Die Lösung des Flyby-Rätsels beweist LG=c±v

Hier werden diverse Partikelmodelle diskutiert

Re: Die Lösung des Flyby-Rätsels beweist LG=c±v

Beitragvon Ernst » Di 22. Sep 2015, 15:07

Lothar Pernes hat geschrieben:.
Es ist offensichtlich von fallili beabsichtigt, die Fraktion der RT-Kritiker hier vorzuführen, um sich darüber lustig zu machen. Er hält uns oder einige von uns also für zu dumm, seine Frage richtig zu beantworten.
Schon dafür sollte er ignoriert werden. Wenn er meint, er könne uns hier ein Stöckchen hinhalten, über das wir springen sollen, dann muß er uns das erst mal vormachen.

Beispielsweise durch Beantwortung folgender Fragen:
In dem Seil ist also eine Zugkraft vorhanden, von der er wissen will, wie groß sie ist.
Wodurch entsteht eine Zugkraft in einem Seil? Indem an seinen beiden Enden gezogen wird, und zwar nach außen, oder nicht?
Wer oder was zieht an den Enden des Seils nach außen? Wodurch entsteht also diese Zugkraft oder woher kommt sie?
Kann er bestätigen, daß die Zentripetalkraft der einen Masse durch die Zentrifugalkraft der anderen Masse erbracht wird?

Nein, das kann niemand bestätigen. Und es macht keinen Sinn, mit dir darüber zu diskutieren.
Weil du nicht mal das Kinderbeispiel verstehst.

Wenn du einen Gegenstand, der sich von dir entfernen will, in deine Richtung zurückholen willst, dann wirf eine Lasso. Das Seil zieht dann an deiner Hand in Richtung Gegenstand und am Gegenstand entgegengesetzt in deine Richtung. Nix anderes ist das an der Kugel, die sich vom Mittelpunkt entfernen will, vom Seil aber in Richtung Mittelpunkt zurückgehalten wird.
Mit etwas gekonnter Didaktik versteht das ein 12 Jähriger.
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Re: Die Lösung des Flyby-Rätsels beweist LG=c±v

Beitragvon Ernst » Di 22. Sep 2015, 15:11

Spacerat hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Leider diskutieren wir nicht darüber, welche Kraft auf die Federwaage wirkt, sondern welche auf die rotierende Masse wirkt. Aber sei's drum. Die Kraft, welche auf die der Masse zugewandten Seite der Federwaage wirkt, ist doch wohl eine radial nach außen wirkende Kraft. Nach actio=reactio ist daher am anderen Seilende an der Masse die Kraft zur Federwaage hin doch wohl eine nach innen wirkende Kraft.
Sind wir etwa an dem Punkt, dass eine Federwaage nur (und unbedingt nur :lol:) die Zentripetalkraft anzeigt? Na dann... willkommen bei "nix verstanden"!

Quatsch.
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Zentrifugalkraft

Beitragvon rmw » Di 22. Sep 2015, 16:22

Ernst hat geschrieben:Das Seil zieht dann an deiner Hand in Richtung Gegenstand und am Gegenstand entgegengesetzt in deine Richtung. Nix anderes ist das an der Kugel, die sich vom Mittelpunkt entfernen will, vom Seil aber in Richtung Mittelpunkt zurückgehalten wird.

Tja und was da zieht heißt Zentrifugalkraft, was einige die nie ganz erwachsen geworden sind auch nicht verstehen können.
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Re: Geschlossen

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » Di 22. Sep 2015, 16:35

Highway hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:
Highway hat geschrieben:Wenn zwei Enden eines Seile an Massen Richtung Zentrum ziehen, dann bewegen sich die Massen Richtung Zentrum,

Sie werden in Richtung Zentrum beschleunigt.
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Darum geht es ja nicht, das ist ja unstrittig. Es geht darum, dass sich der Abstand der Massen zum Zentrum verändern würde, wenn die Kräfte nur als Zentripetalkräfte auftreten würde. Beweis: Gummiseil oder Seil zerschneiden und Federwaage einbauen. Wenn die Federwaage die Zentripetalkraft anzeigt, und das zeigt diese mit Sicherheit an, dann ist auch klar, dass es eine entgegengesetzt Kraft geben muss. Sonst funktioniert die Federwaage nämlich nicht.

Die Federwaage zeigt auch eine Kraft an, wenn du sie mit einem Ende an der Wand befestigst und am am anderen Ende ziehst.

