Die Lösung des Flyby-Rätsels beweist LG=c±v

Hier werden diverse Partikelmodelle diskutiert

Der Experte spricht

Beitragvon Yukterez » Do 27. Aug 2015, 09:54

rmw hat geschrieben:Relativitätdtheorie

Abgesehen davon dass es in diesem Faden eigentlich um die Emissionstheorie geht, was ist Relativitätd?

Interessiert,

Bild
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Re: Die Lösung des Flyby-Rätsels beweist LG=c±v

Beitragvon julian apostata » Do 27. Aug 2015, 11:05

Lothar Pernes hat geschrieben:apostata kann also nicht einmal diese einfachen bildhaft klar dargestellten Zusammenhänge richtig interpretieren



Bild


a=a_0*wurzel (1-v²/c²) steht in der 3.Zeile. Das soll heißen: Wenn in einem konstanten elektrischen Feld das Teilchen mit zunächst mit a_0 beschleunigt so sinkt die Beschleunigung mit steigendem v (gemäß LQuatschtheorie)

Lothar hat uns aber nur ein a in Abhängigkeit von v geliefert. ich dagegen hab die Rechnung zu Ende gerechnet und nicht nur v(g), sondern auch noch

s(t), v(t), a(t) ermittelt.

Man muss übrigens heutzutage nicht mehr selber differenzieren können.

Einfach das da eingeben (Ableitungsvariable t). Nacheinander 1. und 2. Ordnung ermitteln.

http://de.numberempire.com/derivativecalculator.php
c^2/a*(1-cos(a*t/c))

Und raus kommt das, was ich schon hin geschrieben habe.

Lothar Pernes hat geschrieben:Weil beiden Lösungen die absolut gleiche Formel für die Beschleunigung a = F/m*sqrt(1-v²/c²)


Falsch! In der SRT haben wir folgende "Longitudinalmasse"

Bild

Und hier ist die Begründung.

https://de.wikibooks.org/wiki/Ruhemasse_und_relativistische_Masse_eines_K%C3%B6rpers

Würde man diese Beziehung nicht kennen, hätte man Cern gar nicht bauen können.
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Re: Die Lösung des Flyby-Rätsels beweist LG=c±v

Beitragvon Lothar Pernes » Fr 28. Aug 2015, 12:55

julian apostata hat geschrieben:Falsch! In der SRT haben wir folgende "Longitudinalmasse"

Bild

Und hier ist die Begründung.

https://de.wikibooks.org/wiki/Ruhemasse_und_relativistische_Masse_eines_K%C3%B6rpers


Vielen Dank an apostata für diesen Beitrag. Die Relativisten haben also nicht nur eine, sondern sogar zwei relativistische Massenzunahmen. Respekt. Wird die erste relativistische Massenzunahme als Schwachsinn nachgewiesen, gibt es immer noch die "Longitudinalmasse". Hütchenspielerei eben.

Immerhin kann ich daraus entnehmen, daß die elektrostatische Kraft eine andere Geschwindigkeits-Abhängigkeit besitzt als die elektromagnetische Kraft, und ich deshalb im Bild mit der vergleichenden Darstellung der Zusammenhänge die Formel bei der elektrostatischen Kraft entsprechend ändern muß. Kein Problem.
Ich werde demnächst darauf eingehen, wenn ich etwas mehr Zeit habe.
MfG L.P.
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Lothar wütet blind

Beitragvon Yukterez » Fr 28. Aug 2015, 18:40

Lothar Pernes hat geschrieben:Die Relativisten haben also nicht nur eine, sondern sogar zwei relativistische Massenzunahmen. Respekt.

Schon blöd wenn man nicht einmal weiß wie die Theorie die man widerlegen möchte überhaupt aussieht, gell? Aber mach dir nichts draus, hier bist du in guter Gesellschaft:

Bild,

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Esel

Beitragvon rmw » Fr 28. Aug 2015, 20:05

Beim Esel dürfte es sich um Einstein handeln, bei den anderen um seine Anhänger.
Die Anhänger sind dabei freilich zu freundlich dargestellt.
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Re: Die Lösung des Flyby-Rätsels beweist LG=c±v

Beitragvon julian apostata » Sa 29. Aug 2015, 09:31

Lothar Pernes hat geschrieben:Vielen Dank an apostata für diesen Beitrag. Die Relativisten haben also nicht nur eine, sondern sogar zwei relativistische Massenzunahmen. Respekt. Wird die erste relativistische Massenzunahme als Schwachsinn nachgewiesen, gibt es immer noch die "Longitudinalmasse". Hütchenspielerei eben.


