Kräfte messen - Frage zum Inlinerbild

Hier werden andere Standardmodelle der Physik kritisiert oder verteidigt

Re: Geschwätz

Beitragvon Ernst » Mo 19. Okt 2015, 09:33

Highway hat geschrieben:Eimer blöder als der andere.

Kann man von deinen Konstrukten wohl sagen. Du verstehst überhaupt nichts. Noch viel weniger als Kurt jemals verstanden hat. :!: :!: :!:

Die Zentripetalkraft ist keine eigenständige Kraft, sondern sie ist das Resultat von ursächlich an die Masse angreifenden Kräften. Also etwa einer Seilkraft und/oder einer Gravitationskraft. In deinem Fall von beiden. Die Gravitationskraft wirkt nicht zusätzlich zur Zentripetalkraft, sondern die Gravitationskraft trägt zur Zentripetalkraft bei. Es gilt also vektoriell:

Zentripetalkraft = Seilkraft + Gravitationskraft(radiale Komponente).

Was du da machst, ist daher Humbug. Würdest du mal auf deinen Selfmade-Unsinn verzichten und ein einziges mal lesen, was dir hier vor die Nase gehalten wird, dann würde endlich mal dein Verstand mit Wissen gekoppelt.
Wenn dir das zu klein geschrieben ist, nimm 'ne Brille oder bemüh die Zoomfunktion deines Browsers:

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Re: Kräfte messen - Frage zum Inlinerbild

Beitragvon Ernst » Mo 19. Okt 2015, 11:05

Chief hat geschrieben:@Kurt II,

Und wenn die Masse linear beschleunigt wird? :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:


Dann paß auf, daß sie dich nicht am Kopf trifft und dein Hirn endgültig ruiniert.
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Re: Kräfte messen - Frage zum Inlinerbild

Beitragvon Ernst » Mo 19. Okt 2015, 11:21

Chief hat geschrieben:Was ist denn? Wie nennt sich in disem Fall Fs+Fg? :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

Trinkkraft.
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Re: Kräfte messen - Frage zum Inlinerbild

Beitragvon Lothar Pernes » Mo 19. Okt 2015, 16:34

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Zu Chiefs und Highways Animationen eines Kreisbahnumlaufs:
Chief hat geschrieben:Bild


Wie wir seit Newton wissen, ist bei einer Kreisbahn die Zentrifugalkraft genauso groß wie die Zentripetalkraft. Hier muß zwar noch die Gravitation berücksichtigt werden, aber es gilt dann auch hier, daß die nach außen ziehende zentrifugale Kraft ebenso groß ist wie die nach innen ziehende zentripetale Kraft. Es wäre also gut, in der Animation auch die zentripetale Kraft darzustellen. Darüberhinaus wäre es auch besser, die Kraft auf den Drehpunkt darzustellen, aus folgendem Grund:

Es geht hier bei diesem Streit grundsätzlich um die Frage, ob die Zentrifugalkraft im inertialen Bezugssystem genauso reell ist wie die Zentripetalkraft.

Diese Frage ist physikalisch eindeutig nur anhand eines Rotationssystems zu klären, bei dem beide Umlaufsmassen beobachtet werden. Denn es ist immer die Zentrifugalkraft der einen Masse, welche die Zentripetalkraft der anderen Masse erbringt. Läßt man also die eine Masse durch entsprechende Annahme eines festen Drehpunktes weg, fällt zugleich auch die Zentrifugalkraft und ihre Wirkung auf die andere Masse weg.

Dies ist eben der Trick der Relativisten, immer nur die eine Masse zu beobachten bzw. von einem festen Drehpunkt auszugehen.

An einer Darstellung oder Animation, die nur von einer Masse und von einem festen Drehpunkt ausgeht, läßt sich deshalb die Zentrifugalkraft nicht eindeutig feststellen, da die Wirkung der Zentrifugalkraft der einen Masse nur über den Drehpunkt auf die (nicht weiter beachtete) andere Masse erfolgt.

