Spacerat hat geschrieben:Kurt hat geschrieben:Das ist physikalisch nicht möglich.
Was? das gleichzeitige Starten oder das gleichzeitige Ankommen? Ok, lass ich mich mal drauf ein. Aber es bleibt Fakt, dass wenn die Strecke oden genauso lang wie die Strecke unten ist und auf beiden c herrscht, werden alle Photonen/Lichtquanten/Lichtwellen mit dem Abstand empfangen, mit dem sie gesendet wurden. Sollte dein LLB auf diesen Strecken irgend etwas ändern, dann Geschwindigkeiten der einzelnen Photonen/Lichtquanten/Lichtwellen und damit ihre Abstände. Das ist die einzige real existierende Möglichkeit, das zugleich gesendete Photonen/Lichtquanten/Lichtwellen zu unterschiedlichen Zeiten ankommen. Alles andere stellt eine Verletzung des Weg-Zeit-Gesetzes dar, an welchem es nichts zu rütteln gibt.
Ich seh schon wos hakt, du kennst die Bedeutung des Lichtleitbezuges (LLB) nicht, bzw. nimmst ihn in deiner Betrachtung nicht mit. (nimm einfach an dass du nicht alles weisst was ich voraussetze)
Dieser Bezug ist die Grundlage wie sich Licht ausbreitet, der für Schall ist der SLB Schallleitbezug, da besteht kein grundsätzlicher Unterschied, beide bestimmen wie schnell es voran geht.
In Luft ist Schall 330 m/s, in Wasser fast 1500 m/s.
Ich versuchs mit Wasser, mit zwei Booten die darin schwimmen, diese Boote sind immer gleichschnell unterwegs, sie schaffen einfach nur 1m pro Sekunde.
Wir richten Messtrecken ein (einfach lange Latten mit hinten und vorne einer Markierung) die das kontrollieren, diese Messstrecken werfen wir ins Wasser und messen dann wie lange es dauert die Strecke zu überwinden.
Zusätzlich haben wir zwei Flügelradanemometer zur Verfügung welche und direkt die Geschwindigkeit in m/s anzeigt sobald sie ins Wasser getaucht werden.
Überall wo wir messen, egal ob mit der im Wasser liegenden Latte oder mit dem Flügelradmessgerät, unser Bootantrieb(e) bringt ein v von 1m/s zustande, nicht mehr und nicht weniger.
(Soweit meine Angabe zur Geschwindigkeit des Signals, zu den 3000 000 Km/s.)
Nun brauchen wir noch zwei Strecken worin die Boote fahren können.
Wir haben zwei 1Km lange Wasserrinnen vor Ort in denen unsere Boote fahren können.
Die beiden Rinnen, sie liegen direkt nebeneinander, sind mit Wasser gefüllt, also rein mit den Booten und los geht's.
Zsammenfassung:
wir haben eine Bezug in dem die Boote fahren können, es ist Wasser, darin bewegen sich die Boote mit 1m/s.
Wir haben Messtrecken dabei um das zu kontrollieren, die Kontrolle ergibt ein v von 1m/s, auch die Anemometermessung ergibt 1m/s.
Nun wird (gleichzeitig) gestartet, beide Boote bewegen sich (nachweislich mit 1m/s) in Richtung Ende der Rinnen.
Nach 1000 s sind beide gleichzeitig angekommen.
Sie haben beide eine Strecke von 1000m in 1000s überbrückt.
sie hatten dabei ein v von 1m/s
die Angabe zu ihrem v wurde auf zweierlei Arten überprüft und als korrekt eingestuft.
Nun die Analogie zum "Bild":
Der graue Bereich, der Bereich der mit
LLB den die Galaxie erstellt bezeichnet ist, -ersetzen- wir nun durch den -linken- Wasserkanal.
Im Bild ist eingezeichnet dass die Galaxie rotiert, mit ihr also auch der von ihr erstellte LLB, dieser rotiert einfach mit.
Beim Kanal heisst dass das das Wasser das da drin ist nicht mehr ruht sondern in Bewegung ist, und zwar in Richtung Ziel.
Wir machen nochmal in beiden Kanälen die beiden Messungen, sowohl die mit der Latte als auch die mit den Anemometern.
Die Messlatten befinden sich im Wasser, die Boote sind in Bewegung, die Messergebnisse sind im linken Kanal (in dem sich das Wasser Richtung Ziel bewegt (es seien 10 cm/s) ) identisch.
Wir haben also:
- zwei Weglängen je 1000m (also identisch lang)
- 4 Messungen die alle ein v von 1m/s als Messwert angeben (also wiederum identisch).
Nun werden die beiden Boote gleichzeitig losgeschickt.
Kommen sie gleichzeitig an?
Kurt