PS.: Wie misst du die Zentrifugalkraft auf der ISS und wie in Berlin?
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Re: Geschlossen

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » Di 22. Sep 2015, 16:58

Highway hat geschrieben:
fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:...
Highway hat geschrieben:Darum geht es ja nicht, das ist ja unstrittig. Es geht darum, dass sich der Abstand der Massen zum Zentrum verändern würde, wenn die Kräfte nur als Zentripetalkräfte auftreten würde. Beweis: Gummiseil oder Seil zerschneiden und Federwaage einbauen. Wenn die Federwaage die Zentripetalkraft anzeigt, und das zeigt diese mit Sicherheit an, dann ist auch klar, dass es eine entgegengesetzt Kraft geben muss. Sonst funktioniert die Federwaage nämlich nicht.

Die Federwaage zeigt auch eine Kraft an, wenn du sie mit einem Ende an der Wand befestigst und am am anderen Ende ziehst...

Selbstverständlich. Dann muss die Wand die Kraft aufbringen. Der Punkt ist der, dass die Federwaage nur dann ausgezogen wird, wenn an beiden Enden je eine Kraft wirkt, die entgegengesetzt gerichtet sind. Damit ist es unbestreitbar, wenn die Federwaage in das Seil eingebaut wird und ausgezogen wird, was ja wohl unstrittig ist, dann wirken auch zwei verschiedene Kräfte. 1.) Die Zentrifugalkraft und 2.) die Zentripetalkraft. Wenn beide Kräfte im Gleichgewicht sind, dann verändert sich der Radius der Kreisbahn nicht.
q.e.d.

Selbstverständlich. Das nennt man das 3. Newtonsche Gesetz oder auch Wechselwirkungsgesetz der Kräft.

Denksportaufgabe: Wir nehmen nun die Wand weg, befestigen das Ende der Federwaage statt an der Wand an einem Seil und an dem Seil zieht nun Chief mit der gleichen Kraft mit der Highway am anderen Ende zieht.

Fragen:
  • Was zeigt die Federwaage nun an?
  • Was hat sich geändert zum Beispiel mit der Wand?
  • Wer von euch beiden ist die "Scheinkraft"?
  • Warum muss sich der, der die "Scheinkraft" erbringt (der andere sowieso), anstrengen (Leistung liefern, Energie liefern)?
  • Warum musste sich die Wand nicht anstrengen?
  • Warum gibt es beim 3. Newtonschen Gesetz keine Ursache und keine Wirkung, sondern nur eine Wechselwirkung?
  • Woher kommt die Vorstellung einer Ursache und einer Wirkung, wenn diese durch Messung der Kräfte gar nicht unterscheidbar sind?
  • Was ist der Sinn und Zweck der sogenannten Scheinkräfte, die auch die Coriolischen Kräfte genannt werden? (-m*a, Zentrifugalkraft, Corioliskraft, Eulersche Kraft)
  • Was ist der Sinn und Zweck der sogenannten Trägheitskräfte, die auch die d'Alembertschen Kräfte genannt werden.
  • Was ist der Unterschied zwischen den Coriolischen und den d'Alembertschen Kräften?
  • Warum lassen sich die d'Alembertschen Kräfte messen und die Coriolischen nicht?
  • Warum lässt sich mit den d'Alembertschen Kräften Energie erzeugen und mit den Coriolischen Kräften nicht?

PS.: Es gibt keine dummen Fragen, nur dumme Antworten.
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Re: Geschlossen

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » Di 22. Sep 2015, 17:13

Highway hat geschrieben:
fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:...

Denksportaufgabe: Wir nehmen nun die Wand weg, befestigen das Ende der Federwaage statt an der Wand an einem Seil und an dem Seil zieht nun Chief mit der gleichen Kraft mit der Highway am anderen Ende zieht.

Fragen:
  • Was zeigt die Federwaage nun an?
  • Was hat sich geändert zum Beispiel mit der Wand?
  • Wer von euch beiden ist die "Scheinkraft"?
  • Warum muss sich der, der die "Scheinkraft" erbringt (der andere sowieso), anstrengen (Leistung liefern, Energie liefern)?
  • Warum musste sich die Wand nicht anstrengen?
  • Warum gibt es beim 3. Newtonschen Gesetz keine Ursache und keine Wirkung, sondern nur eine Wechselwirkung?
  • Woher kommt die Vorstellung einer Ursache und einer Wirkung, wenn diese durch Messung der Kräfte gar nicht unterscheidbar sind?
  • Was ist der Sinn und Zweck der sogenannten Scheinkräfte, die auch die Coriolischen Kräfte genannt werden? (-m*a, Zentrifugalkraft, Corioliskraft, Eulersche Kraft)
  • Was ist der Sinn und Zweck der sogenannten Trägheitskräfte, die auch die d'Alembertschen Kräfte genannt werden.
  • Was ist der Unterschied zwischen den Coriolischen und den d'Alembertschen Kräften?
  • Warum lassen sich die d'Alembertschen Kräfte messen und die Coriolischen nicht?
  • Warum lässt sich mit den d'Alembertschen Kräften Energie erzeugen und mit den Coriolischen Kräften nicht?

