Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

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Wärmepumpe

Beitragvon rmw » Mi 21. Jan 2015, 18:19

Highway hat geschrieben:besserwisserischer Hobbyphysiker

Der Einzige in der ganzen Diskussion ohne erkennbare physikalische Kenntnisse bist du.
Das ist aber keine Kritik schließlich hast du keinerlei physikalische Ausbildung hinter dir.

Highway hat geschrieben:Ohne Worte!

Du kannst hier zwei unterschiedliche Energiesysteme nicht auseinander halten.
Wenn du eine Zentralheizung im Haus hast gibt es zunächst eine Heizung die das Wasser aufheizt. Diese Energie gibt das Wasser im Heizkörper an die Umgebungsluft weiter.
Darüber hinaus brauchst du eine Pumpe die das Wasser im Kreis umwälzt. Zum Betrieb dieser Pumpe brauchst du ebenfalls Energie sonst funktioniert das ganze nicht.

Bei einer Wärmepumpe (Kühlschrank, Klimanalage, Heizung mit Wärmepumpe) hast du ebenfalls zwei Energieysteme nur das es etwas komplizierter ist.

Das eine Energiesystem ist der Wärmestrom der Anlage im Falle der Klimaanlage die Kühlleistung. Das entspricht Heizleistung bei der Heizung.
Die zweite Energie die du brauchst ist die Energie zum Betrieb der Anlage, bei der Klimanalage die "Leistungaufnahme". Dies entspricht der Leistung der Pumpe bei der Heizung.

Nicht das ich glaube dass du es verstehst, aber tendiere halt mitunter dazu auch Leuten etwas erklären zu wollen wo ich weis das sie damit überfordert sind..
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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon Ernst » Mi 21. Jan 2015, 20:01

Highway hat geschrieben:Das eigentliche Thema war die theoretische Funktionsweise des Auftriebskraftwerk und nicht das einer Wärmepumpe.

Da hat aber ein Teilnehmer behauptet, beides wäre identisch:
Highway hat geschrieben: Ich sage, aufgrund meines derzeitigem Kenntnisstand, es handelt sich um eine Wärmepumpe mit bescheidenem Wirkungsgrad.

Immer schön, wie es gerade paßt. Aber bei dir paßt nichts zusammen. Dir fehlen ganz einfach Grundlagen.
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Re: Wärmepumpe

Beitragvon Ernst » Mi 21. Jan 2015, 20:10

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Zuletzt geändert von Ernst am Mi 21. Jan 2015, 20:40, insgesamt 2-mal geändert.
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Wärmetransport

Beitragvon rmw » Mi 21. Jan 2015, 20:30

Highway hat geschrieben:Der Hersteller sagt W_zu = 1 kW, W_ab = 3 kW. Wenn das nicht ein astreines PM ist.

Nein das sagt er nicht. Damit wären alle Energieprobleme mit einen Schlag gelöst, wunderbare Energievermehrung.

Er sagt dass zum Betrieb der Anlage 1 kW elektrische Leistung notwendig ist.
Und er sagt dass man damit 3 kJ Wärmeenergie pro sek (entspricht 3 kW Leistung) der Raumluft innen entziehen und nach außen an die Luft im Freien abgeben kann.

Nicht dass ich mir einrede dass du das begreifst.
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Re: Wärmepumpe

Beitragvon fallili » Mi 21. Jan 2015, 21:19

Highway hat geschrieben:
Wieso ich? Selbst das bekommst du/ihr noch nicht einmal sauber getrennt. :evil:
Der Hersteller sagt W_zu = 1 kW, W_ab = 3 kW. Wenn das nicht ein astreines PM ist. 8-)

Der Rest ist, wie gewöhnlich, Off-Topic!

Niemand außer Dir hat beim Auftriebskraftwerk jemals eine Wärmepumpe ins Spiel gebracht.
Und da Du - wie auch in dem Zitat da oben - sogar die Funktion einer Wärmepumpe falsch verstehst, wurde halt versucht Dir wenigstens das Prinzip der Wärmepumpe mal klar zu machen.

