Die Lösung des Flyby-Rätsels beweist LG=c±v

Hier werden diverse Partikelmodelle diskutiert

Re: Freischneiden

Beitragvon Ernst » So 20. Sep 2015, 16:01

rmw hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:sich der profanen Methode des Freischneidens von Körpern zu bedienen.

Freischneiden heißt zwangläufig Kraft und Gegenkraft, also Zentripetalkraft und Zentrifugalkraft du Superexperte.

Also damit zeigst du, daß du wirklich in Technischer Mechanik gänzlich unbeschlagen ist. Das ist nämlich völliger Unsinn.
Kraft und Gegenkraft ala actio=reactio nach Newton hat mit Zentripetal- und Zentrifugalkraft überhaupt nichts zu tun.
Das gibt in diesem Fach eine glatte Fünf.
Freischneiden ergibt je eine Kraft an zwei Objekten, Zentripetal- und Zentrifugalkraft ergeben zwei Kräfte an einem Objekt.
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Re: Die Lösung des Flyby-Rätsels beweist LG=c±v

Beitragvon Lothar Pernes » So 20. Sep 2015, 16:22

contravariant hat geschrieben:
Lothar Pernes hat geschrieben:Gibt er zu, daß aus dem folgenden Bild mit den zwei umlaufenden, über ein Seil miteinander verbundenen Massen eindeutig hervorgeht, daß die Zentripetalkraft der einen Masse von der Zentrifugalkraft der anderen Masse erbracht wird und erbracht werden muß?

Nein.

Damit ist wohl klar, daß contravariant hier auch nur das Hütchenspiel der relativistischen Sockenpuppen betreibt.
Deshalb ist seine Forderung, ich solle ihm vorrechnend
contravariant hat geschrieben:„Die newtonschen Bewegungsgleichungen für Sonne und Erde in einem nicht rotierendem IS unter Berücksichtigung der Gravitation und der Zentrifugalkraft lösen“

nur der Versuch, von dem für die Relativisten gefährlichen Knackpunkt der Zentrifugalkraft, nämlich dem Bild von zwei umlaufenden Massen, die über ein Seil miteinander verbunden sind, abzulenken, und diesen Umlauf in ein gravitativ gebundenes Sonne-Erde-System zu verlegen, wo dieser Knackpunkt eben nicht mehr zu erkennen ist.

Drehsystem01.jpg
Drehsystem01.jpg (36.34 KiB) 6799-mal betrachtet

Wer vom Kepler-Problem schon mal was gehört hat, hat sicher Verständnis dafür, daß ich diese Forderung contravariants als unverschämt und in offensichtlich unredlicher Absicht gestellt ansehe.

Nach seinem bisher gezeigten Verhalten als relativistische Sockenpuppe muß ich seine Aufforderung hier in etwa als ebenso redlich wie eine Aufforderung gemäß dem Götz-Zitat ansehen. Ich darf sie deshalb hiermit zurückweisen und zurückgeben.

Mache er also seine Berechnung selbst, falls er sie braucht, um den Zusammenhang von Zentripetalkraft und Zentrifugalkraft zu verschleiern. Jeder intelligente Mensch weiß auch ohne diese verschleiernde Berechnung, daß die Zentripetalkraft der einen Masse von der Zentrifugalkraft der anderen Masse erbracht wird und erbracht werden muß, wenn er das Bild mit den zwei umlaufenden, über ein Seil miteinander verbundenen Massen näher betrachtet.

Nachdem contravariant trotz des relativ einfachen und klaren Bildes mit den zwei umlaufenden Massen nicht zugeben will, daß die Zentripetalkraft der einen Masse von der Zentrifugalkraft der anderen Masse erbracht wird und erbracht werden muß, hat es ohnehin keinen Sinn, sich mit ihm - insbesondere mit größerem Aufwand als hier üblich - weiter auseinanderzusetzen.

Zudem habe ich auch wirklich kein Interesse an Berechnungen des Zweikörperproblems, die erstens bereits längst Standard in der Himmelsmechanik sind, und von abertausenden Leuten der mathematischen Infanterie erbracht werden können, und die zweitens hinsichtlich der Zentrifugalkraft nichts beweisen, aber den physikalischen Zusammenhang, wie er in dem Bild mit den zwei Massen deutlich erkennbar ist, völlig verschleiern.

