contravariant hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:
Die zeitliche Abfolge von Ereignissen muß unabhängig von der Kausalität der Ereignisse erhalten bleiben.
Ok. Ist das jetzt ein allgemein gültiges Prinzip, oder lässt sich das aus allgemeineren Grundsätzen über physikalische Theorien ableiten?
Das ist ein Axiom. Das heißt, das ist so selbstverständlich, daß man es nicht "begründen" muß.
Wenn in München ein Bltz einschlägt und eine Nanosekunde später in NewYork ein Baum umkippt, dann kann das nicht kausal zusammenhängen. Dennoch ist der Baum später umgefallen, als der Blitz einschlug. Und nicht früher oder beliebig früher oder später, wie du es willst.
Zitat:
Ernst hat geschrieben:
Die Kausalitätsverletzung besteht im Beispiel darin, daß ein kausaler Ursachenvorgang für einen nachfolgenden Vorgang nicht ausgeführt werden kann, weil die erforderliche Zeitspanne fehlt. Dadurch entsteht eine Wirkung ohne die erforderliche Ursache.
Das ist in deinem Beispiel ja genau nicht der Fall, da die zeitlich Reihenfolge der Prozesse A und B ja erhalten bleiben. Nur die zeitliche Reihenfolge der Blitzeinschläge und der Prozesse A und B ändert sich. Aber das kann die Kausalität nicht verletzten, da die Blitze keinen kausalen Zusammenhang mit den Prozessen A und B haben.
Nur die Reihenfolge ändert sich.

Wir wollen doch über Physik reden und nicht über science fiction

Siehe oben.
Zudem ist unabhängig davon
für den Vorgang A keine Zeit da. Er kann nicht stattfinden und deshalb keine Ursache für vorgang B sein. Glaubst du der SRT auch nicht mehr? Oder was ist daran falsch?:
t2'-t1'=0 (t2-v*x2/c²)gamma - (t1-v*x1/c²)gamma = 0
t2 - v*x2/c² - t1 + v*x1/c² = 0
t2-t1=v*x2/c²- v*x1/c²
t2-t1=(x2-x1)v/c²
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