Yukterez hat geschrieben:
hat geschrieben:Und Relativisten können sich entweder überreden lassen oder aber eine neue Karriere als Standup-Comedians starten.
Soweit ich mich erinnern kann warst du es der sich von seinen Vorgesetzten
wie ein yyy behandeln lassen musste.

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Wenn ich zum Beispiel soetwas lese:
spacerat hat geschrieben:...
Nun, ich gehe Arbeiten, inzwischen nur noch als Leiharbeiter und das nur, wenn ich Geld brauche (als Single kann man sich so etwas leisten). Was bleibt mir übrig, wenn erstens der Lebenslauf nicht der Beste ist und zweitens die erforderlichen Scheine fehlen, die mein tatsächliches Können oder Wissen belegen? Nirgendwo steht, dass ich mir autodidaktisch Java beigebogen habe oder mich mit Mathematik und Physik beschäftige, weil es mich interessiert, und das will auch irgendwie keiner wissen.
...
dann kommt mir schon ein Schmunzeln über die Lippen.
Ausser einem COBOL Kurs, den ich vor über 25 Jahren belegte, hab ich mir auch so ziemlich alles selbst beigebracht. Und, seltsamerweise hatte ich nie Schwierigkeiten, entsprechende Jobs/bzw. Aufträge zu finden. Man kann nämlich, speziell in der EDV, wenn man keine "erforderlichen Scheine" hat, zum Beispiel auf Referenzprojekte verweisen. Klappt einwandfrei. Und danach hantelt man sich halt über Empfehlung weiter. Bei den ersten paar Jobs (auf die man später verweisen kann) muss man halt in den sauren Apfel beissen und akzeptieren, dass man eben nicht die erste Geige spielt.
Man kann natürlich auch als Autodidakt schlampig lernen, das sich selbst angeeignete Wissen überschätzen,sich wundern, warum man die "geilen" Jobs nicht kriegt und dem Rest der Welt die Schuld geben. Dann heisst man halt spacerat.
Und selbstverständlich ist es äusserst wichtig, wenn man sich selbständig (ohne Lehrer,Schule,Studium etc) etwas beibringen will, Ratschläge von Leuten, die das, was man erlernen will, bereits beherrschen bzw. bereits beruflich ausüben, auch anzunehmen. Ich habe mich damals sehr genau erkundigt, welche Literatur zum Beispiel Bekannte von mir, die Informatik studiert haben, im Studium verwenden.
Da hat man zum Beispiel als "nicht Student" Vorteile, da man nicht alles lesen muss. Den Teil mit den Lochkarten habe ich zum Beispiel ausgelassen, da es schon damals klar war, dass man das nie wieder braucht.