Das Prinzip des Seins

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 Betreff des Beitrags: Re: SRT und Kausalität
BeitragVerfasst: Fr 20. Mär 2015, 09:36 
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Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58
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Spacerat hat geschrieben:
Auch in der SRT werden Ereignisse ja nicht umgedreht,

Doch genau das werden sie in bestimmten Konstellationen.
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 Betreff des Beitrags: Re: SRT und Kausalität
BeitragVerfasst: Fr 20. Mär 2015, 09:48 
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Registriert: Sa 1. Jun 2013, 13:08
Beiträge: 2977
Ernst hat geschrieben:
Spacerat hat geschrieben:
Auch in der SRT werden Ereignisse ja nicht umgedreht,

Doch genau das werden sie in bestimmten Konstellationen.
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Und ich warte noch immer auf die Konstellation bei der die Geburt vor der Zeugung stattfindet!
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 Betreff des Beitrags: Re: SRT und Kausalität
BeitragVerfasst: Fr 20. Mär 2015, 09:51 
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Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58
Beiträge: 11188
Highway hat geschrieben:
Die Forderung ist aber, sowohl im Zug, als auch am Bahnsteig gelten die gleichen physikalischen Gesetze. Die gelten aber nur unter vergleichbaren Bedingungen.

Nein. Die gelten in IS immer. Denn gerade so sind ja IS definiert.

Nachhilfe:

Wiki hat geschrieben:
Da die Gesetze der newtonschen Mechanik in allen Inertialsystemen gelten, die sich relativ zueinander mit konstanter Geschwindigkeit bewegen, gibt es kein bevorzugtes Bezugssystem und keine Möglichkeit, eine Geschwindigkeit absolut zu messen. Dies ist das Relativitätsprinzip der newtonschen Mechanik.

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 Betreff des Beitrags: Re: SRT und Kausalität
BeitragVerfasst: Fr 20. Mär 2015, 09:58 
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Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58
Beiträge: 11188
fallili hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:
Spacerat hat geschrieben:
Auch in der SRT werden Ereignisse ja nicht umgedreht,

Doch genau das werden sie in bestimmten Konstellationen.
.

Und ich warte noch immer auf die Konstellation bei der die Geburt vor der Zeugung stattfindet!
.

Die Konstellation dazu erkennt man bei einem Blick auf die Gleichung der LT. Das Beispiel von Highway dazu hast du vor lauter warten offenbar verschlafen.

Bild

Und wie die SRT das bestätigt und wie ich das verlinkt und beschrieben habe, hast du offenbar auch verpennt.
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 Betreff des Beitrags: Re: SRT und Kausalität
BeitragVerfasst: Fr 20. Mär 2015, 10:11 
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Registriert: Mo 5. Sep 2011, 07:53
Beiträge: 2171
fallili hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:
Spacerat hat geschrieben:
Auch in der SRT werden Ereignisse ja nicht umgedreht,

Doch genau das werden sie in bestimmten Konstellationen.
.

Und ich warte noch immer auf die Konstellation bei der die Geburt vor der Zeugung stattfindet!
.


Du meinst wahrscheinlich eine unbefleckte Empfängnis. Das wird u.a. in der Bibel geschrieben.

Allerdings gibt es so etwas in Köln jedes Jahr. Da nennt man das Karneval. Da kann sich dann auch keiner daran erinnern. :mrgreen:


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 Betreff des Beitrags: Re: SRT und Kausalität
BeitragVerfasst: Fr 20. Mär 2015, 10:26 
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Registriert: Sa 1. Jun 2013, 13:08
Beiträge: 2977
Ernst hat geschrieben:
Die Konstellation dazu erkennt man bei einem Blick auf die Gleichung der LT. Das Beispiel von Highway dazu hast du vor lauter warten offenbar verschlafen.

Bild

Und wie die SRT das bestätigt und wie ich das verlinkt und beschrieben habe, hast du offenbar auch verpennt.

Auf so etwas hab ich ganz zu Recht nicht reagiert.
Was soll das denn sein?

Da findet "Etwas" (z.B. eine Zeugung) bei t = 0,5 s x = 0,5 ls und statt.
Dann findet etwas ( keine Ahnung was das sein soll - eine kausal auf die Zeugung folgende Geburt kann's nicht sein) bei t = 2 s und x = 1000 ls statt.

