contravariant hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:
Erstens geht es hier gar nicht um Reihenfolgen, sondern um Gleichzeitigkeit und Ungleichzeitigkeit. Zwischen zwei gleichzeitigen Ereignissen ist kein Zeitintervall für einen Vorganung, der dort möglich ist, wo die gleichen Ereignisse ungleichzeitig sind.
Doch. Du nimmst an, dass der Vorgang A zeitlich zwischen den Einschlägen der Blitze stattfindet, unabhängig davon, dass die Blitzeinschläge keinen kausalen Zusammenhang mit dem Vorgang A haben. Dann transformierst du die Situation in ein anderes IS und stellst fest, dass dass die Blitze gleichzeitig einschlagen. Da nach deiner Annahme der Vorgang A ja zwischen den Blitzeinschlägen stattfinden soll, kann dieser nicht mehr stattfinden. Wenn du das aber mal innerhalb der SRT nachrechnest, dann stellst du fest, dass der Vorgang A, dann vor bzw. nach den Blitzeinschlägen stattfindet. Das kann in der SRT sein, widerspricht aber dem Ernstschen Reihenfolgeaxiom. Wie gesagt, den Widerspruch gibt es zwischen der SRT und deinem Axiom. Man kann jetzt glauben, dass dieses Axiom so absolut gülitg ist, wie du behauptest, oder auch nicht.
Wenn du Vorgänge, welche nacheinander ablaufen, dahingehend manipulieren willst, daß sie
je nach Koordinatensystem (Beobachtung) ihre Aufeinanderfolge verlieren, dann ist das aphysikalisch.
Es hilft dir nicht mal, weil ich das Beispiel verändere.
In S
t1 Ein Blitz schlägt in S bei x1 ein
t2-t3 Ein Vorgang A in S für alle x, kausal begründet im vorhergehenden Blitz
t4 Ein zweiter Blitz, kausal begründet durch den Vorgang A
t5-t6 Ein Vorgang B in S für alle x. kausal begründet durch den zweiten Blitz.
In S' ist t1'=t4
Der zweite Blitz kann gar nicht entstehen'
Bitte.
PS: "Vorgang für alle x" bedeutet z.B. , eine Linie im ganze Wertebereich von x wird "grün"
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