Du bist hier der Einzige der glaubt, dass ein Auftriebskraftwerk mehr Energie liefern kann als man reinsteckt ( 600 J zu 550J) und möchtest das als "erlaubt" hinstellen, indem darauf hinweist, dass eine Wärmepumpe auch mehr Leistung liefert als man hineinsteckt ( 3 kW zu 1 kW).
Beide Aussagen zeigen aber nur, das Du selbst simpelste Grundlagen nicht verstehst.
Das wär noch nicht schlimm - aber wenn dann wirklich x-mal darauf hingewiesen wird, dass 50 J die ein Kompressor als Wärme in die Umgebung bläst und 50 J die eine Gas dann von der Umgebung aufnimmt sich damit zu Null bilanziert dann sollte das selbst der Dümmste irgendwann kapieren.
Na ja - das Du erkenntnis-resistent bis hast Du ja schon oft gezeigt.
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Re: Wärmepumpe

Beitragvon fallili » Do 22. Jan 2015, 00:34

Highway hat geschrieben:
Mein Vorschlag wäre, ihr definiert die Systemgrenzen so, dass alle Energieumwandlungen innerhalb dieser Grenzen erfolgen, dann bilanziert alles zu Null. Immer!
.....................
Im Resultat bleibt: Das Auftriebskraftwerk gibt im günstigsten Fall Wärmeenergie ab, das beißt keine Maus den Faden ab. Egal ob der eine oder andere Stoffel das begreift oder nicht!

Genau das ist es was der Energie-Erhaltungssatz aussagt. Es muss immer alles "zu Null bilanzieren".

Wenn Dein Auftriebskraftwerk mehr Energie abgibt als es aufnimmt, dann musst Du eine neue Energiequelle finden - "dunkle Energie" zum Beispiel - die da mitspielt. Dann darfst Du aber auch nicht vergessen, dass auch diese "dunkele Energie" woanders abnimmt.
Zu Null bilanzieren muss es immer!
Nur wirst Du Dir schwer tun da eine neue Theorie zu erfinden, bei der ein Auftriebskraftwerk wegen "dunkler Energie" funktioniert.

Vor allem ist es völlig unnötig "neue Energiequellen" zu erfinden.
Ein Auftriebskraftwerk das 550 J elektrische Energie aufnimmt und 550 J elektrische Energie abgibt sowie 50 J Wärme beim Kompressor an die Umgebung abgibt und 50 J Wärme im Auftriebsbehälter aus der Umgebung aufnimmt, bilanziert eben - so wie es auch im besten Fall nur sein kann - zu Null!
Und wenn man sogar, wie in diesem Beispiel, bei beiden zu behandelnden Energieformen identische Zahlenwerte erhält, sieht es jedes Kind dass eine ausgewogene Bilanz vorhanden ist - da muss nicht mal mehr irgendetwas gerechnet werden.

Man muss schon extrem blöd sein, um das nicht zu kapieren!
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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon Yukterez » Do 22. Jan 2015, 00:57

Highway hat geschrieben:Auf den Unterschied, dass P_ab/P_zu mal Wirkungsgrad und mal Leistungsfaktor genannt wird um zu verschleiern das es offenbar doch Wirkungrade größer 1 gibt?

Wenn du bei Wirkungsgrad und Leistungsfaktor von Verschleierung redest machst du bei der Energieerhaltung den gleichen Denkfehler wie ihn Spacerat in der Relativitätstheorie bei Relativ- und Differenzgeschwindigkeiten macht.

