Spacerat hat geschrieben:
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MAW.: dass der Unterschied zwischen Schein und Sein auch bei unbewegten Objekten auftritt. So musst du, wie du richtig schreibst, allen Orts auf die Uhr schauen, um berechnen (transformieren) zu können, wann die Blitze real eingeschlagen haben. Wie dem auch sei. Transformierte Größen stellen niemals einen realen Vorgang dar und nur das zählt hier, unabhängig davon ob etwas bewegt ist oder nicht und unabhängig davon, ob man klassisch oder relativistisch transformiert.
Doch genau das passiert - das transformierte Größen eben exakt einen realen Vorgang darstellen.
Wenn ein Blitz um 12:00:00 Uhr in 300 000 km einschlägt, sehe ich den um 12:00:01 Uhr.
Ich weiß/berechne, dass die Lichtlaufzeit 1 s betragen hat - "transformiere" indem ich diese 1 s von meiner bei mir gesehenen Zeit abziehe und "schwuppsdiwupps" hab ich als Ergebnis, dass der Blitz
real um 12:00:00 Uhr an diesem 300 000 km entfernten Ort eingeschlagen hat.
Die Transformationsregeln der SRT sind minimalst komplizierter als nur mal schnell ein paar Sekunden abziehen - aber das Ergebnis ist genauso
real. Ich krieg aus den bei mir ermittelten/gesehenen/gemessenen Werten von Zeit und Ort der Blitzeinschläge (die für mein IS in dem ich mich befinde real sind - sonst bräuchten wir keine Diskussion über die SRT führen) die ebenfalls realen Wert von Zeit und Ort des Blitzeinschläge im zu mir bewegten System.
Die zwei Blitzeinschläge sind in einem System
real gleichzeitig und in einem anderen dazu bewegten System
real ungleichzeitig.
Man muss die RdG nicht verstehen - aber als unausweichliche Folgerung der Invarianz von c muss man sie akzeptieren.