Wenn Chiefs und Highways Animationen bezüglich der Zentrifugalkraft eine eindeutige Aussage machen könnten, dann allenfalls in der Weise, daß die Wirkung der Zentrifugalkraft der einen Masse auf den Drehpunkt dargestellt wird. Dann könnte man sehen, daß an dem Drehpunkt stets eine nach außen ziehende Kraft vorhanden ist, nämlich die Zentrifugalkraft der einen Masse, welcher dann natürlich noch die Wirkung der Gravitationskraft zu überlagern wäre. Und dann könnte man sehen, daß tatsächlich die Wirkung der Zentrifugalkraft über den Drehpunkt zur anderen Masse erfolgt.

Und die relativistischen Sockenpuppen hier wären dann zumindest gezwungen, dieser ohne Zweifel den Drehpunkt nach außen ziehenden Zentrifugalkraft den entlarvenden Namen „Reaktionskraft zur Zentripetalkraft“ zu geben.

Mit freundlichen Grüßen
Lothar Pernes
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Re: Geschwätz

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » Mo 19. Okt 2015, 16:34

Highway hat geschrieben:
fallili hat geschrieben:...
Ich würde unsren "Genies" hier dringend empfehlen zuerst die Kräfte einer einfachen um einen feste Achse rotierenden Masse zu verstehen, bevor sie damit anfangen das Ganze noch dazu in einem Gravitationsfeld zu betrachten!

Eimer blöder als der andere. Du hast doch bestimmt eine plausible Erklärung dafür, warum eine Waage, welche die Kräfte an der rotierenden Masse anzeigt, im oberen Scheitelpunkt 0 N anzeigt, und am unteren Fzf+Fg, und nicht am oberen Fzp+Fg und am unteren 0 N, wie nach eurer bescheuerten Darstellung. Ein einfaches Experiment und schon seid ihr ausgeschwätzt.

Richtig!
Bild


Wie sieht denn dein "richtiges" Ergebnis aus, wenn die gleiche Masse doppelt so schnell rotiert?

Wie sieht denn dein "richtiges" Ergebnis aus, wenn die gleiche Masse halb so schnell rotiert?
fb557ec2107eb1d6
 
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Re: Kräfte messen - Frage zum Inlinerbild

Beitragvon Mikesch » Mo 19. Okt 2015, 17:13

Lothar Pernes hat geschrieben:Wie wir seit Newton wissen, ist bei einer Kreisbahn die Zentrifugalkraft genauso groß wie die Zentripetalkraft.

Erster Satz, erster fundamentaler Fehler. Newton schreibt das nicht und wäre mit dem Klammerbeutel gepudert, wenn der sowas meinen täte. Sie finden keine Literaturstelle, wo das bei Newton steht.
Lothar Pernes hat geschrieben:Diese Frage ist physikalisch eindeutig nur anhand eines Rotationssystems zu klären, bei dem beide Umlaufsmassen beobachtet werden. Denn es ist immer die Zentrifugalkraft der einen Masse, welche die Zentripetalkraft der anderen Masse erbringt. Läßt man also die eine Masse durch entsprechende Annahme eines festen Drehpunktes weg, fällt zugleich auch die Zentrifugalkraft und ihre Wirkung auf die andere Masse weg.

Das nenn ich mal Eso-Physik: Gibt es nur eine Riesenradgondel, gibt es keine Zentrifugalkraft, sind es zwei, dann gibt es eine Zentrifugalkraft. Was macht der arme Hammerwerfer nur: Es gibt keine Zentrifugalkraft!
Lothar Pernes hat geschrieben:Dies ist eben der Trick der Relativisten, immer nur die eine Masse zu beobachten bzw. von einem festen Drehpunkt auszugehen.
und die Hammerwerfer, Und die Diskuswerfer, und die Bobfahrer überhaupt alle Sportler, Artisten sowieso. Wie gemein aber auch. Und absofort wird nur mit zwei Hämmern gleichzeitig geworfen, Jawoll aber auch!
Lothar Pernes hat geschrieben:Wenn Chiefs und Highways Animationen bezüglich der Zentrifugalkraft eine eindeutige Aussage machen könnten, dann allenfalls in der Weise, daß die Wirkung der Zentrifugalkraft der einen Masse auf den Drehpunkt dargestellt wird. Dann könnte man sehen, daß an dem Drehpunkt stets eine nach außen ziehende Kraft vorhanden ist, nämlich die Zentrifugalkraft der einen Masse, welcher dann natürlich noch die Wirkung der Gravitationskraft zu überlagern wäre. Und dann könnte man sehen, daß tatsächlich die Wirkung der Zentrifugalkraft über den Drehpunkt zur anderen Masse erfolgt.
Ja, ja genausso! Also, ein bischen anders, weil fehlt ja Gravitationskraft, aber genau, also bei zwei Massen, äh Hämmer.
Jawoll!
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Re: Kräfte messen - Frage zum Inlinerbild

Beitragvon Ernst » Mo 19. Okt 2015, 17:37

Lothar Pernes hat geschrieben:Denn es ist immer die Zentrifugalkraft der einen Masse, welche die Zentripetalkraft der anderen Masse erbringt.