Zwei Irrtümer in einem Beitrag aufdeckend,

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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon Yukterez » Do 22. Jan 2015, 01:23

Du nimmst fälschlich an dass das Zimmer in dem die Pumpe oder das Aquarium steht automatisch die Wärme liefert die du als Überschuß verzeichnen willst. Jede entzogene Wärme führt aber dazu dass es im Zimmer kälter wird. Davon dass beim offenem Fenster immer warme Luft nachströmt kann man auch nicht ausgehen, da es draußen meistens kälter ist als drinnen. Je kälter es aber draußen im Verhältnis zu drinnen ist desto ineffizienter funktioniert das Wärmepumpenprinzip. Am besten vergleichst du das mit einem Tanklastwagen. Der kann mehrere Tonnen Treibstoff von A nach B transportieren und verbraucht dabei nur ein paar Liter. Wenn man dem Keller also auf irgendeine Art 50 Joule Wärmeenergie entziehen würde dann würden diese 50 Joule auch in Form von Wärmeenergie wieder an den Keller zurückgehen. Würde man versuchen die gesamte Wärme vom Keller ins Aquarium zu transportieren, so dass es im Zimmer gefriert und das Wasser kocht, dann wäre das wieder Energieverschwendung, wegen der sinkenden Effizienz bei steigendem Temperaturgefälle.

Aufklärend,

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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon Ernst » Do 22. Jan 2015, 10:30

@Highway,

Es ist schon ein Kreuz mit dir; so jung und schon so (physikalisch) verdorben. ;)

Natürlich bringt eine Wärmepumpe Vorteile gegenüber einer Direktheizung; sonst würde man sie ja nicht zur Heizung einsetzen. Du kannst da auch gerne technisch einen Heizungswirkungsgrad Kühlleistung/elektrische Anschlußleistung von >1 definieren. Dennoch bleibt der physikalische Wirkungsgrad des Prozesses immer kleiner 1. Und niemals kannst du in Umkehrung mit der erzielten Heizleistung mehr elektische Energie zurückgewinnen, wie du vorher reingesteckt hast; d.h. elektrische Energie zu vervielfachen.

Der Blubberkasten hat mit dem Prinzip Wärmepunpe jedoch überhaupt nichts zu tun. In dem Prozess ergibt sich eine direkte Energiebilanz Null. Ich versuchs nochmal.

1. Der Kompressor läuft mit der elektrischen Anschlußleistung N_el
2. Daraus entsteht (mit deiner isothermen Vorliebe) eine Volumenleistung N_vol und eine Wärmeleistung N_q
3: Damit die Wärmeenergie nicht verloren geht, wird sie idealerweise aus dem Raum an das Wasser abgegeben. Günstg wäre, mit der Kompressorwärmeleistung N_q das Behälterwasser aufzuheizen.
4. Die beim Aufstieg expandierende (sich abkühlende) Blase entzieht dem Wasser die Wärmeleistun N_q. Das Wasser erhält seine ursprüngliche Temperatur zurück.
6. Mit der so wieder auf Raumtemperatur gebrachten Blase wird eine Auftriebsleistung von N_vol+N_q=N_el gewonnen.
7. Falls alle Wirkungsgrade 1 sind. Was praktisch unmöglich iist.
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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon fallili » Do 22. Jan 2015, 11:26

@Ernst
Es wird nichts helfen - ich glaub das ist bei Highway nicht nur Dummheit sondern auch noch Sturheit.
Er will unbedingt, dass das Kraftwerk mehr Energie erzeugt als es verbraucht und sucht nun verzweifelt wie das gehen könnte.
Zuerst hat er es mit zusätzlicher kinetischer Energie versucht welche die rotierenden Behälter erzeugen sollten. Das ist ihm "um die Ohren geflogen" - wobei ich nicht sicher bin, ob er jemals wirklich kapiert hat warum das mit zusätzlicher kinetischer Energie nicht klappt.

Nun bleiben ihm nur noch diese 50 J die aus der Umgebung entzogen werden.
Da hab zwar ich schon seit Wochen darauf hingewiesen, dass dafür 50 J vom Kompressor in die Umgebung abgegeben werden, Yukterez spricht das auch an und nun zeigst auch Du es nochmals an der Wärmebilanz, dass da maximal genau so viel Energie herauskommt wie hineingesteckt wird.

Es wird alles nichts helfen - Highway will eben unbedingt, dass das Auftriebskraftwerk Energie erzeugt (ich frag mich ob er Mitglied bei Gaia ist?) und versucht mit jeder noch so blödsinnigen Argumentation seine Illusion irgendwie aufrecht zu erhalten.
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