Kräfte messen - Frage zum Inlinerbild

Hier werden andere Standardmodelle der Physik kritisiert oder verteidigt

Re: Kräfte messen - Frage zum Inlinerbild

Beitragvon Ernst » Fr 23. Okt 2015, 08:43

Highway hat geschrieben:Das hat dir ein xxx geflüstert. Um eine konstante Rotationsgeschwindigkeit zu erzielen braucht man keinen Antrieb (Reibungsfreiheit vorausgesetzt).

Bist du geistig so beschränkt oder tust du nur so?
Ohne Antrieb ist dein Modell nicht möglich. Dein Modell beinhaltet ein unter dem Einfluß von Gravitation rotierendes Objekt. Wenn das sich selbst überlassen wird, dann wird es beim Herabkreisen beschleunigt und beim Heraufkreisen verzögert. Eine konstante Winkelgeschwindigkeit ist unmöglich.
Daher kann dein Modell auch nicht als Masse am Seil funktionieren, weil ein Seil nun mal kein Moment übertragen kann. Dazu benötigst du schon anstelle des Seils eine Stange. Die muß dann im Zentrum von einem Motor mit zeitlich variablen Moment angetrieben werden, wodurch eine zusätzliche tangentiale Zwangskraft auf das Objekt ausgeübt wird. Das erforderliche zeitliche Moment kann man berechnen.

Wo sind die Bewegungsgleichungen dazu, aus denen hervorgeht wie sich die Trajektorie aus Fg und Fzp berechnet.

ist daher an Schwachsinn nicht zu überbieten. Die Bewegung, welche eben nicht nur von Fg und Fzp abhängig ist, hast du ja selbst vorgegeben. Dazu ist eine zusätzliche tangentiale Zwangskraft erforderlich.
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Re: Kräfte messen - Frage zum Inlinerbild

Beitragvon contravariant » Fr 23. Okt 2015, 10:12

Highway hat geschrieben:Am Thema vorbei. Setzen sechs! Das Thema ist senkrechte Rotation mit konstanter Winkelgeschwindigkeit im Gravitationsfeld. Wo sind die Bewegungsgleichungen dazu, aus denen hervorgeht wie sich die Trajektorie aus Fg und Fzp berechnet.

Ich habe da
viewtopic.php?f=7&t=728&start=1560#p98356
gezeigt, welche Kraft zusätzlich zu der Gravitation wirken muss, damit eine Zentripetalkraft resultiert. Man kann in der zweiten Animation auch gut erkennen, dass die Bewegung senkrecht zur Gravitation stattfindet. Dort
viewtopic.php?f=8&t=536&p=95774#p95774
habe ich vorgerechnet, wie sich aus dieser Zentriptelkraft eine Kreisbahn ergibt.
Wenn nun eine Zentriptelkraft und die Gravitation zusammen wirken, dann ist die resultierende Kraft keine Zentripetalkraft und es ergibt sich auch keine Kreisbahn mehr.

Da die hier präsentierten Rechnungen dir ja alle nicht passen könntest du, statt beleidigend zu werden, ja auch eine eigene vollkritisch korrekte Berechnung präsentieren.
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Re: Kräfte messen - Frage zum Inlinerbild

Beitragvon Ernst » Fr 23. Okt 2015, 10:22

Chief hat geschrieben:Aha, und wie groß ist sie? :mrgreen:

Lichtjahre; von deinem Verstand entfernt.
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Re: Kräfte messen - Frage zum Inlinerbild

Beitragvon Ernst » Fr 23. Okt 2015, 10:42


Krankt leider nach wie vor daran, daß du unzulässigerweise in einer allgemeinen Rechnung für Ort und Kraft den gleichen Bezeichner r verwendest.
d^2/dt^2 r = -r
Ist ein mathematischer Anachronismus.
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Re: Kräfte messen - Frage zum Inlinerbild

Beitragvon contravariant » Fr 23. Okt 2015, 11:11

Ernst hat geschrieben:Krankt leider nach wie vor daran, daß du unzulässigerweise in einer allgemeinen Rechnung für Ort und Kraft den gleichen Bezeichner r verwendest.
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Nehmen wir das Hookesche Gesetz (1D): https://en.wikipedia.org/wiki/Hooke's_law, da ist F(x) = -k*x. In natürlichen Einheiten ist k=1 und somit gilt F(x)=-x. Ich "verwende" nicht denselben Bezeichner für Kraft und Ort, sondern die Kraft ist gleich -x.
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Re: Kräfte messen - Frage zum Inlinerbild

Beitragvon Ernst » Fr 23. Okt 2015, 11:51

contravariant hat geschrieben:Nehmen wir das Hookesche Gesetz (1D): https://en.wikipedia.org/wiki/Hooke's_law, da ist F(x) = -k*x. In natürlichen Einheiten ist k=1 und somit gilt F(x)=-x.

