Hallo advocatus diaboli!
taori hat geschrieben:
Stellen wir uns mal einen Himmelskörper vor und ein Gravitationsmessgerät, das auf dessen Oberfläche steht. Nehmen wir an, der Himmelskörper schattet aus Sicht des Messgerätes die Hälfte der von "unten" kommenden Alldruck-Impulse ab; somit wird unser Messgerät mit der Häfte des maximal möglichen Alldrucks nach unten gedrückt: G = 1 Alldruck (von oben) - 0,5 Alldruck (von unten) = 0,5 Alldruck. Nun verdoppeln wir wahlweise die Dichte oder das Volumen des Himmelskörpers. Somit müsste sich die Zahl der pro Zeiteinheit von unten durchkommenden Alldruckimpulse nochmals halbieren. Damit ergibt sich G = 1 Alldruck - 0,5 * 0,5 Alldruck = 0,75 Alldruck. Die gemessene Gravitation müsste sich bei jeder Dichte- oder Volumenverdoppelung halb so stark erhöhen wie bei der letzten Verdopplung. Sämtliche Experimente und astronomischen Daten zeigen hier aber einen linearen Zusammenhang; nichts deutet auf eine Obergrenze hin.
Abgesehen davon, dass Du den Eigendruck der Körper übersehen hast, ist Deine Rechnung falsch. Die Kraft, die sich aus der Durchlässigkeit eines Körpers für die Alldruckimpulse ergibt, hängt nicht mit dem Volumen, sondern mit dem Durchmesser zusammen. Tatsächlich hängt die Gravitation gar nicht von der Masse (die nur eine Rechengröße darstellt) sondern von der Dichte ab. Ein erdnaher Satellit umkreist den Globus in rund 84 Minuten; ein Staubkorn umkreist einen faustgroßen Meteoriten ebenfalls in 84 Minuten, soferne der Meteorit dieselbe Dichte hat wie die Erde.
Mit Pushing Gravitys beschäftigten sich einschließlich Newton immer wieder viele andere Theoretiker (LeSage, Lord Kelvin etc.) - und es gibt auch viele Einwände gegen diese Theorien. Die von Dir vorgebrachten sind nicht dabei, weil sie nicht zutreffen.
Links dazu:
http://www.hansschauer.de/html/dir6/ch05s04.html http://de.wikipedia.org/wiki/Le-Sage-Gravitationtaori hat geschrieben:
Entsprechendes gilt für die Stärke von Elektromagneten. Bei Verdopplung des Stroms durch die Spule dürfte sich die Feldstärke nicht verdoppeln, sondern müsste nach einem ähnlichen Gesetz ansteigen wie oben für die Gravitation beschrieben und sich dabei einer absoluten Grenze nähern. Tut sie aber nicht: Feldstärke H = I * n / l, mit I = Strom, l = Spulenlänge und n = Windungszahl. Doppelter Strom macht doppelte Feldstärke, ohne Limit. Zwei entgegengesetzt polarisierte Elektromagnet-Enden können also beliebig große Kräfte aufeinander ausüben.
Alle Formen des Magnetismus haben einen Sättigungspunkt, nach dem sich eine weitere Steigerung der Kraft nicht erzielen lässt. Die Flussdichte einer Spule kann schon aus Temperaturgründen (Widerstand) nicht endlos gesteigert werden und hat auch bei Einsatz von Supraleitern einen unübersteigbaren Grenzwert. Eisenkerne oder sonstige ferromagnetische Kerne in Spulen weisen ebenfalls Sättigungspunkte auf, die nicht überstiegen werden können. Dein Argument ist daher schlicht und einfach unzutreffend.
Über das Thema ist schon hier mal debattiert worden:
http://www.mahag.com/grav/kruem2.phptaori hat geschrieben:
Grundsätzlich unklar ist aber, wie in Abb. 18 (und allen weitern) die mit Pfeilen markierten Feldlinien enstehen sollen. Die transversalen Oszillationen der nach außen strebenden Impulse gehen ja jeweils nicht nur in eine, sondern in alle orthogonal zur Impulsrichtung liegenden Raumrichtungen, und zudem laufen die Impulse nicht synchron sondern zeitversetzt nach außen. Außerdem muss man sich das Ganze räumlich vorstellen, nicht nur zweidimensional wie in Abb. 18. Es gibt einfach nichts, was die in Abb. 18 eingezeichneten Pfeile erklären kann. Nichts steht hier in einem kreisförmig gerichteten Zusammenhang, und wenn man sich das Ganze noch dreidimensional vorstellt, passt es erst recht nicht mehr.

