Highway hat geschrieben:
Das mag ja sein. Ich finde nur, man sollte sich mal langsam einig werden, ob und wann die SRT zuständig ist. Denn jedes mal, wenn die SRT nicht passt und Gravitation, Rotation oder sonst etwas im Spiel ist, dann wird darauf gepocht, dass die SRT nicht zuständig sei. Wenn es passt, dann ist es egal! ;)
Das finde ich, gelinde gesagt, inkonsequent!
Eigentlich ist es ganz einfach*: Ruht der Beobachter in einem BS und ist dies BS nicht beschleunigt, dann handelt es sich um ein IS und man kann die SRT in Bezug auf dieses IS anwenden.
Ist das BS allerdings beschleunigt ist es kein IS und dann kann die SRT darauf nicht angewendet werden. Der Kniff ist jetzt ein IS zu finden, dort einen "fiktiven" Beobachter einzusetzen, der sich das Ganze anschaut und nicht selber "im Karussel" sitzt. Für diesen "fiktiven" Beobachter sind die SRT-Regeln sehr wohl anwendbar. Und genau das haben H&K gemacht. Sie haben ein IS festgelegt das ruhig im Raum neben der Erde liegt und von dort sich dieser "fiktive" Beobachter die Sache sozusagen "von oben" angeschaut, während unter ihm die Bodenstation und die Flugzeuge um die Erdachse herumsausten.
Und dann gibt es noch den Fall, daß der Fehler bei falscher Anwendung der SRT so klein wird, dass der Fehler beim Ergebnis keine Rolle spielt und ignoriert werden kann. Das ist bei den Gallilei-Transformationen mit "nicht-relativistischen" Geschwindigkeiten so, genauso wie es neben der Erde kein IS geben kann, weil die Bewegung der Erde um die Sonne eine Rotation ist und damit pe se kein IS sein kann.
Highway hat geschrieben:
Hinzu kommt noch, dass man aus jeder Rotation auch den translatorischen Anteil mathematisch bestimmen können sollte!
Wie soll das denn gehen?
Mike
*Uneigentlich kann man noch einen draufsetzen, aber dass lassen wir mal jetzt.