Das heißt also 1,5 Sekunden nach dem Ereignis a findet in 1000 Lichtsekunden Entfernung ein Ereignis b statt?
Und dabei soll Ereignis b irgendwie kausal mit Ereignis a zu tun haben? Wurde da irgendeine Information oder sonst was mit 666,66 facher Lichtgeschwindigkeit zwischen den beiden Ereignissen ausgetauscht?

Mich interessieren solche Schwachsinnsbeispiele nicht - EIN Beispiel in dem etwas kausal Verursachtes (wie z.B Geburt nach Zeugung) sich zeitlich umdreht sollte man mir zeigen.
Da wirst Du allerdings ewig suchen - so ein Beispiel gibt es nicht!

Und dass sich eine Zeitumkehr ergibt, sobald die Entfernung so groß ist, dass eine Informationsübermittlung mit mehr als c erfolgen müsste und daher keine kausale Verursachung von b durch a möglich ist - hab ich bei meinen 4 Beispielen schon an Nummer 4 gezeigt.

Zitat:
4) Eine Chance noch - nun lassen wir die Geburt 60 000 km weit weg von der Zeugung stattfinden:
Z: t = 0 x = 0 ------------------ t' = 0 s x'= 0 ls
G: t = 0,1 x = 0,2 ------------- t' = -0,1 s x' = 0,2

OHA - nun hat die Geburt tatsächlich vor der Zeugung stattgefunden!
Ich sehe aber einer Vaterschaftsklage ganz gelassen entgegen, weil diese Geburt kausal nichts mit der Zeugung zu tun hat.
Um in 0,1 Sekunden 60 000 km weit zu kommen und dort das Kind zu kriegen, müsste sich "die Mutter" mit doppelter Lichtgeschwindigkeit bewegt haben.


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 Betreff des Beitrags: Re: SRT und Kausalität
BeitragVerfasst: Fr 20. Mär 2015, 11:04 
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Registriert: Sa 1. Jun 2013, 13:08
Beiträge: 2977
Spacerat hat geschrieben:
Aber evtl. transformiere ich ja auch nur falsch.
1. Start aus System Asteroid A:
x=100Ls; x'=166,667Ls
t=0s; t'=-133,333s

2. Kollision aus System Asteroid A:
x=0Ls; x'=-166,667Ls
t=125s; t'=208,333s

3. Start aus System Asteroid B:
x=0Ls; x'=0Ls
t=0s; t'=0s

4. Kollision aus System Asteroid B:
x=100Ls; x'=0Ls
t=125s; t'=75s


Die Transformationen an sich sind schon richtig, aber was machst Du da?
Bei 1) ist der Asteroid B zum betrachteten Zeitpunkt 0 noch 100 ls von Asteroid A entfernt.
Bei 3) ist der Asteroid A zum betrachteten Zeitpunkt 0 plötzlich 0 ls von Asteroid A entfernt???????????

Also wenn beim Start Asteroid B aus der Sicht von A 100 ls entfernt ist, muss natürlich Asteroid A aus der Sicht von Asteroid B auch 100 ls entfernt sein.


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 Betreff des Beitrags: Re: SRT und Kausalität
BeitragVerfasst: Fr 20. Mär 2015, 11:18 
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Registriert: Sa 1. Jun 2013, 13:08
Beiträge: 2977
Highway hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:
Highway hat geschrieben:
Die Forderung ist aber, sowohl im Zug, als auch am Bahnsteig gelten die gleichen physikalischen Gesetze. Die gelten aber nur unter vergleichbaren Bedingungen.

Nein. Die gelten in IS immer. Denn gerade so sind ja IS definiert...


Jetzt werde mal nicht komisch! :evil:

In einem IS wird der freie Fall als Parabel festgestellt, im anderen als geradlinig. Punkt! Du brauchst überhaupt nicht drum herum quatschen. Vergleich, ohne Trafo, nicht möglich. Doppelpunkt! Dein v0 ist in S <> 0 und in S' = 0, oder umgekehrt je nach Betrachtungsweise, aber das wird ja von dir unterschlagen, bzw. einfach für beide Systeme zu Null gesetzt.

