Kräfte messen - Frage zum Inlinerbild

Hier werden andere Standardmodelle der Physik kritisiert oder verteidigt

Re: Kräfte messen - Frage zum Inlinerbild

Beitragvon contravariant » Mi 21. Okt 2015, 19:40

Highway hat geschrieben:Falsch! Die resultierende Kraft (magenta) entspricht nicht der Vektoraddition aller Kräfte und widerspricht der experimentellen Ergebnis.

Doch, ist außerdem dein eigenes Bild...
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Re: Kräfte messen - Frage zum Inlinerbild

Beitragvon contravariant » Mi 21. Okt 2015, 19:47

Highway hat geschrieben:Nein du führt eine weitere Kraft hinzu und damit stimmt die vektorielle Addition nicht mehr. Bei dir heben sich Zentripetal und Zentrifugalkraft auf und übrig bleibt die Gravitation. Das ist aber nicht mit dem experimentellen Befund der Waage in Einklang zu bringen.

Nein. Ich habe wie in deine Animation die Gravitation (bei mir rot) und die Zentrifugalkraft (bei mir blau). Addiert man diese beiden Kräfte zusammen, erhält man die resultierende Kraft (bei mir magenta). Du hast in deiner Animation keine Zentripetalkraft eingezeichnet.
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Re: Kräfte messen - Frage zum Inlinerbild

Beitragvon Mikesch » Mi 21. Okt 2015, 19:51

Highway hat geschrieben:Bei dir heben sich Zentripetal und Zentrifugalkraft auf und übrig bleibt die Gravitation. Das ist aber nicht mit dem experimentellen Befund der Waage in Einklang zu bringen.

Nanu, wie konnte das passieren: Fzp hebt sich mit Fzf auf? Die Waage zeigt was anderes an? Dann hebt sich Fzp womöglich doch nicht mit Fzf auf? Vielleicht, weil Fzf kleiner als Fzp ist?
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Re: Kräfte messen - Frage zum Inlinerbild

Beitragvon contravariant » Mi 21. Okt 2015, 19:52

Highway hat geschrieben:Genau!

Ja. Also ist die resultierende Kraft immer noch nicht parallel zur Beschleunigung [...] (siehe oben).
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Re: Kräfte messen - Frage zum Inlinerbild

Beitragvon contravariant » Mi 21. Okt 2015, 20:03

Highway hat geschrieben:Wieso sollte jetzt die Kraft nicht parallel zur Beschleunigung verlaufen?

Weil die Trajectorie, wie in deinem Fall, eben nicht durch die angegeben Käfte erzeugt wird. Kraft und Beschleunigung sind eben nur parallel, wenn die Trajectorie auch die Lösung von F=m*a ist.
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Re: Kräfte messen - Frage zum Inlinerbild

Beitragvon contravariant » Mi 21. Okt 2015, 20:10

Highway hat geschrieben:Das interessiert außer euch Fanatikern ja auch niemand. Du willst ja auch nicht die Wurfparabel einer vom Bahnsteig betrachteten, im Zug fallenden Masse, mit Newtons Kräften erklären! Bei der Rotation aber schon? Wieso?

Uns Fanatiker und den des Rest des Universums, aber sonst interessiert das niemanden, stimmt.
Doch, genau das kann man tun, wenn man das möchte.
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Re: Kräfte messen - Frage zum Inlinerbild

Beitragvon contravariant » Mi 21. Okt 2015, 20:17

Highway hat geschrieben:Natürlich kann man das, aber man darf nicht die Zentrifugalkraft weg lügen wollen! Dann ist auch alles in Butter.

Naja. Du sagst doch selber, dass bei dir Zentrifugal- und Zentripetalkraft wirken und sich somit gegenseitig aufheben. Die resultierende Kraft ist dann die Gravitation. Dann ist die Beschleunigung halt immer noch nicht parallel zur resultierenden Kraft/Gravitation. Sprich die Kreisbahn passt immer noch nicht zu der Kreisbahn.
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Re: Kräfte messen - Frage zum Inlinerbild

Beitragvon contravariant » Mi 21. Okt 2015, 20:22

Highway hat geschrieben:Wo behaupte ich das?

Nicht? Na gut, dann nicht. Wie gesagt, die Beschleunigung zeigt in den Kreis, während deine resultierende Kraft nach außen zeigt. Auch hier ist F=m*a nicht erfüllt, somit erzeugen deine Kräfte keine Kreisbahn.
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Re: Kräfte messen - Frage zum Inlinerbild

Beitragvon contravariant » Mi 21. Okt 2015, 20:25

Highway hat geschrieben:Deine Kräfte erzeugen auch keine Wurfparabel. Und....?

Ja, ich zeichne aber auch keine Wurfparabel ein. Du hingegen zeichnest eine Trajektorie ein, die nicht zu den eingezeichneten Kräften passt.
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Re: Kräfte messen - Frage zum Inlinerbild

Beitragvon contravariant » Mi 21. Okt 2015, 20:33

Highway hat geschrieben:Contra, ich habe keinen Bock auf deinen Blödsinn. Die Trajektorie der Rotation ist eine bekannte Funktion. Das die den wirkenden Kräften irgend eines beliebigen Bezugssystems entsprechen muss ist eine Erfindung der Relativisten. Schönen Abend noch!

Das die Bewegung eines Körpers von Kräften bestimmt wird, ist also eine Erfindung der Relativisten.. Dann war Newton (F=m*a) wohl Relativist. Der Spruch ist fast so geil, wie der von Spacerat. Du kommst also leider nur an die zweite Stelle.

EDIT:
Ach verdammt, dann ist meine Signatur zu lang...
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