Harald Maurer hat geschrieben:
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Ein Amperemeter, das in die Verlegenheit kommt, abhängig vom Bezugssystem 2 unterschiedliche Ströme messen zu sollen, widerlegt eindeutig die SRT!
Ein Amperemeter misst die Stärke eines Stroms und dies selbstverständlich unabhängig von jeglichem Koordinatensystem, gleichgültig ob inertial bewegt oder ruhend... wobei klar sein muss, dass ein Ruhesystem lediglich eine Definition ist. Kein Amperemeter in diesem Universum ist tatsächlich ruhend. Mit der Annahme, das Amperemeter könne bloß in einem ruhend definierten Koordinatensystem messen, wäre dieses System ausgezeichnet, und dies ist nach dem Relativitätsprinzip unzulässig. Das Messgerät wird daher unabhängig vom Bewegungszustand jenen Strom messen, von welchem es durchflossen wird.
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Tritt nun lt. SRT im relativ bewegten Amperemeter im Koordinatensystem der Erde ein geringerer Strom auf, müsste das Messgerät dies auch messen, denn das Messgerät weiß nichts von seinem Bewegungszustand und misst eben das, was da ist! Bezugssysteme sind ihm egal! Da fließt ein Strom und das Messgerät misst ihn - ganz einfach.
Grüße
Harald Maurer
Wir drehen uns im Kreis. Du triffst Annahmen, bzw. unterstellst den "Relativisten" Annahmen, die gar nicht zutreffen.
Dass in "unserem" Szenario vorhandene Amperemeter misst 2 s lang den Strom I (nehmen wir zum Verdeutlichen einen Wert von 2 A) und es ist völlig egal,
ob das System bewegt ist oder nicht. Es wird
immer 2 s lang und
immer der gleiche Wert von I also 2 A gemessen.
Genauso wie ein 600 nm Laser immer ein 600 nm Laser bleiben wird, egal wie schnell er bewegt wird.
Was allerdings in
einem dazu bewegtem System "ankommt" ist eine ganz andere Frage. In einem dazu bewegten System wird man eben garantiert keine 600 nm Strahlung empfangen und genauso wird man auch keine 2 Ampere "empfangen".
Natürlich hast Du recht wenn Du schreibst;
Zitat:
das Messgerät weiß nichts von seinem Bewegungszustand und misst eben das, was da ist
Stimmt - genauso wie ein Frequenzmesser das misst was bei ihm ankommt, würde ein Amperemeter natürlich das messen was bei ihm "ankommt" .
Und ich versteh nicht, warum auch Du dann nicht in der Lage bist, zwischen dem was in einem System passiert und dem was im anderen System passiert zu trennen?
Ein Wechsel des Bezugsysteme verändert keine Stromstärke, sondern in verschiedenen Bezugssystemen treten verschiedene Stromstärken auf.
Vorausgesetzt auch noch, dass man es überhaupt schaffen würde Strom (also tatsächlich bewegte Elektronen in einem Kabel) von einem System ins andere zu kriegen, trivial ist das garantiert nicht.
Um das nochmals aufzuzeigen, wir können
A) Von Raumschiff aus 2 Sekunden lang einen 600 nm Laserstrahl wegschicken
B) Von Raumschiff aus 2 s lang lang einen 1A Elektronenstrahl absenden
Auf der Erde werden wir bei A) keine 600 nm feststellen (und das bedingt keine "schizophrene" Frequenzmesser) und wir werden bei B) keine 1 A (und das bedingt keine "schizophrenen" Amperemeter).
Und das ganze gilt auch ohne Anwendung / Akzeptanz der SRT. Die SRT sagt eben nur etwas andere Werte voraus.
Aber mit oder ohne SRT wird das, was
im Raumschiff passiert,
nicht beeinflusst von dem, was irgendwo anders empfangen / gemessen wird.
Wieso seid ihr alle so vermessen anzunehmen, dass sich dies bei einem normalen, simplen Strom der im Raumschiff durch eine Lampe fließt anders verhalten sollte?
Warum sollen da plötzlich je nach Beobachter-Bezugsystem verschiedene Ströme im Raumschiffsystem fließen?
Die SRT sagt dies nicht aus - das ist einzig und allein Deine (falsche) Annahme.
Viele Grüße
fallili