Ernst hat geschrieben:Das Gravitationspotenzial kratzt eine Rolex oder sonstige Schweizer Uhr nicht im Geringsten - das sind doch die alten ART-Märchen.
Schon deshalb, weil kein Potentialsensor eingebaut ist. Sie hat einfach kein Sinnesorgan für Potential, genausowenig wie eins für gleichförmige Geschwindigkeit. Sie weiß auch nicht ob sie auf dem Mond oder auf der Erde ist. Sie tickt stur im gleichen Takt vor sich hin.
Und nochwas, sie misst keine Zeit, sie erzeugt die Zeit.
Zeit ist das was Uhren zeigen, so Albert.
Und eine Uhr zeigt, das was sie zeigt wird Zeit genannt, eine Menge an, die Menge an von ihr gezählten, selbsterzeugten Impulse/Schwingungen/Pendelbewegungen/Atomschwingungen/Fremdtakte/Xysilons.
Egal was sie zählt, sie zählt.
UND SONST TUT SIE NICHTS.
Richtig, nein es ist falsch, sie hat "Sinnesorgane"
Ihre Ganggeschwindigkeit hängt von den Umständen ab deren sie ausgesetzt ist.
Ganggeschwindigkeit ist die Wiederholdauer der Taktereignisse.
Diese werden bei einer Atomuhr durch die Resonanz der Atome bestimmt.
Diese sind nicht starr und überall gleich, nein!
Sie sind immer und unausweichlich und selbstverständlich von den Umständen denen sie ausgesetzt sind geprägt.
Die Schwingung des CS133 Atoms hängt ab von:
- dem grundsätzlichem Aaufbau des CS 133
- der Bewegung und der Geschwindigkeit gegen den Bezug den der Ort bereitstellt
- dem an diesem Ort herrschendem "Trägerdruck"
- der Temperatur denen die Atome ausgesetzt sind.
- all den sonstigen Einflüssen die da noch mitreden.
Allein mit der Frequenzbeobachtung einer Atomuhr ist erkennbar ob und wie schnell sie sich bewegt.
Genau so wie die Frequenz eines Quarzes Auskunft über seine Temperatur (Bewegungsmenge und Amplitude der Bausteine) gibt, so ist es auch bei der Atomuhr.
Der ganze Bremborium um Zeit ist ein solcher, sonst nichts.
Es existiert keine, das ist halt so.
Ich bin auch nicht schuld daran.
Kurt
Das Schutzrecht für Geschwindigkeitsmesser aufgrung von Frequenzänderungen sei hiermit angemeldet.