Die Lösung des Flyby-Rätsels beweist LG=c±v

Hier werden diverse Partikelmodelle diskutiert

Re: Die Lösung des Flyby-Rätsels beweist LG=c±v

Beitragvon Ernst » Mo 21. Sep 2015, 13:06

fallili hat geschrieben:Um die Diskussion zu Scheinkräften hier noch etwas lustiger zu gestalten, werfe ich halt mal das Stichwort "Coriaoliskraft" in die Runde.
Mal schaun ob dazu was kommt - natürlich außer dem "Nachweis", dass die Corioliskraft wieder auf eine Verschwörung der SRT-Anhänger zurückzuführen ist ;)

Neiiiiiiin. Laß die Finger davon. Das hatten wir früher schon mal. Was da kam, toppte diese Dummheit der Trägheitskraftfreunde hier noch um Gößenordnungen.
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Re: Die Lösung des Flyby-Rätsels beweist LG=c±v

Beitragvon Ernst » Mo 21. Sep 2015, 13:08

Chief hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:...
Das ist so ungeheuerlich dämlich, weil schon jeder Gymnasiast weiß, daß die Gravitationskraft zwischen zwei Körpern auf beide Körper absolut gleichgroß und in der Richtung entgegengesetzt ist und ...

Welche Gravitationskraft? :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:


Diejenige, die etwas größer ist als die, welche dein Hirn nicht zusammenhalten kann. :lol:
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Re: Die Lösung des Flyby-Rätsels beweist LG=c±v

Beitragvon Ernst » Mo 21. Sep 2015, 13:11

Spacerat hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Die Gravitationskraft wird zur Zentripetalkraft.
Also... Was ist da Aua in deinem Kopf?
Die Gravitationskraft ist Zentripetalkraft, schon die ganze Zeit! Deswegen kann die Zentripetalkraft ja auch nicht größer werden als diese. Trotzdem bersten Scheiben (und fliegen auseinander und nicht zusammen), wenn die äußere Geschwindigkeit zu hoch wird, wodurch die Zentrifugalkraft die Gravitationskraft übersteigt. Zwei Kräfte wirken gegeneinander... und weil das so ist, müssen beide gleichsam tatsächlich vorhanden und eines davon nicht bloß eine Scheinkraft sein. Was ist da so unverständlich?

Nix. Ist eben die Vorstellung von Kindern.
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Re: Die Lösung des Flyby-Rätsels beweist LG=c±v

Beitragvon Ernst » Mo 21. Sep 2015, 13:14

fallili hat geschrieben:Warum heißen "Scheinkräfte" wohl so?
Du fährst in einem Auto - bremst stark ab - und der Koffer von hinten knallt Dir auf den Kopf.
Der Koffer hat sich also in Bezug zu Dir bewegt und da es keine Diskussion darüber gibt, das F = m*a - also a = F/m - muss irgendwas für diese Bewegung gesorgt haben.
Kann man alles mit Trägheit etc. erklären, also darüber, dass sich was im eigenen Bezugsystem ändert - aber einfacher wird es, wenn man sein eigenes Bezugsystem auch "Bezugsystem" lässt und annimmt, dass dieser Bewegung einfach eine "unbekannte" Kraft zugrunde liegt. Und da man eindeutig nix sieht, dass da irgendjemand den Koffer "schubst", andererseits der Koffer eindeutig in Bewegung geraten ist und laut F= m*a dafür unbedingt eine Kraft gebraucht wird, führt man halt diese Kraft über den Begriff "Scheinkraft" ein.

Genau wie auch mit dem Seil bei rotierenden Gegenständen. Es wirkt die Zentrifugalkraft - im Seil kann man die Kraft sogar sehen/messen. Bei Einwirkung einer Kraft müsste aber der Gegenstand, der da am Seil zieht, beschleunigen und davonfliegen - der Gegenstand "weigert" sich aber sichtlich davonzufliegen. Ist doch wesentlich einfacher da eine "Gegenkraft" zu postulieren, mit der man dann eben am Körper in Summe Null Krafteinwirkung hat - schon ist klar, dass der Körper auch nicht beschleunigen kann.
Scheinkräfte machen das Leben / die Berechnung und Beurteilung aus einem eigenen Bezugsystem einfacher und das war's dann auch. Im Prinzip nur ein "Trick" um aus seinem eigenen Bezugsystem die Geschehen einfacher zu betrachten/berechnen.