Sowohl die Pfeile als auch die Kreise
symbolisieren die Ausbreitungsrichtungen der spiralförmigen Impulse!
Die Spiralen streben selbstverständlich dreidimensional von der Kugel weg. Die Pfeile
symbolisieren diese Richtungen. Die transversal zu diesen Richtungen liegenden Auslenkungen der Spiralen werden durch die Kreise
symbolisiert. Beides, Pfeile und Kreise stellen grafisch die Wirk-Ebenen dar, nämlich die elektrische und die magnetische Ebene. "Feldlinien" gibt es real ja nicht. Es entstehen daher auch keine "Feldlinien", sondern je nach Bwegungszustand der Kugel (Rotation) unterschiedliche Wirkungen, je nachdem, ob ein elektrostatisches Feld (Pfeile) oder ein Magnetfeld (Kreise) vorliegt.
taori hat geschrieben:
Während einer Beschleunigungsphase wird der Körper infolge der verzögerten Weitergabe der beschleunigenden Kraftwirkung kontrahiert, und nach Ende der Beschleunigungsphase bleibt diese Kontraktion bestehen.
Wo steht im Buch, dass die Kontraktion nach der Beschleunigungsphase bestehen bleibt? Das wäre tatsächlich unsinnig.
taori hat geschrieben:
--> Mit deinem Modell der Beschleunigungs-Stauchung könnte man allerdings die beschleunigungsbedingte Zeitdilatation (Uhr im Tal geht langsamer als Uhr auf dem Berg) erklären, sofern sie sich auch mit der quer durch einen Körper ansetzenden Gravitationswirkung ein Einklang bringen lässt!
Richtig. Das wird im Kapitel Relativität auch behandelt. Die Lorentzkontraktion (im Buch als Möglichkeit angedeutet) halte ich für nicht real, aber den Einfluss der Bewegung durch die Matrix (oder den Lorentzäther) auf Uhren dagegen schon.
taori hat geschrieben:
- Wie kann alleine eine Wirkung der Protonenfelder aufeinander abstoßend auf die Protonen wirken, wo die Felder doch nur aus unabhängigen Impulsen (hinter jedem Impuls ist Ruhe!) bestehen?
Die Oszillationen der Impulse sind ein platzfordernder Prozess. Sie erzeugen durch hohe Geschwindigkeit in Kreisbahnen eine gewisse Kompaktheit - in den gängigen Atommodellen wird ganz derselbe Effekt mit Teilchen beschrieben (Elektronen z.B.). Auch elektromagnetische Wellen üben dennoch einen Lichtdruck aus, obwohl ihre Intensitäten nicht voneinander abhängen. Das Schlüsselexperiment zu Kraftwirkungen nur aufgrund der Existenz von Impulsen ist der Casimir-Effekt. Einen ähnlichen Effekt gibt es zwischen längsseitig liegenden Schiffen, wo nur aus dem Umstand, dass zwischen ihnen weniger unterschiedliche Wellenlängen auftreten können, ein Druck von außen entsteht, sodass sie zusammen treiben. Druck bzw. Schub oder Abstoßung entsteht also offenbar schon bloß aus der unterschiedlichen Anzahl von Ereignissen, die zueinander gar keine direkte Wechselwirkung haben müssen. Bei materiellen Feldern entsteht die Abstoßung durch Reflexion der Impulse, wodurch die Wechselwirkung des Widerstands entsteht. Es hat seinen Grund, weshalb ich als Denkhilfe immer wieder das Kugelstoßpendel vorführe.
Dateianhang:
reflexion.GIF [ 6.6 KiB | 16006-mal betrachtet ]
<em>taori</em> hat geschrieben:
- Wie kann es sein, dass die beiden Protonen von Abb. 16 durch die Krümmkraft "zusammenschnellen" (S. 57) und "nicht nebeneinander, sondern ineinander" (S. 58) zu liegen kommen, während bei Abb. 43 die Protonen "von der Krümmkraft gerade soviel spüren, um sich locker miteinander zu befreunden" (S. 82), obwohl sie sich offensichtlich deutlich näher gekommen sind?
