Spacerat hat geschrieben:
3. Was folgert daraus?
1. Unendlich viele... kugelförmig in alle Richtungen.
2. Lichtwellen überlagern sich. "verschmelzen zu einer einzigen Lichtwelle"
3. Man kann an Doppelsternen gar nicht erkennen, ob die LG von der Quelle abhängt.
zu 1' nein, nur -gerichtete- Lichtsignale, kugelförmiges Licht existiert nicht, das sind viele Lichter (es sei denn du redest von Rundstrahlung, da hast du dann aber keine Polarisation).
zu 2' nein, "Wellen" durchdringen sich schadfrei, wenn du Verschmelzung hast dann da wo empfangen wird.
zu 3' nein, kann man denn sonst wärs so wie fallili sagt, es wäre nicht möglich Emissions/Absorptionslinien von der Sternenoberfläche zu erkennen, alles wäre nur ein diffuser Brei.
Nur dadurch dass die einzelnen Signale so unbeeinflusst von dort nach hier kommen ist es möglich überhaupt Einzelheiten zu erkennen, das setzt ein ungeheuer hartes Medium voraus.
bei Schall im Medium Materie kommt es sehr bald zu Beeinflussung des Mediums selber, das ergibt dann die Diffusität, also die Unerkennbarkeit einzelner Vorgänge und Signalquellen.
Kurt