Spacerat hat geschrieben:
fallili hat geschrieben:
Solange man nicht die Originalzeiten der Uhren von H&K hat (ich finde sie nicht) ist es schwer da nachzurechnen.
Selbst wenn du die Originalzeiten hast, ist das noch relativ schwer, weil (afaik) nie Flüge 100% entgegengesetzt geschweige denn auf gleicher Höhe stattfanden. Wäre das der Fall gewesen, käme man auf die gravitative ZD simpel mit
t_grav=(t_max-t_min)/2
Von diesem Zeitpunkt aus wären logischerweise auch die ZDs in beide Richtungen identisch. Der 3. Bezugspunkt wird ja, wie gesagt, nur benötigt, damit man die gravitative ZD herausrechnen kann. Aber selbst wenn man dies so machen würde man, wie bei den Myonen auch, feststellen, dass die restliche ZD keineswegs wechselseitig ist.
Das sind die Werte wie sie in Wiki
http://de.wikipedia.org/wiki/Hafele-Keating-Experimentangegeben werden.
Dateianhang:
hafelekeating.jpg [ 19.53 KiB | 6376-mal betrachtet ]
Die Einflüsse der Gravitation und Rotationsbeschleunigung wird gemäß ART herausgerechnet.
Anscheinend hat sich noch niemand von den "Kritikergenies" schon mal gefragt, warum bei den Einträgen "Gravitation gemäß ART" so unterschiedliche Werte stehen. Glaubt jemand, das die Höhenunterschiede zwischen Ost- und West- Flug so groß waren. Oder geht man hier davon aus, dass die Erdanziehungskraft bei Ost- und Westflug verschieden sein wird?
Also mit "simpel ausrechen" kommt man beim ganzen Experiment nicht weit.
Und was ist mit den später zur Wiederholung des Ganzen durchgeführten NPL Experimenten? Warum stimmen dort die gemessenen Zeiten mit den laut SRT erwarteten Zeiten überein?