Wie das hier vorliegende eigentliche Thema zeigt, interessiere ich mich lieber für Berechnungen und Lösungen von Problemen, die noch niemand geschafft hat, nicht einmal die NASA, die ESA, das DLR und die sogenannte Flyby-Collaboration, also hier insbesondere für die Lösung des Flyby-Rätsels. Hierbei habe ich wirklich keine Zeit für irgendwelche Hütchenspiele relativistischer Sockenpuppen, die hinsichtlich Intelligenz und physikalischem Gespür sogar noch vom Katzengras übertroffen werden.

Mit freundlichen Grüßen
Lothar Pernes
Zuletzt geändert von Lothar Pernes am So 20. Sep 2015, 16:26, insgesamt 1-mal geändert.
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Freischneiden

Beitragvon rmw » So 20. Sep 2015, 16:23

Ernst hat geschrieben:Kraft und Gegenkraft ala actio=reactio nach Newton hat mit Zentripetal- und Zentrifugalkraft überhaupt nichts zu tun.

Doch hat es denn eine Kraft ohne Gegenkraft gibt es nicht und Zentrifugalkraft und Zentripetalkraft wirken nun einmal gegeneinader.
Und freischneiden heißt immer Kraft und Gegenkraft.
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Re: Die Lösung des Flyby-Rätsels beweist LG=c±v

Beitragvon contravariant » So 20. Sep 2015, 16:29

Lothar Pernes hat geschrieben:Wer vom Kepler-Problem schon mal was gehört hat, hat sicher Verständnis dafür, daß ich diese Forderung contravariants als unverschämt und in offensichtlich unredlicher Absicht gestellt ansehe.

Ja. Hier zum Beispiel:
https://de.wikipedia.org/wiki/Zweik%C3% ... he_Problem
Bleibt halt die Frage offen, wo der Fehler bei der Herleitung ist, die völlig ohne Zentrifugalkraft auskommt. Alle anderen mir bekannten Herleitungen verwenden genauso ausschließlich die Gravitation. Du kannst mir aber sicher eine Literaturstelle nennen, an der Die Herleitung korrekt, also mit Zentrifugalkraft, gemacht wird?
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Schwerelos

Beitragvon rmw » So 20. Sep 2015, 16:40

contravariant hat geschrieben:Bleibt halt die Frage offen, wo der Fehler bei der Herleitung ist,

Ist doch ganz einfach wenn man Gravitation, Bahn und Geschwindigkeit kennt dann kann man damit auch rechnen. Zum Rechnen braucht man die Zentrifugalkraft nicht zwangsläufig, wenn man alle anderen Daten kennt.
Und nachdem sie die Zentrifugalkraft nicht haben wollen rechnen sie halt auf diese Weise.
Was ohne Zentrifugalkraft passiert kannst du mit jeden Gegenstand ausprobieren, er fällt in Richtung Erdzentrum also einfach zu Boden. Wenn sich die Erde schnell genug drehen würde und die Zentrifugalkraft groß genug wäre dann bliebe der Gegenstand dort wo er ist und du wärst auch schwerelos. So einfach ist das.
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Re: Klassische Mechanik

Beitragvon Ernst » So 20. Sep 2015, 16:52

rmw hat geschrieben:Was angewandte technische Mechanik betrifft so habe ich durchaus etwas Erfahrung.
Ich war 15 Jahre lang in mehreren Abteilungen mit technischen Berechnungen beschäftigt. Festigkeit (konventionellel Berechnung und FEM), Schwingungen (auch konventionelle Berechnung und FEM), Lager, Zahnradberechnungen, Schrauben, Auslegung von Aggregaten, etc.

So? Das wundert mich. Wie hast du denn die Bewegungen und Kräfte an dynamischen Strukturen berechnet? Wohl doch vorzuhsweise nach der Methode d'Alembert, oder wie sonst?
Dabei wird die Newtonbeziehung, die ja keine Gleichgewichtsbeziehung ist
F=m*a
zu einer Gleichgewichtsbeziehung gemacht. Um so die Gesetze der Statik für die Dynamik zugänglich zu machen.

Dazu ersetzt man m*a durch eine Kraft - F_T (minus :!: ). also F_T =-m*a und nennt die dann Trägheitskraft.
Das ergibt ein scheinbares Gleichgewicht F + F_T = 0 und ermöglicht die Berechnung der Beschleunigung bzw. kompletten Bewegung innerhalb dynamischer Strukturen.
Tatsächlich ist ja kein Kräftegleichgewicht da, sonst würde sich ja nichts bewegen.
Diese Methode nach d'Alembert ist uralt, wird seit einer Ewigkeit an allen Hochschulen gelehrt, täglich angewendet und hat mit der SRT keinen Fatz zu tun.