Das ist extrem unsauber. Weil dann die Dimensionen nicht mehr stimmen. k ist nämlich nicht 1 sondern ist 1*Kraft/Länge.
Das wäre ja genauso, als wenn man schreibt anstatt E=m*v²/2 mit v=1 dann E=m/2.

Ich "verwende" nicht denselben Bezeichner für Kraft und Ort

Doch, das hast du mit r getan.
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Beitragvon Yukterez » Fr 23. Okt 2015, 12:31

Ernst hat geschrieben:Das ist extrem unsauber.

Das kann man sich erlauben solange man ein mitdenkendes Publikum hat, was hier leider nicht immer der Fall ist. Auch Susskind, Guth und andere Helden stellen Gleichungen wie p=-ρ (Druck = -Dichte) usw. auf, die Aufgabe die Proportionalitätsfaktoren (in dem Fall c, oft auch G etc.) einzusetzen überlassen sie meistens ihr Schülern.

Sich auf's Wesentliche konzentrierend,

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Re: Kräfte messen - Frage zum Inlinerbild

Beitragvon contravariant » Fr 23. Okt 2015, 12:47

Ernst hat geschrieben:Das ist extrem unsauber. Weil dann die Dimensionen nicht mehr stimmen. k ist nämlich nicht 1 sondern ist 1*Kraft/Länge.
Das wäre ja genauso, als wenn man schreibt anstatt E=m*v²/2 mit v=1 dann E=m/2.

Wenn v innerhalb der Problemstellung konstant ist, kein Problem. Es gibt diverse Einheitensysteme, jenachdem in welchen Problembereich man arbeitet (https://de.wikipedia.org/wiki/Einheiten ... ensystemen). Und dort sind die Dimensionen von verschiedenen Größen natürlich auch unterschiedlich. Das ist genau der Grund, warum man unterschiedliche einheitensysteme verwendet. Und man kann sich natürlich auch seine problemspezifischen Einheiten definieren.

Ernst hat geschrieben:Doch, das hast du mit r getan.
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Wenn ich also F(x)=-k*x schreibe, dann ist das ok. Aber bei F(x)=-x "verwende" ich für für die Kraft dasselbe Symbol wie für den Ort. Naklar.
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Re: Kräfte messen - Frage zum Inlinerbild

Beitragvon Ernst » Fr 23. Okt 2015, 14:04

contravariant hat geschrieben:lso F(x)=-k*x schreibe, dann ist das ok. Aber bei F(x)=-x "verwende" ich für für die Kraft dasselbe Symbol wie für den Ort. Naklar.

Das wäre nur mathematisch sinnvoll, wenn F nicht Kraft bedeutet, sondern Funktion.
Also etwa d²F(x)/dx=-x für F(x)=sin x.

Zwei physikalische Größen aber mit dem gleichen Bezeichner zu versehen, führt in der weiteren Herleitung bestenfalls zu Irritationen und schlechtenfalls zu Unsinn.

Etwa Moment M=F*r und dann gleiche Bezeichner für M und r mit s ergibt s=F*s. Wer soll denn damit was anfangen oder erkennen?
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Zuletzt geändert von Ernst am Fr 23. Okt 2015, 14:08, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Kräfte messen - Frage zum Inlinerbild

Beitragvon Ernst » Fr 23. Okt 2015, 14:07

Highway hat geschrieben: Zum Beispiel wenn es mehrere Massen gibt, die ausgewogen sind. Ohne Motor und ohne Reibung.

Wenn das wenn nicht wäre.
Du hast ein konkretes Modell vorgestellt, und da geht das nicht. Das wurde dir ausführlich erklärt.
Bring ein anderes Modell, und wir können dir das auch erklären.
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