PS.: Es gibt keine dummen Fragen, nur dumme Antworten.


Du willst offensichtlich einen Gish-Galopp reiten. Viel Spaß dabei. Eine simple Federwaage hat euch eure Grenzen aufgezeigt. Das ist schon sehr zum schmunzeln. :lol: :lol: :lol:

Du kannst keine einzige Frage beantworten. Das ist nicht zum Schmunzeln sondern zum Weinen.
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Re: Zentrifugalkraft

Beitragvon Ernst » Di 22. Sep 2015, 17:17

rmw hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Das Seil zieht dann an deiner Hand in Richtung Gegenstand und am Gegenstand entgegengesetzt in deine Richtung. Nix anderes ist das an der Kugel, die sich vom Mittelpunkt entfernen will, vom Seil aber in Richtung Mittelpunkt zurückgehalten wird.

Tja und was da zieht heißt Zentrifugalkraft, was einige die nie ganz erwachsen geworden sind auch nicht verstehen können.

Ach. Die am Gegenstand nach innen ziehende Kraft nennt man neuerdings nach deiner Fasson Zentrifugalkraft :?: Das wäre aber begrifflich falsch.

Erwachsen bist du geworden, aber ein Mechaniker mit Sicherheit nicht.
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Re: Die Lösung des Flyby-Rätsels beweist LG=c±v

Beitragvon Ernst » Di 22. Sep 2015, 17:23

Highway hat geschrieben:Du scheinst die Funktionsweise einer Federwaage auch nicht verstanden zu haben. :lol:

Die ist ganz einfach. Klinkst du sie an einen Dübel in der Wand und ziehst am anderen Ende, dann zeigt sie eine Zugkraft an, und wenn du genügend ziehst, kommt dir der Dübel entgegen. Der Dübel wird in deine Richtung beschleunigt.
Genauso kommt eine Masse auf dich zu, wenn du sie an einem Seil ziehst. Oder entfernt sie sich etwa?
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Geistreiche Fragen

Beitragvon rmw » Di 22. Sep 2015, 17:24

fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:Es gibt keine dummen Fragen

Sind das aber gescheite Fragen.
Was soll schon sein. Natürlich muß die Kraft auf beiden Seiten gleich sein.
Und physikalische Arbeit wird nur dort verrichtet wo auch ein Weg zurückgelegt wird.
Usw.

Von Interesse ist dass es eine Zentripetalkraft nur gibt wenn es auch eine Zentrifugalkraft gibt.
Und dass es ein Schwachsinn ist dass die Zentrifugalkraft für einen Außenbeobachter nicht existieren soll, was nur noch eine einseitige Kraft bedeuten würde, was nicht möglich ist.
Allenfalls zeigt dieses Abschaffenwollen der Zentrifugalkraft dass die Narren in der Mehrheit sind. Aber das ist auch keine neue Erkenntnis.
rmw
 
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Re: Geistreiche Fragen

Beitragvon Ernst » Di 22. Sep 2015, 17:29

rmw hat geschrieben:
fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:Es gibt keine dummen Fragen

Sind das aber gescheite Fragen.
Was soll schon sein. Natürlich muß die Kraft auf beiden Seiten gleich sein.
Und physikalische Arbeit wird nur dort verrichtet wo auch ein Weg zurückgelegt wird.
Usw.

Von Interesse ist dass es eine Zentripetalkraft nur gibt wenn es auch eine Zentrifugalkraft gibt.
Und dass es ein Schwachsinn ist dass die Zentrifugalkraft für einen Außenbeobachter nicht existieren soll, was nur noch eine einseitige Kraft bedeuten würde, was nicht möglich ist.
Allenfalls zeigt dieses Abschaffenwollen der Zentrifugalkraft dass die Narren in der Mehrheit sind. Aber das ist auch keine neue Erkenntnis.

Du verwechselst ganz eindeutig die Trägheitskraft im beschleunigten System mit der d'Alembertschen Trägheitskraft. Das sind inhaltlich zwei Paar Schuhe. Das weiß jeder Zweitsemestler auswendig. Da du davon keine Ahnung hast, kannst du keinen Mechanikabschluß haben.
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