zu elektrostatischen Abstoßungseffekten. Die Abstoßungskräfte treten spätestens bei kleinen Abständen auf, Atome mögen sich zwar gegenseitig anziehen, aber sie durchdringen sich nicht, es entstehen gestaffelte Anordnungen.
Grüße
McDaniel-77