Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon Ernst » Do 8. Jan 2015, 18:45

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Lassen wir's dabei. Es gibt keine Zauberkompressoren (Auch wenn Daniel einen glaubt gefunden zu haben.) und keine Zauberauftriebsmaschinen.

Die Teilnahme an einem Workshop a 2500,- EUR und der Erwerb eines Selbstbausatzes a 12000,- EUR muß daher gut überlegt sein. ;)
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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon Ernst » So 11. Jan 2015, 19:38

Spacerat hat geschrieben:
Highway hat geschrieben:Ich wette du hast die Energieerhaltung nicht verstanden. :roll:
Na da bin ich ja mal gespannt, was falilli, Ernst, Yukterez und sonstige dazu sagen. :lol:

Ernst sagt, daß Highway hinterm Mond ist.
Es ist alles gesagt. Auch, daß bei einem Entnahmedruck von 1,2 bar niemand erst einen Speicher auf 4,2 oder gar 10 atü aufpumpt, wenn er am Ausgang keine kinetische Energie eines austretenden Luftstrahls benötigt.
Sollen 1,2 bar absolut entnommen werden, reicht ein Speicherdruck von 1,3 bar.

http://www.nitto-kohki.eu/en/products-en/pumps-a-compressors/air-blowers/item/la-120a.html

Verdichter 1.JPG
Verdichter 1.JPG (49.87 KiB) 3390-mal betrachtet


Aber man muß ja hier nicht alles 10x wiederholen. Es ist alles gesagt. Es geht nicht. Basta.
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Zuletzt geändert von Ernst am So 11. Jan 2015, 20:07, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon fallili » So 11. Jan 2015, 20:03

Highway hat geschrieben:Nach Energieerhaltungssatz würde ich argumentieren, dass die Kompressionsarbeit zwar einmalig beim Start des Systems anfällt, dann aber nur noch Volumenarbeit anfällt, welche zu ersetzen ist. Damit stimmt aber die Bilanz nicht, und auch die Rechnung von Bruggmüller nicht, und das Kraftwerk müsste tatsächlich Energie liefern? :shock:

Damit fallili sich halt auch noch mal meldet:
Die Kompressionsarbeit fällt immer und für jeden Liter Luft an der aus der Umgebung "abgesaugt" wird.
Also kann man definitiv höchstens die Energie rauskriegen die man reinsteckt - an der Rechnung von Bruggmüller gibts nix auszusetzen.

Und wie Ernst noch anmerkt - es ist kontraproduktiv den Speicher auf 4 oder 10 bar aufzupumpen. Der Druck von 1,3 bar "reicht nicht nur" sondern alles was an Druck über dem Notwenigen liegt ist "verschwendete Energie".
Das hab ich aber auch schon mal geschrieben - das wäre so, als würde man ein Gewicht erst in den 10ten und von dort wieder zurück in den 2ten Stock tragen.

Die einzige Möglichkeit mit einem Auftriebskraftwerk für Dich kostenlose Energie zu erhalten, besteht darin, die Kompressoren beim Nachbarn anzustecken (das hab ich, glaub ich, auch schon auf den ersten Seiten geschrieben).
Das setzt aber einen sehr gutmütigen (oder doofen) Nachbarn voraus ;)
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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon fallili » Mo 12. Jan 2015, 02:38

Highway hat geschrieben:Ich spreche von einer Energiemenge die dem System Auftriebskraftwerk zugeführt wird. Das sind in 2m Wassertiefe p*V, also ca. 500 Joule bei 25 Liter und 1,2 bar. Die gleiche Menge Energie wird dem Kompressorsystem entnommen und muss da auch ersetzt werden. Nicht mehr und auch nicht weniger! Wieso sollte dort mehr anfallen?

Das bedeutet aber, dass die Rechnung Kompressionsarbeit + Volumenarbeit falsch ist. Es muss immer nur die Volumenarbeit ersetzt werden, denn die wird schließlich dem System auch zugeführt! Die Rechnung von Bruggmüller ist daher logisch falsch! Die ist nur für die "Erstbefüllung" richtig!

Na toll - wir sind im Thread bei Seite 86 und Du fängst wieder bei 1 an!
In 2 m Wassertiefe ist p*V ca 500 J - und in 4 m Wassertiefe ist p*V ca 500 J und in 10 m Wassertiefe ist p*V ca 500 J usw.......