Kein Hütchenspiel, sondern Realität. Wenn man die beiden Arten von "Massen" nicht kennen würde, könnte man keine Teilchenbeschleuniger bauen

https://de.wikibooks.org/wiki/Ruhemasse_und_relativistische_Masse_eines_K%C3%B6rpers#Worauf_beruht_der_Unterschied_zwischen_transversaler_und_longitudinaler_Masse.3F

Kraft lässt sich eben nicht nur als Masse mal Beschleunigung, sondern auch als Impulsänderung pro Zeit definieren. Und wenn man dies über die Kettenregel auswertet, steht am Schluss neben dem Term m*a auch noch der Term v*Massenänderung pro Zeit da.

Bild

Die SRT wusste das schon, bevor man dies praktisch testen konnte und ihr habt wie üblich keine Erklärung.

Das da ist dann das vorläufige Ende der Rechnung.

Bild
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Re: Die Lösung des Flyby-Rätsels beweist LG=c±v

Beitragvon Lothar Pernes » So 30. Aug 2015, 08:58

..
Nachtrag zu: „Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien“:

Es ist wohl klar, daß eine bewegte Ladung in einem Magnetfeld transversal beschleunigt wird, und in einem elektrischen Feld longitudinal. Und es ist auch klar, daß die Ladung in beiden Fällen mit zunehmender Geschwindigkeit weniger beschleunigt wird. Also gerade so, als ob die Masse mit zunehmender Geschwindigkeit zunehmen würde – oder eben auch, als ob die beschleunigende Kraft abnehmen würde. Dabei gibt es aber offensichtlich unterschiedliche Faktoren für die Berücksichtigung der Geschwindigkeitsabhängigkeit: Bewegt sich die Ladung in einem Magnetfeld, ist der Faktor sqrt(1-v²/c²), bewegt sich die Ladung in einem elektrischen Feld, ist der Faktor offensichtlich (sqrt(1-v²/c²))^3.

Der normale Mensch mit gesundem Menschenverstand würde nun sagen: Offensichtlich nimmt die Kraftwirkung auf die Ladung mit zunehmender Geschwindigkeit ab. Und offensichtlich besteht bei dieser Abnahme ein Unterschied zwischen der elektromagnetischen Kraftwirkung und der elektrostatischen Kraftwirkung deshalb, weil die elektromagnetische Kraft transversal zur Bewegungsrichtung wirkt, und die elektrostatische Kraft longitudinal. Die Formel für die Geschwindigkeits-Abhängigkeit der elektrostatischen, longitudinalen Kraftwirkung ist deshalb eine andere als die der elektromagnetischen, transversalen Kraftwirkung. Es gilt bei der transversalen, elektromagnetischen Kraft die Formel F(v)=F(o)*sqrt(1-v²/c²)
Und bei der longitudinalen, elektrostatischen Kraft die Formel F(v)=F(o)*(sqrt(1-v²/c²))^3

Die relativistischen Schwachköpfe aber sagen: Offensichtlich nimmt die Masse der Ladung mit zunehmender Geschwindigkeit zu. Und offensichtlich besteht bei dieser Massenzunahme ein Unterschied. Im elektrischen Feld mit longitudinaler Kraftwirkung nimmt die Masse schneller zu als im elektromagnetischen Feld mit transversaler Kraftwirkung. Es gibt deshalb zwei relativistische Massenzunahmen, nämlich eine transversale Massenzunahme und eine longitudinale Massenzunahme.
Für die transversale Massenzunahme gilt die Formel m(v)=m(o)/ sqrt(1-v²/c²)
Und für die longitudinale Massenzunahme gilt m(v)=m(o)/ (sqrt(1-v²/c²))^3

Während es also nach der klassischen Physik überhaupt kein Problem ist, ja sogar schon von der Grund-Formel her ersichtlich ist, daß die elektromagnetische Kraft eine andere Geschwindigkeits-Abhängigkeit besitzt als die elektrostatische Kraft, haben die Relativisten das Problem, daß ihre relativistische Massenzunahme in zwei verschiedene Arten aufgeteilt werden muß, in eine transversale und in eine longitudinale Massenzunahme. Der Schwachsinn von der relativistischen Massenzunahme wird dadurch noch umso deutlicher.

Das war den Relativisten bis vor etwa 30 Jahren wohl bewußt, denn in dem mir völlig genügenden Lehrbuch des seinerzeitigen Relativistenpapstes Roman Sexl ist von einer longitudinalen Massenzunahme noch nirgends die Rede. Inzwischen können die Relativisten ihr Dilemma mit ihrer zweiten relativistischen Massenzunahme aber wohl nicht mehr länger verschweigen und verbergen.

Da es also offensichtlich auch bei der Geschwindigkeits-Abhängigkeit einen Unterschied zwischen elektrostatischer und elektromagnetischer Kraft gibt, und die Relativisten deshalb inzwischen ihre relativistische Masse in transversale und longitudinale Masse aufteilen bzw. aufteilen müssen, muß auch ich mein bisheriges Bild über die vergleichende Darstellung dieser Zusammenhänge wie folgt korrigieren bzw. ändern:

längeZeitMasse3neu1m.jpg
längeZeitMasse3neu1m.jpg (39.64 KiB) 9014-mal betrachtet

Wie schon gesagt: Der Schwachsinn der relativistischen Masse wird dadurch nur noch deutlicher.