:lol: :lol: :lol:
Da müssen allerdings im Falle gravitativer Bindung deine Pferde einspringen, denn ohne sie wirkt da nur auf jede Masse eine Gravitationskraft. Welche in diesem Fall der Umkreisung als Zentripetalkraft wirkt.
Wie da noch eine andere Zentrifugalkraft an den Massen ziehen soll, das können dir nur deine Pferde flüstern. Die haben den größeren Kopf zum Denken.
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Re: Kräfte messen - Frage zum Inlinerbild

Beitragvon Mikesch » Mo 19. Okt 2015, 17:58

Chief hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:
Lothar Pernes hat geschrieben:Wie wir seit Newton wissen, ist bei einer Kreisbahn die Zentrifugalkraft genauso groß wie die Zentripetalkraft.

Erster Satz, erster fundamentaler Fehler. Newton schreibt das nicht und wäre mit dem Klammerbeutel gepudert, wenn der sowas meinen täte. Sie finden keine Literaturstelle, wo das bei Newton steht...
Du bist eindeutig zu blöd für Newton! :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:
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Sehr schönes Zitat. Es zeigt die Bestimmung der Zentripetalkraft (man beachte die Überschrift) und der Gegenkraft am Mittelpunkt. Vollständig kann man das dann ohne die Auslassungen von chief dann im Original bzw. der Übersetzung nachlesen. Insbesondere der explizite Hinweise auf die Zentrifugalkraft, der zwar irgentwie nicht da steht, also quasi gar nicht, ja aber... wo isser denn...weg isser. Tja, dann eben doch nicht.
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Re: Kräfte messen - Frage zum Inlinerbild

Beitragvon Mikesch » Mo 19. Okt 2015, 18:28

Highway hat geschrieben:Das können die Vögel aber nicht mehr abstreiten und sie erkennen mit Schrecken, dass deren Theorie sich nicht mit dem Experiment Waage deckt.
Nicht ganz richtig: Es erschrickt sich keiner. Das ist nur Ihr feuchter Traum. Also Alle ohne sie fünf Deppen wissen, daß Sie gerade die Zentripetalkraft gemessen haben. Und das es wunderbar in die Theorie der Mechanik passt.
Highway hat geschrieben:Hilft ihnen aber nix denn die Macht, äh.. das Experiment ist auf unserer Seite. Da gibt es nur eine Antwort. Lernen durch Schmerzen! Den haben wir ordentlich die Hosen ausgezogen, egal ob sie es abstreiten oder nicht.
Das törnt Sie so richtig an, was? So Allmachtsfantasien? Was träumen Sie sonst so? Ich mein, wo Sie gerade so am spinnen sind.
Falls Sie später das Interesse spüren, könnten Sie Ihr "Experiment" ja mal vorrechnen.
Mike
Zuletzt geändert von Mikesch am Mo 19. Okt 2015, 18:34, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Kräfte messen - Frage zum Inlinerbild

Beitragvon Mikesch » Mo 19. Okt 2015, 18:33

Chief hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:
Chief hat geschrieben:Du bist eindeutig zu blöd für Newton! :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:
Bild

Sehr schönes Zitat. Es zeigt die Bestimmung der Zentripetalkraft (man beachte die Überschrift) und der Gegenkraft am Mittelpunkt. ...

Siehst du wie blöd du bist, du relativistischer Hetzer? :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:

Wieso, es ist eine sehr schöne Beschreibung des dritten Gesetzes von Newton: Der Reaktion der Kräfte zwischen zwei Körpern, F12 des Körpers auf den Kreis und F21 des Kreises auf den Körper. Wunderbar beschrieben. Leider - für Sie - so ohne Zentrifugalkraft, aber naja, man kann ja nicht alles haben.
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