Schön erklärt. Mach dir aber keine Hoffnung auf Akzeptanz von Leuten, die die Welt mit Kinderaugen sehen. ;)
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Re: Die Lösung des Flyby-Rätsels beweist LG=c±v

Beitragvon fallili » Mo 21. Sep 2015, 13:17

Spacerat hat geschrieben:... Gibt es diese Trägheitskräfte oder nicht? Wenn da keinerlei Kräfte wären, warum muss man dann so umständlich rechnen und sogar irgendwelche (Schein)Kräfte einführen? Nur weil es sie in Bezugs- bzw. Inertialsystemen nicht geben darf? Was für ein Quark.

Na dann zeig mir diese "Trägheitskraft".
Nimm einen Hammerwerfer, der die Kugel um sich rotieren lässt und zeig mir die Trägheitskraft.
Wenn der Typ die Kugel loslässt, fliegt der Hammer 86 Meter weit und das noch tangential zur Rotationsrichtung. Wo ist die Trägheitskraft, so lange der Hammer noch nicht losgelassen wird? Ist die Trägheitskraft in dem Seil (oder Draht) zwischen Kugel und Werfer? Wohin zieht diese "Trägheitskraft"? Könnte ja nur in Seilrichtung ziehen.
Wieso fliegt die Kugel aber dann nicht in Seilrichtung davon, wenn man das Seil loslässt?
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Re: Die Lösung des Flyby-Rätsels beweist LG=c±v

Beitragvon All » Mo 21. Sep 2015, 13:18

Spacerat hat geschrieben:
fallili hat geschrieben:Warum heißen "Scheinkräfte" wohl so?
Du fährst in einem Auto - bremst stark ab - und der Koffer von hinten knallt Dir auf den Kopf.
Der Koffer hat sich also in Bezug zu Dir bewegt
Bezug zu dir, Bezug zu mir, Bezug zu Bla, Bezug zu Sülz....
Hat dich da ein Koffer kräftig am Kopf getroffen oder nicht? Gibt es diese Trägheitskräfte oder nicht? Wenn da keinerlei Kräfte wären, warum muss man dann so umständlich rechnen und sogar irgendwelche (Schein)Kräfte einführen? Nur weil es sie in Bezugs- bzw. Inertialsystemen nicht geben darf? Was für ein Quark.


Also ich würde das mit Bremskraft erklären. Das heißt, man sollte tunlichst nicht bremsen, wenn ein Koffer lose im Auto liegt. Mit ein wenig Gottvertrauen geht das. :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
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Re: Die Lösung des Flyby-Rätsels beweist LG=c±v

Beitragvon Ernst » Mo 21. Sep 2015, 13:20

Spacerat hat geschrieben:Hat dich da ein Koffer kräftig am Kopf getroffen oder nicht?

Leider wieder kindlich. Physikalisch hat ursächlich der Kopf den Koffer getroffen. Denn Ursache der Beule war ja nicht der Koffer, sondern dein abbremsender Kopf im abbremsenden Zug. Hätte er nicht abgebremst, wäre deine Birne heile.
Wenn ein Hund gegen eine Wand springt und sich verletzt, ist ja nicht die Wand schuld.
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Re: Die Lösung des Flyby-Rätsels beweist LG=c±v

Beitragvon fallili » Mo 21. Sep 2015, 13:23

Ernst hat geschrieben:Schön erklärt. Mach dir aber keine Hoffnung auf Akzeptanz von Leuten, die die Welt mit Kinderaugen sehen. ;)

Hat recht - da wird wohl nix helfen. Soll doch jeder glauben was er will, wenn er damit glücklich wird.
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Re: Die Lösung des Flyby-Rätsels beweist LG=c±v

Beitragvon Ernst » Mo 21. Sep 2015, 13:32

Spacerat hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Denn Ursache...
URSACHE? :lol:
Also doch Ursache (Actio) und Wirkung (Reactio)? Entscheide dich mal!

Wieso. Ich hab doch Ursache und Wirkung am Koffer im Zug gerade erklärt. Ursache Abbremsen. Wirkung Beule am Kopf.
Es ist ja nicht so, wie du es darstellst, daß die Beule am Kopf die Ursache für das Abbremsen war.
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Re: Die Lösung des Flyby-Rätsels beweist LG=c±v

Beitragvon Ernst » Mo 21. Sep 2015, 16:08

Chief hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:
Chief hat geschrieben:Das ist Quatsch, die Trägheitskraft ist einfach F=-ma, wobei a die Beschleunigung relativ zum IS ist.
Oder kannst Du Newton widerlegen?

... Kürzlich war ja noch F=m*a das Newtonsche Gleichgewicht. :lol:
...

Natürlich immer noch: F-ma=0 ; Gleichgewicht! :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:


Blöd nur, daß nach Newton die Vektorsumme zweier Kräfte und nicht deren Vektordifferenz die Wirkungskraft ergibt.

:lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:
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