Und ich erkläre die unterschiedliche Geschwindigkeits-Abhängigkeit einfach mal so:
Die Geschwindigkeits-Abhängigkeit bei Beschleunigung in transversaler Richtung ist eindimensional, weil die Reaktions-Kraft der bewegten Ladung auf das elektromagnetische Feld nur in einer einzigen, ganz bestimmten, senkrecht zu v gerichteten Richtung wirkt. Der Faktor für die eindimensionale, transversale Geschwindigkeits-Abhängigkeit ist sqrt(1-v²/c²), und ist als sinus-Funktion in einem Kräfte-Dreieck herleitbar, wie in meiner Arbeit „Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien“ gezeigt.

Die Geschwindigkeits-Abhängigkeit bei Beschleunigung in longitudinaler Richtung ist dagegen dreidimensional, weil die Reaktions-Kraft des elektrostatischen Feldes auf die Ladung aus allen Richtungen des Raumes zugleich kommt, und in der Summe die Beschleunigung bewirkt. Ergo wirkt sich die eindimensionale, transversale Geschwindigkeits-Abhängigkeit in jeder der drei Raumrichtungen aus, und ergo ist der Faktor der eindimensionalen, transversalen Geschwindigkeits-Abhängigkeit sqrt(1-v²/c²) mit 3 zu potenzieren.

MfG
Lothar Pernes
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Re: Die Lösung des Flyby-Rätsels beweist LG=c±v

Beitragvon julian apostata » So 30. Aug 2015, 12:57

Lothar Pernes hat geschrieben:haben die Relativisten das Problem, daß ihre relativistische Massenzunahme in zwei verschiedene Arten aufgeteilt werden muß, in eine transversale und in eine longitudinale Massenzunahme.


Falsch! Das m, das du in der Gleichung siehst, berechnet sich immer noch zu m=sqrt(1-v²/c²)

Bild

Man muss aber eine höhere Kraft als m*a anwenden, weil noch der Term (dm/dt)*v hinzu kommt.

Außerdem ist mit Longitudinalmasse gemeint. "Der Körper verhält sich beim Beschleunigen so, als ob er diese Masse hätte."

Lothar Pernes hat geschrieben:Der normale Mensch mit gesundem Menschenverstand würde nun sagen: Offensichtlich nimmt die Kraftwirkung auf die Ladung mit zunehmender Geschwindigkeit ab.


Vielleicht der gesunde Menschenverstand, aber nicht der logische Verstand.

Was du jetzt indirekt behauptest ist Folgendes:

Wenn ein Teilchen mit a beschleunigt, dann erfährt es die Kraft m*a.


Der Relativist sagt:

Wenn ein Teilchen mit a beschleunigt, dann erfährt es die Kraft m*a*(1-v²/c²)^-1.5


Ob a durch eine abgeschwächte elektrostatische Kraft oder was Anderes zustande kommt, ist dabei egal.

Im Teilchenbeschleuniger wird aber das gemessen, was der Relativist sagt.

https://tube.geogebra.org/material/show/id/1463279

Aktiviert mal den 4.Schieber. Wenn Lothar recht hätte, würde es bei der Teilchenkollision keinen Unterschied machen, ob man auf c-300m/s oder c-3m/s beschleunigt.

Im Experiment stellt man aber einen Anstieg der kinetischen Energie um das 10-fache fest!
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Re: Die Lösung des Flyby-Rätsels beweist LG=c±v

Beitragvon Lothar Pernes » So 30. Aug 2015, 16:43

julian apostata hat geschrieben:Im Experiment stellt man aber einen Anstieg der kinetischen Energie um das 10-fache fest!

Siehe hierzu http://www.mahag.com/neufor/viewtopic.php?f=6&t=379&start=0#p29633

Ich stelle nochmal fest, apostata ist offensichtlich nicht in der Lage, die bildhafte vergleichende Darstellung
der Zusammenhänge richtig zu interpretieren.Was will man auch anderes von jemandem erwarten, der den gesunden Menschenverstand als Ansammlung von Vorurteilen ansieht, und diese Scharlatanerie wie eine Monstranz vor sich herträgt.

MfG L.P.
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Lothar outet sich selbst

Beitragvon Yukterez » So 30. Aug 2015, 21:19

Adlerauge Pernes,

Lothar Pernes hat geschrieben:Siehe hierzu Die Hütchenspieler-Didaktik der Relativisten

Dass es dir beim Versuch Zusammenhänge in der Physik zu durchschauen ähnlich ergeht wie einem Betrunkenen der versucht den Verlauf eines Hütchenspiels zu verfolgen merkt man auch so.

Nicht weiter überrascht,

Bild
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