Wenn du nun meinst, die d'Alembertsche Trägheitskraft sei eine reale Kraft, so ist das einfach nur Unsinn.
Kann es sein, daß du zu der Spezies gehörst, die seelenlos mit Programmen rechnet, deren mechanischer Inhalt dir unzugänglich ist?
Wenn du nie was von d'Alembert gehört hast, oder seine angenommene Trägheitskraft als reale Kraft ansiehst, dann muß das wohl so sein.

Ich kann mich nicht erinnern dass jemals von Scheinkräften die Rede war .

Das ist richtig. Ich auch nicht. Der Ausdruck ist eine neudeutsche Formulierung für Trägheitskräfte, die ja nur angenommen und daher nicht real sind. Das kann man zwar mit "scheinbar" ausdrücken. Ich bin aber auch kein Freund von solchen Formulierungen. Stammt wohl mehr aus der Physik als aus der angewandten Mechanik.
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Re: Die Lösung des Flyby-Rätsels beweist LG=c±v

Beitragvon Ernst » So 20. Sep 2015, 17:00

Lothar Pernes hat geschrieben:Gibt er zu, daß aus dem folgenden Bild mit den zwei umlaufenden, über ein Seil miteinander verbundenen Massen eindeutig hervorgeht, daß die Zentripetalkraft der einen Masse von der Zentrifugalkraft der anderen Masse erbracht wird und erbracht werden muß?

Er wird ja nicht schwachsinnig sein.
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Re: Klassische Mechanik

Beitragvon Ernst » So 20. Sep 2015, 17:14

Spacerat hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:
Ich kann mich nicht erinnern dass jemals von Scheinkräften die Rede war .

Das ist richtig. Ich auch nicht. Der Ausdruck ist eine neudeutsche Formulierung für Trägheitskräfte, die ja nur angenommen und daher nicht real sind. Das kann man zwar mit "scheinbar" ausdrücken. Ich bin aber auch kein Freund von solchen Formulierungen. Stammt wohl mehr aus der Physik als aus der angewandten Mechanik.
Auf einmal? Woher dieser Sinneswandel? Warum diese 180°-Drehung?
?

Sinneswandel? Bist du wirklich so schwachsinnig? Es geht lediglich um eine formelle Bezeichnung :!: :!: :!:
Ob man Trägheitskräfte als solche oder als Scheinkräfte oder sonstwie bezeichnet, ändert nichts an deren Charakter. Sie sind nur angenommen und daher als scheinbar benennbar
Was hier nur wenige verstehen. Bei Euch Laien verständlich. Bei dem Pferundwagen-Möchtegernphysiker allerdings äußerst lächerlich.
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Re: Klassische Mechanik

Beitragvon Ernst » So 20. Sep 2015, 17:18

Chief hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:...
Dabei wird die Newtonbeziehung, die ja keine Gleichgewichtsbeziehung ist
F=m*a
...

Das ist Newtonsche Gleichgewichtsbeziehung! :mrgreen:

Gleichgewichtsbeziehung. :?: :?: :?:
:lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:

Dein Verstand ist hier zur Zeit auf Null nivelliert.
Wer so einen Schwachsinn von sich gibt, der sollte lieber mit Murmeln spielen.
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Re: Schwerelos

Beitragvon contravariant » So 20. Sep 2015, 17:23

rmw hat geschrieben:Ist doch ganz einfach wenn man Gravitation, Bahn und Geschwindigkeit kennt dann kann man damit auch rechnen. Zum Rechnen braucht man die Zentrifugalkraft nicht zwangsläufig, wenn man alle anderen Daten kennt.
Und nachdem sie die Zentrifugalkraft nicht haben wollen rechnen sie halt auf diese Weise.
Was ohne Zentrifugalkraft passiert kannst du mit jeden Gegenstand ausprobieren, er fällt in Richtung Erdzentrum also einfach zu Boden. Wenn sich die Erde schnell genug drehen würde und die Zentrifugalkraft groß genug wäre dann bliebe der Gegenstand dort wo er ist und du wärst auch schwerelos. So einfach ist das.

Du solltest dir vielleicht mal die Mühe machen, tatsächlich auf den Link zu klicken. An keiner Stelle wird dort vorrausgesetzt, dass die Bahndaten bereits bekannt sind. - Aber du kannst natürlich zusammen mit Lothar vorrechnen, wie man mithilfe der Zentrifugalkraft das Keplerproblem lösen kann. Nur zu, keine falsche Scheu.
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