Es hängt vom Überlappungsintegral ab, ob und weiweit sich Kugelfelder vereinigen oder neben einander bestehen bleiben. Und von den Informationen, die sich durch die Polarisation der Räume um diese Kugelfelder ("Protonen") ergeben. Im ersten Fall (Abb.16) ist von Protonen die Rede, im zweiten Fall (ABb. 43) von Atomen! Dazu ein Tipp: den zu den Bildern gehörenden Text lesen!
taori hat geschrieben:
Hab' ich hier irgendwas falsch verstanden?
Offenbar. Der Text im Buch, auf den Du dich beziehst, lautet:
Diese gekreuzte Verflechtung der Wirkung kommt erst in der Beziehung zwischen Verursacher und Wahrnehmer zum Ausdruck. Jede Störung wird erst als solche existent, wenn tatsächlich etwas oder jemand gestört wird. Obwohl sich die Stöße des Impulses rundum fortpflanzen, wird für einen Beobachter immer nur jener Stoß existieren, der auf ihn zukommt. In der Sprache der Quantenphysiker heißt das, jedes Quant existiert nur in dem Moment, in dem es gemessen wird.
Nehmen wir einmal an, irgendwo im Stockdunkeln steht ein Boxfanatiker, der im wahrsten Sinn des Wortes Schattenboxen betreibt. Er teilt, während er sich dreht, rings um sich nach allen Richtungen Fauststöße aus. Wir können diese Stöße nicht sehen, aber fühlen, wenn wir uns nahe genug an den Boxer heran begeben. Von Zeit zu Zeit werden wir einen Schlag erhalten. Von all den anderen Schlägen werden wir nichts erfahren - sie gehen ins Leere. Der Wahrnehmer spürt daher immer nur jene Wirkung, die zum Körper des Boxers gleichermaßen wie zum Körper des Wahrnehmers senkrecht steht. Das gilt auch für jede Energiewirkung eines T.A.O.-Impulses. Jedes Messinstrument - auch jedes unserer Sinnesorgane - erfährt deshalb nur einen Bruchteil der Wahrheit. Jede Energie, die wahrgenommen wird, ist nur ein kleiner Betrag der gesamten Energie eines Impulses. Wenn Physiker in dieser Welt von Energie sprachen, so meinten sie lange Zeit immer nur jenen kleinen spürbaren Betrag der Energie - eben den beobachtbaren oder messbaren Bruchteil. Von diesem Bruchteil aus zogen sie ihre Schlüsse. Erst in neuerer Zeit stellten sie fest, dass viele dieser Schlüsse falsch sein müssen. Wir werden später noch davon sprechen.Wo ist da von Photonen die Rede? Der Abschnitt behandelt die Beziehung zwischen Verursacher und Wahrnehmer und den Prozess der Selektion, die uns zum Glück von der gesamten Energie des Universums immer nur einen bestimmten Teil zeigt - was genau zum Bild des Universums führt, wie wir es erleben. Mit der Quanten
wahrscheinlichkeit hat das nichts zu tun. Die wird in einem Aufsatz hier
http://www.mahag.com/allg/spalt.php behandelt.
Wenn Du dich in Dein Zimmer stellst und feststellst, dass Du von jedem Punkt des Zimmers jeden anderen Punkt wahrnehmen kannst, wirst Du nicht bestreiten, dass in dem Zimmer wesentlich mehr Energie verbreitet ist, als Du momentan gewahr wirst. Und jene Energie, die Dir bewusst wird, wird nur aufgrund einer ganz bestimmten Konstellation, die Du gegenüber den Quanten oder Photonen einnimmst, übertragen - und da spielt die rechtwinkelige, kreuzweise Verflechtung der Wirkungsebenen eine Rolle, wie ich sie im Buch andeute! Das versuche ich mit dem Boxergleichnis zu symbolisieren. Du musst zugeben, dass ich hier Inhalte zu übermitteln versuche, die sehr komplex sind. Also, den Text genau lesen und keine Beziehungen herstellen zwischen Dingen, die nicht zusammengehören.
Grüße
Harald Maurer