Was soll diese ganze Diskussion da?
Gleiche physikalische Gesetze heißt:
Wenn ich im Zug etwas fallen lassen, fällt es senkrecht gerade zu Boden.
Wenn ich am Bahnsteig etwas fallen lasse, fällt es senkrecht zu Boden.
Wenn etwas aus dem Zug auf den Bahnsteig geschmissen wird, folgte es am Bahnsteig einer Parabel.
Wenn etwas vom Bahnsteig in den Zug geschmissen wird, folgte es im Zug einer Parabel.

Ich kann also durch fallenlassen eines Gegenstandes nicht feststellen ob ich im Zug bewegt bin, oder ich im Zug ruhend und der Bahnsteig an mit vorbeibewegt ist, weil sich eben an den physikalischen Gesetzen nichts ändert!
Eure ganze Diskussion ist total unsinnig - na ja, da treffen sich eben zwei Blinde.


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 Betreff des Beitrags: Re: SRT und Kausalität
BeitragVerfasst: Fr 20. Mär 2015, 11:21 
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Registriert: Sa 1. Jun 2013, 13:08
Beiträge: 2977
Chief hat geschrieben:
fallili hat geschrieben:
...
Also wenn beim Start Asteroid B aus der Sicht von A 100 ls entfernt ist, muss natürlich Asteroid A aus der Sicht von Asteroid B auch 100 ls entfernt sein.

Warum? Heißt es nicht x'=x/gamma?

Falls Du Dich wunderst, warum ich Dir nie antworte - ich diskutier nicht mit Jemanden der keine Ahnung hat was x, x', t und t' ist und das werd ich auch weiterhin so halten.


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 Betreff des Beitrags: Re: SRT und Kausalität
BeitragVerfasst: Fr 20. Mär 2015, 12:50 
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Registriert: Di 30. Dez 2008, 13:05
Beiträge: 3221
Wohnort: Graz
Highway hat geschrieben:
Es geht um Vergleichbarkeit eines Prozesses, nicht zweier Prozesse aus verschiedenen Bezugssystemen betrachtet!

Abgesehen davon, dass die SRT für gravitationsbedingte Parabelflüge nicht zuständig ist, kann es nach Galilei-Transformation kein Problem sein, sowohl den senkrechten Fall eines Testkörpers als auch die von einem relativ bewegten Beobachter wahrgenommene Wurf-Parabel mit Newton zu beschreiben. Da gibt es keine Widersprüche. Ein senkrecht fallender Testkörper und ein gleichzeitig waagrecht geworfener Testkörper kommen gleichzeitig am Boden an. Egal, von welchem Bezugssystem aus gesehen. Mit der SRT ergibt sich aber, dass dieses gleichzeitige Ankommen der Testkörper von einem relativ bewegten Beobachter ungleichzeitig gemessen wird - und daher offenbar ein anderes physikalisches Gesetz zu wirken scheint. Das darf natürlich nicht sein - und Einstein erkannte das und entwickelte die ART. Und deshalb schließt ja auch die Anwesenheit von Gravitation die SRT aus, die nur für Inertialsysteme vorgesehen ist, auf welche keine äußeren Kräfte einwirken.
Wäre Einstein damit zufrieden gewesen, dass ohnehin nur das gilt, was im Ruhesystem der Testkörper geschieht und die Wahrnehmungen des relativ bewegten Beobachters irrelevant seien (ein Standpunkt, der hier stets vertreten wird, wenn es mit der LT zu Widersprüchen kommt), dann hätte er sich die ART sparen können!

Eine Transformation ist nichts anderes als ein Vergleich! Denn sie bewirkt ja keine Veränderung von Ereignissen, sondern vergleicht lediglich die Messungen zweier zueinander bewegter Beobachter bzw. deren Koordinaten. Was die beiden Beobachter messen, darf durchaus unterschiedlich sein, solange das beschriebene Ereignis von beiden Systemen aus gemessen werden kann und z.B. der Ausgang eines Experimentes nicht vom Bezugssystem abhängt. Zum Preis der Konstanz der LG in allen IS wird die LT dieser Forderung aber nicht in allen Fällen gerecht.

Grüße
Harald Maurer


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