Na dann wird das Kraftwerk ja genug Energie für die ganze Welt liefern, wenn wir es im Meer an einer x-tausend Meter tiefen Stelle bauen. Und die benötigte Energie aus dem Kompressorsystem wird ja nach Deiner Logik dennoch nie diese 500 J überschreiten weil p*V ja bekannterweise (und zwar sogar durchaus richtigerweise wenn wir isotherm arbeiten) konstant ist.

Ich gebs auf - nochmal 86 Seiten Thread halt ich nicht durch.
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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon fallili » Mo 12. Jan 2015, 10:09

Highway hat geschrieben:Was redest du da? Wo habe ich geschrieben in allen Tiefen wären es 500 Joule? Was soll das? Du musst ja nicht diskutieren. Zwingt dich ja niemand. Wenn du diskutierst, dann solltest du dich ans Thema halten und nicht irgendwelche Unterstellungen in die Welt setzen!

Übrigens: Bei 4m Wassertiefe sind es 857 Joule und bei 10m Wassertiefe sind es 1500 Joule Volumenarbeit. (Bezogen auf die 30 Liter Ausgangsvolumen)

Du bist derjenige der die notwendige zugeführte Energiemenge plötzlich wieder mit p*V angibt - was also dann stets 500 J ergeben würde.

Und übrigens: Bei 4m Wassertiefe sind es 1009 Joule und bei 10m Wassertiefe sind es 2079 Joule Volumenarbeit. (Bezogen auf die 30 Liter Ausgangsvolumen)
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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon Ernst » Mo 12. Jan 2015, 10:36

Highway hat geschrieben:Das bedeutet aber, dass die Rechnung Kompressionsarbeit + Volumenarbeit falsch ist. Es muss immer nur die Volumenarbeit ersetzt werden, denn die wird schließlich dem System auch zugeführt! Die Rechnung von Bruggmüller ist daher logisch falsch! Die ist nur für die "Erstbefüllung" richtig!

Du bist tatsächlich wieder auf Seite 1. Die Energiebilanz ist doch vielfach beschrieben. Auch ich habe das kurz und knapp getan. Such das nochmal raus.

Der Verdichter hat erstens die Kompression von V1, 1 bar auf V2, 1,2 bar zu leisten und zusätzlich die Verdrängungsarbeit des Wasservolumens bei V2, 1,2 bar.

Die Luftblase entspannt sich beim Aufstieg unter Vergrößerung ihres Volumens von anfangs V2 auf oben V1. Dieser kontinuierliche Volumenzuwachs liefert einen Auftriebsanteil und damit einen Energieanteil, welcher der Kompressionsabeit entspricht. Der Auftriebsarbeit des konstanten Volumenanteils der Blase V2 entspricht der Verdrängungsarbeit.

Also

W_kompression + W_verdrängung = W_auftrieb_integral_deltaV + W_auftrieb_V2
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Chief macht Fortschritte

Beitragvon Yukterez » Mo 12. Jan 2015, 12:28

Ernst hat geschrieben:a + b = c + d
Chief hat geschrieben:Oder
a + b - c - d = 0

Bravo! Jetzt musst du diese Erkenntnis nur noch auf c & v anwenden, dann wird das vielleicht noch was mit dir.

Bild, Bild
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Re: Chief macht Fortschritte

Beitragvon Ernst » Mo 12. Jan 2015, 15:12

Yukterez hat geschrieben:Bravo! Jetzt musst du diese Erkenntnis nur noch auf c & v anwenden, dann wird das vielleicht noch was mit dir.


Mathema_tik

300000 + 50 = 300050
300000 + 100 = 300100
300000 + 1000 = 301000
300000 + 300000 = 600000

SRT_Tick

300000 + 50 = 300000
300000 + 100 = 300000
300000 + 1000 = 300000
300000 + 300000 = 300000
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der verlorene Posten

Beitragvon Yukterez » Mi 14. Jan 2015, 10:43

Bild hat geschrieben:Der Dicke und Yukterez haben in einem anderen Thread doch beschrieben, dass man Relativgeschwindigkeiten von Differenzgeschwindigkeiten ▉▉▉▉▉ unterscheiden muss.

Was auch vom Rest der Welt bestätigt wird.

http://de.wikipedia.org/wiki/Relativgeschwindigkeit,

Bild
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Doch doch.

Beitragvon Yukterez » Do 15. Jan 2015, 07:53

Spaßratz hat geschrieben:Wikipedia ist nicht der Rest der Welt.

Jan und Chief noch weniger.

Die besseren Karten in der Hand habend,

Bild
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